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Anoas ZwergrinderAuthor Selzer-McKenzieDie Filmbilder hat der Author auf den Sunda-Inseln gemachtDer Flachland-Anoa (Bubalus depressicornis) ist eine auf der indonesischen Insel Sulawesi endemische Rinderart. Er ist eng mit dem Berg-Anoa verwandt, mit dem er manchmal zu einer einzigen Art zusammengefasst wird.Flachland-Anoas erreichen eine Kopfrumpflänge von rund 160 bis 170 Zentimetern, eine Schulterhöhe von 70 bis 106 Zentimetern und ein Gewicht von 150 Kilogramm (Weibchen) beziehungsweise 300 Kilogramm (Männchen) und zählen damit zu den kleineren Rinderarten. Ausgewachsene Tiere sind fast haarlos und haben eine schwarze oder braune Farbe. Sie haben meist helle Vorderbeine und weiße Fellzeichnung an der Kehle und im Gesicht. Beide Geschlechter tragen 18 bis 37 Zentimeter lange Hörner mit einem dreieckigen Querschnitt. Von den Berg-Anoas unterscheiden sie sich durch einen längeren Schwanz, die weißen Fellzeichnungen und die längeren Hörner.Lebensraum der Flachland-Anoas sind tiefer gelegene Wälder und Sumpfgebiete. Sie leben einzelgängerisch und begeben sich vorwiegend in den Morgenstunden auf Nahrungssuche, während sie den Rest des Tages in dichter Vegetation verbringen. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Pflanzen.Die Tragzeit beträgt 276 bis 315 Tage, danach bringt das Weibchen ein einzelnes Jungtier zur Welt. Kälber tragen zunächst ein dichtes, gelbbraunes Haarkleid, das während ihrer Jugend ausfällt. Nach sechs bis neun Monaten werden die Jungtiere entwöhnt und erreichen die Geschlechtsreife mit zwei bis drei Jahren. Die Lebenserwartung der Tiere liegt bei bis zu 20 Jahren.Die Bejagung und die Zerstörung ihres Lebensraums haben zu einem drastischen Rückgang der Populationen geführt. Die IUCN schätzt die Gesamtpopulation auf 3000 bis 5000 Tiere und listet den Flachland-Anoa als stark gefährdet (endangered).
Schleimfisch Author Selzer-McKenzie Die Filmbiler hat der Author auf den Sunda-Inseln gedreht Schleimfische (Blenniidae), auch Unbeschuppte Schleimfische oder Nackte Schleimfische genannt, sind eine sehr anpassungsfähige Familie aus der Unterordnung der Schleimfischartigen, zu denen zahlreiche Grundfische und Spaltenbewohner der Felsküsten und Gezeitentümpel zählen. Über 350 Arten bevölkern in 56 Gattungen das Felslitoral und besetzen sehr unterschiedliche ökologische Nischen, beispielsweise über verschiedene Nahrungs-Spezialisierung. Ihren Namen haben sie daher, dass ihr Körper von einer auffallend dicken Schleimschicht überzogen ist, die sie befähigt, auch einige Zeit teilweise oder ganz außerhalb des Wassers zu verbringen, ohne dass sie schnell austrocknen. Auf ihrem lang gestreckten Körper zieht sich die Rückenflosse vom Kopfansatz bis zur Schwanzwurzel. Auch die Afterflosse zieht sich lange nach hinten. Sehr ausgeprägt sind die Brustflossen und der lang gestreckte Körper. Weil sie keine Schwimmblase besitzen, können sie nicht im Wasser schweben, sondern schwimmen durch energische Flossenbewegungen ruckartig nach vorne oder nach oben, und lassen sich dann wieder zum Boden sinken, oder stützen sich auf Unebenheiten einer Wand ab. Dazu benutzen sie auch ihre Brustflossen, die sehr stabil ausgeführt sind. Sehr auffällig wirkt der Kopf und das "Gesicht" der Fische mit großen Augen und großem Mund. Plagiotremus rhinorhynchos Einige Arten tragen auf ihrem Kopf eine oder zwei Antennen (Aufsätze), deren Bedeutung noch nicht geklärt ist. Die Art der Ernährung ist je nach Art unterschiedlich (ökologische Nische), insgesamt aber sind Schleimfische in dieser Hinsicht anpassungsfähig. Schleimfische betreiben Brutpflege. Das Männchen kümmert sich um den Laich. Im Aquarium lassen sich Schleimfische problemlos halten und gewöhnen sich gut ein. Problematisch sind Fang und Transport. Schleimfische sind hierbei sehr sehr stressempfindlich