Sonntag, 5. November 2017

Kochen 6.11.2017 mit Fernsehkoch Selzer-McKenzie


Kochen 6.11.2017 mit Fernsehkoch Selzer-McKenzie

Youtube: https://youtu.be/HLzRiJsE9vE



BITTE BEACHTEN: Haselnüsse müssen 2 Stunden einweichen FÜR DEN KUCHEN: 300 g Haselnüsse 200 g Datteln (klein geschnitten; alternativ getrock¬nete Feigen oder Sultaninen) 40 g ungesüßtes Kakaopulver 240 g Honig (alternativ Reis- oder Maismalz) Vanillemark FÜR DIE GLASUR: 1 reife Avocado 20 g ungesüßtes Kakaopulver 120 g Honig (alternativ Reis- oder Maismalz) Vanillemark Nüsse und Früchte zum Garnieren (z.B. Haselnüsse und Datteln)

Für den Kuchen Haselnüsse 2 Stunden in Wasser einwei-chen. Gründlich abtrocknen und im Mixer zu einer Paste pürieren. Haselnusspaste in einer mittelgroßen Schüssel mit den übrigen Zutaten zu einem kompakten Teig verarbeiten.

Teig zwischen zwei Stück Backpapier legen und mit dem Nudelholz zu einem Rechteck (18 x 36 cm) ausrollen, dann in 18 Quadrate (6 x 6 cm) aufschneiden.

Für die Glasur Avocado der Länge nach aufschneiden. Die beiden Hälften gegeneinander drehen, um sie zu öffnen, den Kern entfernen. Mit einem Löffel das Fruchtfleisch herausschaben. Das Avocadofleisch in einer mittelgroßen Schüssel mit den übrigen Zutaten mit einem Rührstab zu einer geschmeidigen Creme verrühren. Die Hälfte der Teigquadrate damit bestreichen, die restlichen Quadrate jeweils daraufsetzen und ebenfalls mit der Glasur überziehen, sodass 9 kleine Törtchen entstehen. Jede Portion mit unter¬schiedlichen Nüssen oder





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ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

2 große Süßkartoffeln (abgeschrubbt und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten) Meersalz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Oliven- oder Rapsöl 2 mittelgroße rote Zwiebeln (geschält und in dünne Scheiben geschnitten) 6 Handvoll Blattspinat (gewaschen und dickere Stän¬gel entfernt) 4 Bio- oder Freilandeier FÜR DIE HOLLANDAISE: 1 kleine liandvoll Cashewkerne (über Nacht in Wasser eingeweicht) 1/2 Avocado 1 kleines Bund Estragon oder Dill Saft von 1/2 Limette Salz, Pfeffer

Backofen auf 220 Grad (200 Grad Uniluft) vorheizen. Die Süßkartoffel-scheiben aufl3ackblechen verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen, nm wenig Olivenöl beträufeln und 20 Minuten im Ofen rösten, bis sie durch und durch weich und an den Rändern knusprig geworden sind.

Danach die Zwiebeln anbraten. Dazu eine Pfanne bei mittlerer Tempe¬ratur auf den Herd stellen, etwas Öl zugeben, die Zwiebeln und 1 Prise Salz hineingeben. Zwiebeln 10 Minutenunter-gelegentlichem Rühren anbraten, bis sie weich werden und eine br:iunliche Farbe annehmen. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Für die Hollandaise die abgetropften Cashewkerne im Mixer zu einer krümeligen Paste zerkleinern. Die Avocado und den Großteil des Estra¬gons oder Dills mit dein Limertensaft, 1 kräftigen Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und erneut pürieren. Falls nötig, die Sauce mit etwas Wasser verdünnen, sodass sie zwar dickflüssig, aber dennoch gießfähig ist.

Die Pfanne erneut bei mittlerer Temperatur erhitzen. Den Spinat mit

1 Tropfen Olivenöl hineingeben und einige Minuten anbraten, bis er zu-sammenzufallen beginnt, jedoch seine intensiv grüne Farbe noch besitzt.

Als Nächstes die Eier pochieren. Dazu einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen -- ich verwende eine Bratpfanne, Sie können dafür jeden beliebigen Topf nehmen, der Ihnen zum Pochieren geeignet erscheint. Die Temperatur so weit senken, dass das Wasser kaum noch köchelt, dann die Eier aufschlagen, hineingeben und 3-4 Minuten gar ziehen lassen. Eiermithilfe eines Sieblöffels herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zum Servieren einige Süßkartoffelscheiben jeweils in der Tellermitte aufeinanderstapeln. Mit den gebratenen Zwiebeln und dem Spinat be¬decken, dann ein Ei daraufsetzen und mit der Hollandaise übergießen. Mit dem restlichen Estragon oder Dill bestreuen, mit Salz und Pfeffer würzen — genießen.

Zubereitung: 45 Minuten







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ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN

Olivenöl 1 rote Zwiebel (geschält und in dünne Scheiben geschnitten) 2 Karotten (geschält und klein gehackt) 1 Knoblauchzehe (geschält und in Scheiben geschnitten) Meersalz 1 Dose stückige Tomaten (400 g) 1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht: 400 g) 1/2 Gemüsebrühwürfel (oder 1 TL Instant-Gemüsebrühe)

-44ellregett!OW- 1 Zimtstange

1 Salzzitrone (halbiert, Kerne entfernt; siehe Tipp unten) 1 Handvoll Rosinen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 100 g israelischer Couscous 1 kräftige Prise Safranfäden 4 EL Naturjoghurt 1/2 Knoblauchzehe (geschält und winzig klein gehackt) 1 kleines Bund Petersilie (Blätter abgezupft und gehackt) 4 Handvoll Rucola 1 kleine Handvoll geröstete Pinienkerne

Olivenöl bei mittlerer Temperatur in einem Topf erhitzen. Zwic Karotten, Knoblauch und 1 kräftige Prise Meersalz hineingehen und 10 Minuten anbraten, bis die Zwiebel weich geworden ist.Tomaten u Kichererbsen zufügen. Beide Dosen mit Wasser füllen und dies dazu-gießen. Brühwürfel, Zimtstange, Salzzitronenhälfte und Rosinen hinei geben. Mit Salz und Pfeffer würzen: und 15-20 Minuten bei mittlerer Temperatur simmern lassen, bis die Tomatenbrühe leicht eingedickt is

Den Couscous hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln lassen, f nötig, noch etwas Wasser zugießen. Ich mag es lieber suppen- als eint artig, daher gieße ich normalerweise eine weitere Dose voll Wasser da

Safran mit etwas kochendem Wasser in einer Schüssel 5 Minuten ein chen. Mit Joghurt, Knoblauch und 1 Prise Salz gut vermischen.

Nach 10 Minuten sollte der Couscous gar, aber noch bissfest sein. Evt mit Salz und Pfeffer nachwürzen, dann Petersilie unterrühren. Das Im aus den Zitronenhälften auslösen und unterrühren und den Eintopfit Suppenschüsseln schöpfen. Mit Rucola garnieren, darauf 1 EL Safran-joghurt setzen und mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

So legt man Salzzitronen selbst ein: 4 Bio-Zitronen so in Viertel schnei dass sie am unteren Ende noch zusammenhängen, reichlich Meersalz i Einschnitte geben. Die mit Salz gefüllten Zitronen in ein Einmachglas füllen, verschließen und einige Tage ruhen lassen, damit sie Saft ziehen. Dann das Glas mit dem ausgepressten Saft von weiteren 4 Zitronen auf füllen, sodass alles vollständig mit Zitronensaft bedeckt ist. Salzzitronen 30 Tage an einem kühlen Ort ruhen lassen, dann sind sie einsatzbereit.





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BUCHWEIZEN-RISOTTO MIT Vorspeise CRISPY SCHWARZWURZELN



Für den Risotto Zwiebeln und Knoblauch abziehen und in sehr feine Würfel schnei¬den. Ingwer schälen und fein reiben. Die Kirschen in eine Schüssel geben und mit lauwarmem Wasser bedecken. Brühe in einem Topf erwärmen. Buchweizen in ein feines Sieb geben, sehr gut abbrausen und abtropfen lassen. Öl in einem Topf erhit¬zen, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer da¬rin andünsten, Buchweizen dazugeben und unter Rühren 1 Minute mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Ein Viertel warme Brühe hineingießen. Buchweizen rühren, bis die Körner die Flüssigkeit fast vollstän¬dig aufgesogen haben. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht ist. Dies dauert ca. 20 Minuten. Kirschen abgießen und mit der Sojasahne unter den Risotto heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.

Für die Schwarzwurzeln Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Zitrone vierteln. Abrieb mit dem Mehl, Backpulver, Chili und Curry-pulver in eine Schüssel geben und mit 4 EL Wasser glatt rühren. Zitronensaft in eine Schüssel mit Wasser geben. Schwarz¬wurzeln unter kaltem Wasser mit einer Gemüsebürste gut säubern. Dabei evtl. Küchenhandschuhe tragen, da die Wurzeln stark abfärben. Frittieröl in einem Topf auf ca. 170 Grad erhitzen. Schwarzwurzeln schälen, quer halbieren und durch den Teig ziehen. Im Frittieröl ca. 2 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Thymianblätter abzupfen und unter den Risotto mischen, dabei evtl. einige Zweige zum Garnieren beiseitelegen. Risotto auf Teller verteilen und mit etwas Walnussöl beträufeln. Schwarzwurzeln darauflegen, mit Zitrone und evtl. mit Thymianzweigen garnieren und servieren.

Pro Portion: 535 kcal/2250 kJ

59 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß, 28 g Fett



Zubereitungszeit: 50 Minuten







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ROTKOHL-WRAP MIT

LEBKUCHEN-STECKRÜBEN UND KOKOSNUSS



ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

FÜR DEN SIRUP: 10 schwarze Pfefferkörner 1 Zimtstange 40 g Zucker 2 Bund Pfefferminze (siehe Tipp) FÜR DEN WRAP: 800 g Steckrüben 300 g festkochende Kartoffeln 100 g rote Zwiebeln 800-1000 ml Gemüsebrühc 1-2 TL Lebkuchengewürz 1 EL vegane Margarine Salz, Pfeffer 4 große Rotkohlblätter 200 ml Kokosmilch 100-200 g Kokosnussfleisch nach Belieben verschiedene Kräuter zum Garnieren (z.B. Koriander, Schnittlauch und Basilikum)

[AKTOSE

Siehe Glossar Seite 144 FREI,



Für den Sirup Pfefferkörner mit Zimt-stange und Zucker in 300 ml Wasser zum Kochen bringen. Pfefferminze dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen.Topf vom Herd nehmen und beiseitestellen.

Für den Wrap Steckrüben und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Rote Zwiebeln abziehen und halbieren. Alles zusammen in der Brühe 30 Minuten weich kochen.Abgießen, dabei den Fond auffangen. Steckrübenmischung mit dem Lebkuchengewürz und der Margarine vermengen und mit einer Gabel zerstamp-fen. Masse mit Salz und Pfeffer abschme-cken und beiseitestellen. Inzwischen die Rotkohlblätter in kochendem Wasser in ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen und abschrecken. Ofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen.

Rotkohlblätter auf der Arbeitsfläche aus-legen, Steckrübenmasse auf je eine Hälfte der Blätter verteilen und diese umschlagen. Rotkohl-Wraps in eine Auflaufform (ca. 20x20 cm) legen. 200 ml des auf¬gefangenen Fonds und die Kokosmilch in einem Topf aufkochen und über die Wraps gießen. Im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten zu Ende garen.

In der Zwischenzeit das Kokosnussfleisch mit dem Gemüsehobel in sehr dünne Scheiben raspeln und in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten. Pfefferminz¬sirup durch ein feines Sieb gießen.

Rotkohl-Wraps aus der Sauce nehmen und mit den Kokoschips und dem Sirup aufTellern anrichten. Kokossauce mit dem Pürierstab aufschäumen und über die Wraps gießen. Nach Belieben mit Kräu¬tern garnieren und sofort servieren.

Pro Portion: 290 kcal/1220 ki

39 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 12 g Fett





                        Zubereitungszeit: 110 Minuten







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Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Milch mit weißem Zucker, dem Mark und der ausgekratzten Schote in einem Topf aufkochen. Agar-Agar unter ständigem Rühren zufügen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.Vanillemilch durch ein Sieb in eine Schüssel gießen. Die Milch anschließen in der Schüssel über Eiswasser rühren, bis die Panna-cotta-Masse leicht dicklich wird. Die Mischung in 4 kalt ausgespülte Gläser Men und für ca. 3 Stunden kalt stellen.

Zwischenzeitlich Ananasscheiben in sehr feine Würfel schneiden. Braunen Zucker in einer Pfanne leicht karamellisieren, Ananas und Pinien-kerne dazu geben und köcheln lassen. Um fest¬zustellen, ob der Karamell fertig ist, jede halbe Minuten etwas Karamell aus der Pfanne nehmen und auf ein Stück Backpapier geben (die Ananas enthält so viel Flüssigkeit, dass der Prozess ca. 10 Minuten dauern könnte).Wenn der Karamell immer noch flüssig ist, einfach noch etwas weiter köcheln lassen. Fertigen Karamell auf etwas Backpapier geben, schnell mit einem zweitem Stück Backpapier bedecken und mit einem Nudelholz flach rollen. Nach dem Abkühlen in kleine Brocken brechen.

Die Gläser aus dem Kühlschrank nehmen, mit Sojasahne, Puff-Buchweizen, Ananas-Crunch und Zitronenmelisse garnieren und servieren.

Pro Portion: 250 kcal/1050 kJ

38 g Kohlenhydrate, 4 g Eiweiß, 8 g Fett

Zubereitungszeit: 45 Minuten Kühlzeit: 180 Minuten





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ROTE-BETE-BOUILLON MIT KNUSPER-PUMPERNICKEL



ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

FÜR DIE SUPPE: 500-700 g Rote Bete 15 g Ingwer 1-2 TL Szechuanpfefferkörner 3-4 EL Sojasauce 1 I Gemüsebrühe Salz, Pfeffer 200 g gekochte Rote Bete (vakuumverpackt) FÜR DEN PUMPERNICKEL: 4 Scheiben Pumpernickel Szechuanpfeffer und Shiso-Kresse zum Garnieren

Siehe Glossar Seite 144

Gewürzkunde

SZECHUAN PFEFFER



Für die Suppe Rote Bete schälen, grob raspeln, Ingwer schälen, fein reiben und alles zusammen mit Szechuanpfeffer, Soja¬sauce und Gemüsebrühe in einen Topf geben, aufkochen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Gekochte Bouillon durch ein feines Sieb gießen. Bouillon salzen, pfeffern und warm stellen.

In der Zwischenzeit mit einem Kugelaus-stecher kleine Kugeln aus der gekochten Rote Bete heraustrennen. Die Kugeln in die warm gestellte Suppe geben.

Für den Pumpernickel Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Mit einem Sternausstecher 4 Sterne aus den Pumpernickelscheiben ausstechen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Sterne herausnehmen und abkühlen lassen.

Suppe aufTeller verteilen, mit Szechuan-pfeffer und Shiso-Kresse garnieren und mit dem lauwarmen Pumpernickel servieren.

Pro Portion: 175 kcal/740 kJ

34 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 1 g Fett

Zubereitungszeit: 65 Minuten







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SCHARFE TOFU-FRÜHLINGSROLLEN AUF KARAMELLISIERTEM

GRÜNKOHL UND ORANGENMARMELADE



Für die Marmelade Orangen schälen, sodass die Haut vollständig entfernt wird. Fruchtfilets zwischen den Trennwänden herausschneiden, dabei den Saft auffangen. Filets und Saft zusammen mit dem Zitronensaft, Zucker und Nelkenpulver in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Agar-Agar langsam dazugeben und dabei mit einem Schneebesen kräftig schlagen. Hitze redu¬zieren und die Masse 5 Minuten leicht köcheln lassen.Vom Herd nehmen und beiseitestellen.

Für die Frühlingsrollen: Zwiebel und Knoblauch abziehen und mit der Chilischote fein hacken. Sellerie schälen, in sehr feine Streifen schneiden, Ingwer schälen und fein reiben, Basilikum- und Korianderblätter abzupfen und grob hacken. Tofu in feine Würfel schneiden. Die vorbereiteten Zuta¬ten in einer Schüssel gut vermengen.

Ein Frühlingsrollenblatt auf die Arbeitsfläche legen, sodass eine Spitze nach unten zeigt. Ein Achtel der Füllung auf den unteren Teil des Blatts geben.Teig-ränder mit Wasser bestreichen. Die untere Ecke über die Füllung klappen, die Seiten einklappen. Rolle von unten nach oben aufrollen. Mit den restlichen Blättern genauso verfahren. Rollen mit einem feuchten Tuch bedecken und beiseitestellen.

Grünkohl putzen, waschen und den Strunk entfer¬nen. In kochendem Salzwasser 15 Minuten blan¬chieren, abgießen und kalt abschrecken. Flüssigkeit mit den Händen herausdrücken, anschließend Kohl grob hacken. In einer Pfanne den Zucker mit 3 EL Wasser karamellisieren, bis er eine leicht bräunliche Farbe bekommt. Kohl dazugeben, gut durch-schwenken und warm halten.

Frittierfett in einer tiefen Pfanne auf 170 Grad erhitzen. Die Rollen darin goldbraun und knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Grünkohl und Marmelade aufTeller verteilen, Früh¬lingsrollen auf den Grünkohl legen, nach Belieben mit Koriander garnieren und sofort servieren. Pro Portion: 505 kcal/2130 kJ

49 g Kohlenhydrate, 23 g Eiweiß, 21 g Fett

Zubereitungszeit: 70 Minuten







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MARZIPAN-EISCREME



Für die Eiscreme Orange halbieren, Saft auspressen und mit dem Marzipan und Zucker in einer Küchenmaschine zu einer Paste fein pürieren. Joghurt dazugeben und weitere 10 Sekunden pürieren. Ein längliches Gefäß mit ca. 750 ml Inhalt mit Klarsichtfolie auskleiden. Marzipan-Jo¬ghurt-Mischung hineingeben und min-destens 3 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Für die Pflaumensauce Pflaumen waschen, halbieren und Steine entfernen. Zucker und 50 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Pflaumen hineingeben und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Mi¬nuten weich schmoren. Pflaumenhaut ent¬fernen. Fruchtfleisch mit einem Pürierstab grob pürieren. Sauce warm stellen.

Eis aus dem Gefrierfach nehmen und aus der Form stürzen.Trauben waschen, an der Rebe lassen und die Rebe in 4 Stücke teilen. Kakao auf einen Teller geben, Wein¬trauben in dem Kakao wälzen und auf die vorbereiteten Teller verteilen. Die warme Pflaumensauce dazugeben. Eis portio¬nieren und auf die Pflaumensauce geben. Sofort servieren.

Pro Portion: 400 kcal/1680 kJ

71 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß, 8 g Fett

Zubereitungszeit: 30 Minuten







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FÜR DAS DRESSING: 300 ml Möhrensaft 10 9 Ingwer 2 Limetten 70-80 ml Olivenöl Salz, Pfeffer 1 TL Zucker FÜR DEN SALAT: 265 g Kichererbsen (Abtropfgewicht) 2 EL Olivenöl 1/2-1 TL Piment 1/2 TL Kurkuma 1 TL Kreuzkümmel 1/2 TL Zimtpulver 300-400 g Rosenkohl Salz, Pfeffer 1 TL Schwarzkümmelsamen nach Belieben Dill und Shiso zum Garnieren

            LAKTOSE      UTEN

            FREI.  El



Für das Dressing Möhrensa..2r.

kleinen Topf aufkochen und uni Drittel reduzieren.Vom Herd f• - abkühlen lassen. Inzwischen ln len und fein reiben. Limetten und den Saft auspressen.Alles _72- mit dem Olivenöl zum M6r_rf 7_ und ca. 30 Minuten ziehen

Pfeffer und Zucker abschmezkf-.-

Für den Salat Kichererbsen:=7- .7> 2-,

mit kaltem Wasser gut  h n

einer Pfanne erhitzen, KiChürf           nu

Piment, Kurkuma, Kreuzkür.-

Zimt bei mittlerer Hitze ca_

anbraten und in eine Schii.s.1 Rosenkohl putzen, Strünkchf-

einzelne Blätter vorsichtig ab :--f - Kohlblätter in kochendem Salzv, 3 Minuten kochen. Abgießen. und zu den Kichererbsen in geben. Mit Salz und Pfeffer vt-nr:

Schwarzkümmel in einer Kinn anrösten, bis sich das Aroma Rosenkohl-Kichererbsen-Salat verteilen, jeweils mit Dressing und mit dem noch warmen. Schwarzkümmel bestreuen. N__ ben mit Dill und Shiso garnieren.

Pro Portion: 345 kcal/1450 kl

19 g Kohlenhydrate, 9 g Eiweiß, 25 g

Zubereitungszeit: 35 Minuten Ruhe-/Wartezeit: 30 Minuten



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            PILZ-MOUSSE AUF TRÜFFELTOAST MIT BIRNE UND FENCHEL

           





Für die Pilz-Mousse Pilze putzen, Knoblauch und Zwiebel abziehen und alles klein hacken. Pinien-kerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Pilze, Zwiebel und Knoblauch darin bei starker Hitze ca. 5 Minuten kross anbraten, danach mit den Pinienkernen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kühl stellen.

Fenchel vierteln, Strunk entfernen und die Blätter auseinanderziehen. Nelke, Koriander, Sternanis und Zucker mit ca. 200 ml Wasser in einem Topf zum Ko¬chen bringen, Fenchel dazugeben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Birne schälen und das Fruchtfleisch mit einem Kugelausste-cher heraustrennen. Die Kugeln zum Fenchel geben, den Topf vom Herd nehmen und beiseitestellen.

Für den Toast Ofengrill einschalten. Die Brotscheiben mit einer runden Ausstechform (0 ca. 8 cm) aus¬stechen. Die kreisrunden Brote auf ein Backblech geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und im Ofen unter dem Grill von beiden Seiten toasten.

Portulak putzen und in kaltes Wasser legen, Pilz-Mousse aus der Kühlung nehmen.Toastscheiben auf die vorbereiteten Teller geben, mit einer Reibe den Trüffel darüber verteilen. Mithilfe zweier Löffel die Pilz-Mousse zu 4 Nocken formen, diese dann auf die Toasts verteilen. Birnen und Fenchel aus dem Sud nehmen und mit den Toasts auf den Tellern anrichten. Portulak aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und das Gericht damit garnieren. Alles mit etwas Meersalz würzen und bei Bedarf etwas Birne-Fenchel-Sud darüber träufeln. Sofort servieren. Pro Portion: 140 kcal/590 kJ

9 g Kohlenhydrate, 5 g Eiweiß, 9 g Fett

Zubereitungszeit: 60 Minuten





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BUCHWEIZEN-CAKES MIT SWEET-AND-SOUR-ROTKRAUT



Für die Buchweizen-Cakes Kartoffeln waschen, in kochendem Wasser 15 Minuten garen, abgießen, ausdampfen lassen und pellen. Pastinaken schälen, in 5 cm große Stücke schneiden, in kochendem Wasser ca. 10 Minuten garen, abgießen und ausdampfen las¬sen. Buchweizen in einem Sieb mit kaltem Wasser gut abbrausen, in einem Topf mit Wasser bedeckt bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen, 8 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Zwiebeln abziehen und fein hacken. Kräuterblätter abzupfen und grob hacken. Zusammen mit den vorbereiteten Zutaten in einer großen Schüssel mit Salz und Pfeffer gut würzen und mit einer Gabel zerdrücken. Alles sehr gut vermengen, wenn die Masse zu feucht ist etwas Paniermehl unterheben. Buchweizen-Kartoffel-Masse in 12 gleich große Taler formen, diese zudecken und kühl stellen.

Rotkraut vierteln, Strunk entfernen und Kraut in dünne Streifen schneiden. Orange und Zitrone heiß waschen, trocken reiben und mit einem Sparschäler 4 Streifen der Orangenschale und 1 Streifen von der Zitrone abziehen. Früchte halbieren, den Saft auspressen. Zucker, zwei Drittel Saft, 50 ml Wasser und Essig in einem Topf zum Kochen bringen. Rotkraut und Zitrusschalen dazugeben und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze ca. 30 Mi¬nuten schmoren. Ab und zu umrühren (evtl. etwas Wasser dazugeben). Granatapfel halbieren, Kerne und Saft in eine Schale drücken, diese zu dem Rotkraut geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei geschlossenem Deckel warm halten.

Für das Pesto Kerbel- und Basilikumblätter abzupfen und klein hacken. Mit dem restlichen Zitrussaft vermengen, salzen und pfeffern.

Taler aus dem Kühlschrank nehmen, Erdnussöl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen, Taler darin bei mittlerer bis starker Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten. Rotkraut und Taler aufTellern anrichten, mit dem Pesto beträufeln, mit etwas Meer¬salz nachwürzen und bei Bedarf mit Kerbel garnieren. Sofort servieren.

Pro Portion: 400 kcal/1680 k1

78 g Kohlenhydrate, 12 g Eiweiß, 3 g Fett

Zubereitungszeit: 120 Minuten







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MANGOSUPPE MIT HASELNUSS-CROÜTONS



Für die Croütons Haselnüsse und Man-deln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten, dann mit den Datteln grob zer¬mahlen. Margarine und Agavendicksaft mit dem Piment in einem Topf zum Schmelzen bringen, mit der vorbereiteten Nuss-Dattel-Mischung gut vermengen.

Eine Form (ca. 15x 10 x4 cm) mit Back¬papier auskleiden. Die vorbereitete Masse hineingeben und fest andrücken. Danach mindestens 2 Stunden gefrieren lassen.

Für die Suppe Mango schälen, Stein entfernen, Fruchtfleisch grob hacken. Minz- und Basilikumblätter abzupfen, mit Mangofruchtfleisch und Apfelsaft in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab fein pürieren.

Haselnussmischung aus dem Gefrierfach nehmen, stürzen und mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm große Würfel schnei-den. Die Mangosuppe in die vorbereiteten Schalen geben, die Haselnuss-Crofitons hineingeben und nach Belieben mit Basili-kumblättern garnieren. Sofort servieren.

Pro Portion: 530 kcal/2230 kJ

49 g Kohlenhydrate, 6 g Eiweiß, 34 g Fett

Zubereitungszeit: 25 Minuten





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SEIDENTOFU UND ROTE BETE

IN LIMETTEN-WACHOLDER-VINAIGRETTE



ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

BITTE BEACHTEN: Vinaigrette und Tofu müssen 1 Tag ziehen FÜR DIE VINAIGRETTE: 2 kleine Limetten (Bio) 3 Wacholderbeeren 1/2 TL Zucker 250 ml Olivenöl FÜR DEN TOFU: 1 kleine Orange (Bio) 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 200-300 g Rote Bete 250 g Seidentofu 1 Nashi-Birne Kresse und Zitronenthymian zum Garnieren

LAKTOSE FREI,



Für die Vinaigrette Limetten heiß waschen, trocken tupfen, Schale fein abreiben und den Saft auspressen.Wacholder im Mörser grob zerstoßen. Alles zusammen mit dem Zucker und Olivenöl in eine Schale ge¬ben, zudecken und bei Raumtemperatur 24 Stunden ziehen lassen.

Für den Tofu die Orange heiß waschen, trocken tupfen, Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Abrieb und Saft mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer in eine große Schale geben. Rote Bete schälen und mit dem Gemüsehobel in feine Schei-ben schneiden, zu dem Orangenöl geben und gut vermengen. Seidentofu in eine Schale geben, die Rote Bete daraufgeben und zudecken.Tofu 24 Stunden im Kühl-schrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Nashi-Birne waschen, mit dem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden und aufTeller ver¬teilen. Die marinierte Rote Bete und den Tofu darauf anrichten, mit Vinaigrette beträufeln und mit Kresse und Zitronen¬thymian garnieren. Sofort servieren.

Pro Portion: 765 kcal/3220 kJ

9 g Kohlenhydrate, 11 g Eiweiß, 73 g Fett

Zubereitungszeit: 25 Minuten





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TELTOWER RÜBCHEN MIT TOPINAMBUR-STAMPF



Ofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen.Walnüsse auf ein mit Back-papier belegtes Blech verteilen und im Ofen 7-10 Minuten rösten. Heraus-nehmen, in ein Küchentuch wickeln und aneinander reiben, um möglichst viel Haut zu entfernen. Zitrone heiß waschen, trocken tupfen, Schale fein abreiben, Saft auspressen und beides mit den gesäuberten Walnüssen in einer Schale vermengen. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Topinambur schälen, waschen, 2 cm groß würfeln und in kochendem Wasser in ca. 15 Minuten garen. Orange halbieren, Saft auspressen. Topinambur abgießen und in einer Schale mit dem Olivenöl und dem Orangensaft grob stampfen, mit Salz und Pfeffer ab-schmecken und warm halten.

Rübchen schälen, vierteln und in kochen-dem Wasser ca. 5 Minuten blanchieren, dann abgießen. Zucker in eine heiße Pfanne geben und leicht karamellisieren lassen. Rübchen hinzufügen, mit etwas Salz würzen, zwei- bis dreimal durch-schwenken und beiseitestellen.

Stampf und Rübchen aufTeller verteilen und mit den Dillstielen und den sauer eingelegten Walnüssen garnieren. Sofort servieren.

Pro Portion: 305 kcal/1290 kl

21 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 21 g Fett

Zubereitungszeit: 60 Minuten







……………16

BITTE BEACHTEN: Gelee muss mindestens 2 Stunden kühlen FÜR DAS GELEE: 1 Grapefruit 50 g Agavendicksaft 250 ml veganer Prosecco

1 TL Agar—Agar 4 kleine Stiele Zitronenmelisse FÜR DEN TEMPURA-TEIG: 25 g Mehl 50 g Reismehl 1 EL Stärke 100 ml Gingerbeer 1 feste Birne 500 ml Frittieröl FÜR DAS DRESSING: 100 ml Apfelsaft 1-2 EL Wasabi

2 EL Avocadoöl Salz, Pfeffer

Shiso-Kresse zum Garnieren

Für das Gelee Grapefruit so schälen, dass die weiße Haut vollständig mit entfernt wnr".... Filets zwischen den Trennwänden heraus-schneiden, den Saft dabei auffangen. Saft mit dem Agavendicksaft und 80 ml Prosecco in einem Topf zum Kochen bringen. Agar-Agar unter ständigem Rühren dazugeben und 10 Minuten leicht köcheln lassen.Topf vom Herd nehmen und übrigen Prosecco (170 ml) hineingießen. Grapefruitfilets und Zitronen¬melisse auf 4 Tassen mit je ca. 80 ml Fassungs¬vermögen verteilen. Den vorbereiteten Prosecco-Saft dazugießen. Das Gelee im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden lassen.

Für den Tempura-Teig beide Mehlsorten und Stärke in eine Schüssel sieben. Zusammen mit dem Gingerbeer mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Teig kühl stellen.

Für das Dressing Apfelsaft mit Wasabi und Avocadoöl in einer Schüssel verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseitestellen.

Tempura-Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Schneebesen durchrühren. Birne vierteln, Kerne entfernen. Das Öl auf ca. 160 Grad erhitzen. Birnenviertel durch den Tempura-Teig ziehen und portionsweise im Öl goldbraun ausbacken. Mit einer Schaum¬kelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Geleetassen kurz in heißes Wasser tauchen. Gelee auf 4 Teller stürzen, jeweils mit Dressing beträufeln und Birnen-Tempura anlegen. Mit Shiso-Kresse garnieren und sofort servieren. Pro Portion: 305 kcal/1290 kJ

39 g Kohlenhydrate, 3 g Eiweiß, 11 g Fett



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KNUSPER-TOFU AUF AVOCADO-GRAPEFRUIT-SALSA



Für die Chips Kartoffeln schälen und mit einer Gemüsereibe in sehr dünne Scheiben schneiden. Öl in einem Topf auf ca. 170 Grad erhitzen, Kartoffel-scheiben darin knusprig ausbacken. Chips mit der Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Meersalz würzen, beiseitestellen.

Für die Salsa Avocados halbieren, Kerne entfernen, Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausheben und in kleine Würfel schneiden. Grapefruits schälen, sodass die weiße Haut vollständig mit entfernt wird. Frucht¬fleisch zwischen den Trennwänden herausschneiden, dabei den Saft auffangen. Grapefruitfilets klein schneiden und mit dem Saft zu den Avocados geben. Kräuterblätter abzupfen, grob hacken und unter die Avocado-Mischung geben. Mit etwas Salz, Pfeffer und Agavendicksaft abschmecken und beiseitestellen.

Für den Tofu Limette heiß waschen, trocken tupfen und die Schale abreiben. Piment mit Koriander, schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel und Schwarzküm¬mel in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis das Aroma deutlich zu riechen ist. Geröstete Gewürze mit Chili-flocken, Oregano, Kurkuma und dem Limettenabrieb in einem Mörser grob zerstoßen. Anschließend in einer Schale mit Mehl, Backpulver und 4 EL Wasser zu einem dicken Teig verrühren.Tofu in 4 gleich große Stücke schneiden, Mehlmischung auf einen Teller geben, mit Salz würzen, die Tofustücke darin wenden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen.Tofu durch den Teig ziehen und in der heißen Pfanne pro Seite ca. 1 Minute goldbraun und knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen, Öl abtropfen lassen und Tofu aufTeller verteilen. Mit der Salsa und den Chips anrichten. Sofort servieren.

Pro Portion: 640 kcal/2690 kJ

36 g Kohlenhydrate, 13 g Eiweiß, 47 g Fett

Zubereitungszeit: 40 Minuten







……………18

BITTE BEACHTEN: Rote Bete muss mindestens 60 Minuten marinieren 80 g Meerrettichwurzel 40 g Zucker Blätter von 1 Bund Basilikum 200 g Rote Bete 300 g Soba-Nudeln 1 kleine Limette (Bio) 2-3 EL Olivenöl Kraüter zum Garnieren (z.B. Koriander und rotes Basilikum)

Meerrettich schälen und raspeln. 1 EL davon beiseitestellen. Den restlichen Meerrettich mit dem Zucker und 300 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Basilikumblätter hinzu¬fügen und 5 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Rote Bete schälen und mit dem Gemüsehobel in sehr dünne Scheiben schneiden. Den heißen Sirup über die Rote Bete gießen und diese darin ca. 60 Minuten marinieren lassen.

Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abgießen. Limette halbieren, eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte in 4 Spalten schneiden. Saft und Olivenöl unter die Nudeln heben und aufTeller verteilen. Die marinierte Rote Bete mit dem Sirup darauf-geben, mit dem frisch geriebenen Meerrettich bestreuen und mit den Limettenspalten und Kräutern garnieren. Sofort servieren.

Pro Portion: 205 kcal/870 kJ

35 g Kohlenhydrate, 6 g Eiweiß, 6 g Fett

Zubereitungszeit: 35 Minuten Marinierzeit: 60 Minuten





………..19

FEIGEN-WODKA-GRANITA

ZUTATEN FÜR 4 GLÄSER



BITTE BEACHTEN:

Granita muss mindestens 4 Stunden gefrieren 140 g Zucker 2 Zitronen (Bio) 320 g Feigen 400 ml Wodka 200 g Crushed Ice 100-200 ml Tonicwater







Zucker mit 100 ml Wasser in einem Topf aufkochen, 3 Minu¬ten köcheln, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Zitronen heiß waschen, trocken tupfen, Schale fein abreiben und Saft auspressen. Feigen vierteln und zusammen mit Zitronensaft und -schale fein pürieren. 30 Minu¬ten ziehen lassen.

Wodka mit dem Zuckersirup und dem Feigenpüree verrüh¬ren, Crushed Eis dazugeben und das Ganze mindestens 4 Stun¬den einfrieren.

Granita aus dem Gefrierfach nehmen, mit einer Gabel auf-lockern, in 4 Gläser fiillen, je¬weils mit Tonicwater auffüllen und sofort servieren.

Pro Glas: 455 kcal/1920 kJ

52 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß, 1 g Fett

Zubereitungszeit: 25 Minut



…………….20

VEGANE BROWNIES       

ZUTATEN FÜR 16 STÜCK

FÜR DEN TEIG: 160 g Walnusskerne 200 g vegane Zartbitterschokolade 100 g vegane Margarine 100 g ungesüßter Sojajoghurt 1 sehr reife Banane 120 g Rohrzucker 1/2 TL gemahlene Vanille 1 Prise Salz 180 g Mehl 1/2 TL Natron 1 TL Backpulver FÜR DEN GUSS: 120 g Puderzucker 40 g vegane Margarine 21/2 EL Mandelmilch (oder Sojamilch) 2 EL Kakaopulver

LAKTOSE FREI

+4,      Für den Teig Backofen auf 180 Grad (Uniluft: 160 Grad) vorheizen. Nüsse grob hacken. Schokolade hacken. Margari¬ne würfeln und zusammen mit der Schokolade über einem warmen Wasserbad schmelzen. Sojajoghurt mit der Banane, Zucker undVanille pürieren. 1 Prise Salz mit Mehl, Natron, Backpulver und 100 g der gehackten Walnüsse mischen. Schoko-Nuss-Mix vom Wasserbad nehmen und Bananen-püree unterrühren. Die Mehlmischung leicht unterheben.

Eine Brownie- oder Auflaufform (22 x22 cm) mit Back¬papier auslegen. Teig einfüllen und glatt streichen. Im Ofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 35 Minuten backen. In der Form auf einem Gitter etwas auskühlen lassen.

Für den Guss Puderzucker mit Margarine, Mandelmilch und Kakao in einem Topf unter Rühren erwärmen. Einmal aufkochen lassen. Guss auf die noch warmen Brownies streichen, mit den restlichen Nüssen (60 g) bestreuen und auskühlen lassen. In Stücke (ca. 4 cm) schneiden.

In Folie gewickelt und kühl gelagert 3-4 Tage haltbar. Pro Stück: 310 kcal/1310 kJ

34 g Kohlenhydrate, 4 g Eiweiß, 17 g Fett

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Backzeit: 35 Minuten Kühlzeit: 60 Minuten



…………………………21

Cashews müssen 60 Minuten einweichen, Konfekt muss 60 Minuten im Kühlschrank fest werden 50 g ungerösteter Cashewbruch (natur; alternativ Cashewnüsse) 50 g Soft-Feigen 20 g Haselnusskerne 20 g getrocknete Sauerkirschen 30 g Kokosöl

50 g Kokosflocken

IAKTOSE FREI,



Cashews in lauwamem Wasser 60 Minuten ein¬weichen, kalt abbrausen und trocken tupfen. Fei¬genstiele abschneiden. Feigen grob würfeln, mit den Cashews in einem Blitzhacker fein hacken.

Haselnüsse und Kirschen fein hacken. Kokosöl ganz leicht erwärmen, sodass es flüssig wird. Alle vorbereiteten Zutaten mit 20 g Kokosflocken gut vermengen. Mit den Händen zu ca. 15 Kugeln formen. Übrige 30 g Kokosflocken aufTeller ge¬ben. Kugeln darin wälzen und Kokosraspel etwas andrücken. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Luftdicht verpackt und kühl gelagert rund 2 Wochen haltbar.

Pro Stück: 80 kcal/340 kJ

4 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß, 6 g Fett

Zubereitungszeit: 30 Minuten





















Samstag, 4. November 2017

Kochen 5.11.2017 mit Fernsehkoch Selzer-McKenzie Youtube: https://youtu.be/67m1dEGOvCg WEISSE SCHOKO-MOUSSE MIT CHILI-KIRSCHEN Für die Mousse die Schokolade in kleine Stücke brechen und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen. Sahne ebenfalls steif schlagen. Die Eigelbe mit 2 EL hei¬ßem Wasser und dem restlichen Zucker (60 g) in einer Metall¬schüssel über einem heißen Wasserbad aufschlagen, bis die Masse dickcremig ist. Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, Schokolade unter die Eimasse rühren, bis die Creme glatt ist. Sahne und Eischnee vorsichtig unterheben. Schokoladen-Mousse in eine Form ge Zudecken und im Kühlschrank ca 5 Stunden kalt stellen. Kirschen verlesen, halbieren und den Stein entfernen. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zucker und Ingwer in einen Topf geben, leicht karamellisieren lassen, Kirschen, Chilifäden und Kirschbrand hinzufügen. Chili-Kirschen ca. 2 Minuten köcheln lassen und dann beiseitestellen. Von der Mousse mit einem warmen Esslöffel Nocketi ausstechen und diese mit den Kirschen aufTeller verte n. Mit der Zitronenmelisse garnieren und servieren. Pro Portion: 755 kcal/3180 kJ 95 g Kohlenhydrate, 12 g Eiweiß, 35 g Fett ……………..2 ROTE-PAPRIKA-SCHAUMSUPPE MIT ZIEGENKÄSE-RAVIOLI Für die Ravioli Safranfäden in 2 EL hei-ßem Wasser auflösen, mit Mehl, Grieß, Ei und Öl in einer Schüssel ca. 2 Minuten mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann ca. 5 Minuten kräftig von Hand kneten. Teig in Folie wickeln und für ca. 2 Stunden kühl stellen. Für die Füllung Knoblauch abziehen, sehr fein hacken, mit fein geriebenem Hartkäse, Ziegenfrischkäse und Haselnussöl zu einer glatten Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nudelteig mit einer Nudelmaschine oder Nudelrolle zu langen, dünnen Bahnen ausrollen. Die Hälfte der Bahnen auf einer bemehlten Arbeitsfläche auslegen, Füllung im Abstand von ca. 4 cm darauf verteilen, die Zwischenräume mit Eigelb bestrei-chen. Übrige Teigbahnen auf die Füllung legen und Zwischenräume andrücken. Mit einer Form Halbmonde ausstechen. Fertige Ravioli mit einem Küchentuch bedecken. Für die Suppe Paprika putzen, waschen und klein schneiden. Zwiebeln und Knob-lauch abziehen und fein hacken. Chili längs halbieren und Kerne entfernen. Öl in einem Topf erhitzen, vorbereitete Zutaten darin ca. 5 Minuten anbraten, mit Brühe ablöschen. Alles 10 Minuten köcheln lassen, Sahne zugeben. Suppe 15 Minuten köcheln lassen, mit Mixstab pürieren, fein passieren, salzen, pfeffern und heiß halten. Ravioli in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten garen, herausheben, abtropfen lassen. Suppe mit Pürierstab aufschäumen, mit den Raviola in Teller geben. Mit Cayennepfeffer und nach Belieben mit Kräutern garnieren. Pro Portion: 510 kcal/2150 kJ 26 g Kohlenhydrate, 16 g Eiweiß, 37 g Fett Zubereitungszeit: 115 Minuten ……………….3 ERBSENKROKETTEN MIT HIRSE, GERÖSTETEN MARONEN UND APRIKOSENSAUCE Für die Kroketten die Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser in ca. 20 Minuten weich kochen. In der Zwischenzeit Zwiebeln abziehen und klein würfeln. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel darin goldbraun anbraten. Kartoffeln abgießen, Erbsen, Zwiebeln, Anis und 4 EL Paniermehl dazugeben. Masse mit dem Karoffelstampfer grob zerkleinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank ca. 60 Minuten ziehen lassen. Für die Maronen Backofen auf 220 Grad (Umluft: 200 Grad) vorheizen. Maronen mit einem scharfen Messer kreuzweise in der Schale einritzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Ofen ca. 30 Minuten rösten, bis die Schale aufplatzt. Maronen aus dem Ofen nehmen, Schale entfernen und die Maronen im ausgeschalteten Ofen warm halten. Für die Sauce Aprikosen klein schneiden. Gemüsefond in einem Topf zum Kochen bringen, Aprikosen darin 5 Minuten köcheln lassen. Aprikosen fein pürieren und Sauce mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Hirse Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. Hirse in einem feinen Sieb sehr gut abbrausen, in die Brühe geben und bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen. Topf vom Herd nehmen und Hirse ziehen lassen. Aus der Kartoffel-Erbsen-Masse 12 Kroketten formen. Mehl auf einen Teller geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ei in einem tiefen Teller verquirlen. Übriges Paniermehl (ca. 120 g) ebenfalls auf einen Teller geben. Kroketten portionsweise im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und im Paniermehl wenden. Aprikosensauce erwärmen. Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Kroketten darin rundherum goldbraun anbraten. Hirse mit einer Gabel auflockern und mit den Maronen aufTeller verteilen, mit der Sauce beträufeln. Kroketten auf die Hirse legen, mit den Oregano-blättern garnieren und sofort servieren. Pro Portion: 980 kcal/4120 kJ 167 g Kohlenhydrate, 28 g Eiweiß, 20 g Fett Zubereitungszeit: 130 Minuten Kühlzeit: 60 Minuten ………………4 ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN 500 g dicke Bohnenkerne (TK oder frisch) 1 Gemüsezwiebel 3-4 Knoblauchzehen 400-450 g vorwiegend festkochende Kartoffeln 3-4 Stangen Staudensellerie 100 g Blattspinat 2-3 EL Sonnenblumenöl 350-400 g Koch- oder Schlagsahne Salz, Pfeffer 100 g Pistazienkerne 2 EL Haselnussöl 1-2 TL Schwarzkümmelsamen nach Belieben Kräuter zum Garnieren (z. B. Dill, feines Selleriegrün) In einem Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Bohnen darin ca. 1 Minute blanchieren. Bohnen abgießen, kalt abschrecken und von den Häutchen befreien (am besten die Bohnenkerne mit den Fingern aus der Hülle knipsen). Zwiebel und Knoblauch abziehen und würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und wie den geputzten Sellerie klein schneiden. Spinat verlesen, waschen und trocken schütteln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Kartoffeln und Sellerie darin bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten anbra-ten. Brühe, Sahne und die Hälfte der Bohnen dazugeben und alles 30 Minuten köcheln.Anschließend mit dem Mix-stab fein pürieren. Durch ein Sieb passieren. Übrige Boh-nenkerne unterheben, Suppe weitere 10 Minuten köcheln, bis die Bohnen weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pistazien und Spinat fein hacken, mit Haselnussöl und Schwarzkümmel mischen. Die heiße Suppe in Teller füllen, das Pistazien-Topping darauf verteilen. Suppe nach Belieben mit Kräutern und mit Pfeffer garnieren und sofort servieren. Pro Portion: 700 kca1/2940 kJ 40 g Kohlenhydrate, 22 g Eiweiß, 50 g Fett ……………..5 QUITTEN-KÜRBIS-RISOTTO ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN FÜR KÄSESTERNE UND GREMOLATA: 100 g frisch geriebener Hartkäse (z.B. Grana Padano oder Parmesan) 2 Knoblauchzehen 1 Bund Petersilie abgeriebene Zitronenschale (Bio) Salz, Pfeffer nach Belieben Chiliflocken FÜR DEN RISOTTO: 1 große Quitte (ersatzweise 1-2 feste Birnen) 500 g Hokkaido-Kürbis 1 Zwiebel 3 EL Butter 2 EL Olivenöl 1 Prise Zucker 400 g Risotto-Reis (z. B. Arborio) Salz, Pfeffer 200 ml trockener Weißwein (ersatzw. Instant-Gemüsebrühe) 1,2 I heißer kräftiger Gemüsefond (Glas; etwas Zitronensaft 80 g geriebener Hartkäse Für die Käsesterne Ofen auf 200 Grad (Uniluft: 180 Grad) heizen. Blech mit Backpapier belegen. Mithilfe einer großen Sternausstechform geriebenen Hartkäse sternförmig aufs Blech streuen. Im Ofen 5 Minuten backen. Herausnehmen, evtl. heißen Käse noch ein wenig in Sternform zusammenschieben, abkühlen lassen. Für die Gremolata Knoblauch abziehen, Petersilienblättchen abzupfen, beides fein hacken, mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer und evtl. Chili vermischen und kalt stellen. Für den Risotto Quitte vierteln, schälen, entkernen. Fruchtfleisch in dünne Blätter schneiden. Kürbis waschen, vierteln, put¬zen und mit Schale klein würfeln. Zwiebel abziehen, fein würfeln, in 2 EL Butter und Öl in einem großen Topf glasig dünsten. Zucker, Quitten- und Kürbisstücke kurz dünsten. Reis zufügen, unter Rühren glasig dünsten, salzen, pfeffern. Mit Wein ablöschen, etwas heißen Fond angießen. Sobald Flüssigkeit verdampft ist, Fond nachgießen. Wiederholen, bis der Fond aufgebraucht und der Reis fast gar ist. Das dauert ca. 20 Minuten. Risotto zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten gar zie¬hen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronen¬saft abschmecken. Hartkäse und übrige Butter (1 EL) unterrühren. Risotto auf Teller verteilen, mit Gremolata und Käse¬sternen garniert servieren. Pro Portion: 685 kcal/2880 kJ 87 g Kohlenhydrate, 25 g Eiweiß, 22 g Fett Zubereitungszeit: 60 Minuten …………….6 SCHWARZWÄLDER KIRSCHTÖRTCHEN ZUTATEN FÜR 4 GLÄSCHEN (A 200 ML) FÜR DEN TEIG: 2 Eier (Größe M) 60 g Zucker 1/2 Pck. Vanillezucker je 1 Prise Salz und Zimt 40 g Mehl 1 EL Kakaopulver (ungesüßt) 20 ml Milch 20 ml neutrales Pflanzenöl und Fett für die Gläser FÜR DIE FÜLLUNG: 1/2 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht: 370 g) 1 EL Zucker 1 TL Speisestärke nach Belieben Kirschwasser 200 g Schlagsahne 30 g Puderzucker 2 EL Schokoraspel Für den Teig Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Eier mit Zucker,Vanille-zucker, Salz und Zimt in 5 Minuten zu einer schaumigen Masse schlagen. Mehl und Kakao mischen, unterheben. Milch und Öl einrühren. Teig in die gefetteten Gläser fiillen. Etwa 20 Mi¬nuten im Ofen backen, dann auskühlen lassen. Für die Füllung Kirschen in ein Sieb abgießen, dabei 160 ml Saft auffangen Saft und Zucker mit der in etwas kaltem Wasser angerührten Stärke mischen, aufkochen, mit den Kirschen mischen und abkühlen lassen. Nach Belieben die Biskuits in den Gläsern mit Kirschwasser beträufeln. Die Hälfte der Kirschen darauf verteilen. Sahne mit Puderzucker steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben, die Hälfte der Sahne auf die Kirschen geben. Restliche Kirschen darauf verteilen. Mit übriger Sahne und Schokoraspeln garnieren. Pro Glas: 430 kca1/1810 ki 45 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 25 g Fett Zubereitungszeit: 15 Minuten Backzeit: ca. 20 Minuten


Kochen 5.11.2017 mit Fernsehkoch Selzer-McKenzie

Youtube: https://youtu.be/67m1dEGOvCg



WEISSE SCHOKO-MOUSSE MIT CHILI-KIRSCHEN



Für die Mousse die Schokolade in kleine Stücke brechen und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen. Sahne ebenfalls steif schlagen. Die Eigelbe mit 2 EL hei¬ßem Wasser und dem restlichen Zucker (60 g) in einer Metall¬schüssel über einem heißen Wasserbad aufschlagen, bis die Masse dickcremig ist. Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, Schokolade unter die Eimasse rühren, bis die Creme glatt ist. Sahne und Eischnee vorsichtig unterheben. Schokoladen-Mousse in eine

Form ge        Zudecken und im Kühlschrank ca 5 Stunden kalt

stellen.

Kirschen verlesen, halbieren und den Stein entfernen. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zucker und Ingwer in einen Topf geben, leicht karamellisieren lassen, Kirschen, Chilifäden und Kirschbrand hinzufügen. Chili-Kirschen ca. 2 Minuten köcheln lassen und dann beiseitestellen.

Von der Mousse mit einem warmen Esslöffel Nocketi ausstechen und diese mit den Kirschen aufTeller verte n. Mit der Zitronenmelisse garnieren und servieren.

Pro Portion: 755 kcal/3180 kJ

95 g Kohlenhydrate, 12 g Eiweiß, 35 g Fett





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ROTE-PAPRIKA-SCHAUMSUPPE MIT ZIEGENKÄSE-RAVIOLI



Für die Ravioli Safranfäden in 2 EL hei-ßem Wasser auflösen, mit Mehl, Grieß, Ei und Öl in einer Schüssel ca. 2 Minuten mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann ca. 5 Minuten kräftig von Hand kneten. Teig in Folie wickeln und für ca. 2 Stunden kühl stellen.

Für die Füllung Knoblauch abziehen, sehr fein hacken, mit fein geriebenem Hartkäse, Ziegenfrischkäse und Haselnussöl zu einer glatten Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nudelteig mit einer Nudelmaschine oder Nudelrolle zu langen, dünnen Bahnen ausrollen. Die Hälfte der Bahnen auf einer bemehlten Arbeitsfläche auslegen, Füllung im Abstand von ca. 4 cm darauf verteilen, die Zwischenräume mit Eigelb bestrei-chen. Übrige Teigbahnen auf die Füllung legen und Zwischenräume andrücken. Mit einer Form Halbmonde ausstechen. Fertige Ravioli mit einem Küchentuch bedecken.

Für die Suppe Paprika putzen, waschen und klein schneiden. Zwiebeln und Knob-lauch abziehen und fein hacken. Chili längs halbieren und Kerne entfernen. Öl in einem Topf erhitzen, vorbereitete Zutaten darin ca. 5 Minuten anbraten, mit Brühe ablöschen. Alles 10 Minuten köcheln lassen, Sahne zugeben. Suppe 15 Minuten köcheln lassen, mit Mixstab pürieren, fein passieren, salzen, pfeffern und heiß halten.

Ravioli in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten garen, herausheben, abtropfen lassen. Suppe mit Pürierstab aufschäumen, mit den Raviola in Teller geben. Mit Cayennepfeffer und nach Belieben mit Kräutern garnieren.

Pro Portion: 510 kcal/2150 kJ

26 g Kohlenhydrate, 16 g Eiweiß, 37 g Fett

Zubereitungszeit: 115 Minuten





……………….3

ERBSENKROKETTEN MIT HIRSE,

GERÖSTETEN MARONEN UND APRIKOSENSAUCE



Für die Kroketten die Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser in ca. 20 Minuten weich kochen. In der Zwischenzeit Zwiebeln abziehen und klein würfeln. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel darin goldbraun anbraten. Kartoffeln abgießen, Erbsen, Zwiebeln, Anis und 4 EL Paniermehl dazugeben. Masse mit dem Karoffelstampfer grob zerkleinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank ca. 60 Minuten ziehen lassen.

Für die Maronen Backofen auf 220 Grad (Umluft: 200 Grad) vorheizen. Maronen mit einem scharfen Messer kreuzweise in der Schale einritzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Ofen ca. 30 Minuten rösten, bis die Schale aufplatzt. Maronen aus dem Ofen nehmen, Schale entfernen und die Maronen im ausgeschalteten Ofen warm halten.

Für die Sauce Aprikosen klein schneiden. Gemüsefond in einem Topf zum Kochen bringen, Aprikosen darin 5 Minuten köcheln lassen. Aprikosen fein pürieren und Sauce mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Hirse Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. Hirse in einem feinen Sieb sehr gut abbrausen, in die Brühe geben und bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen. Topf vom Herd nehmen und Hirse ziehen lassen.

Aus der Kartoffel-Erbsen-Masse 12 Kroketten formen. Mehl auf einen Teller geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ei in einem tiefen Teller verquirlen. Übriges Paniermehl (ca. 120 g) ebenfalls auf einen Teller geben. Kroketten portionsweise im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und im Paniermehl wenden. Aprikosensauce erwärmen. Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Kroketten darin rundherum goldbraun anbraten.

Hirse mit einer Gabel auflockern und mit den Maronen aufTeller verteilen, mit der Sauce beträufeln. Kroketten auf die Hirse legen, mit den Oregano-blättern garnieren und sofort servieren.

Pro Portion: 980 kcal/4120 kJ

167 g Kohlenhydrate, 28 g Eiweiß, 20 g Fett

Zubereitungszeit: 130 Minuten Kühlzeit: 60 Minuten







………………4

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

500 g dicke Bohnenkerne (TK oder frisch) 1 Gemüsezwiebel 3-4 Knoblauchzehen 400-450 g vorwiegend festkochende Kartoffeln 3-4 Stangen Staudensellerie 100 g Blattspinat 2-3 EL Sonnenblumenöl

350-400 g Koch- oder Schlagsahne Salz, Pfeffer 100 g Pistazienkerne 2 EL Haselnussöl 1-2 TL Schwarzkümmelsamen nach Belieben Kräuter zum Garnieren (z. B. Dill, feines Selleriegrün)

In einem Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Bohnen darin ca. 1 Minute blanchieren. Bohnen abgießen, kalt abschrecken und von den Häutchen befreien (am besten die Bohnenkerne mit den Fingern aus der Hülle knipsen).

Zwiebel und Knoblauch abziehen und würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und wie den geputzten Sellerie klein schneiden. Spinat verlesen, waschen und trocken schütteln.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Kartoffeln und Sellerie darin bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten anbra-ten. Brühe, Sahne und die Hälfte der Bohnen dazugeben und alles 30 Minuten köcheln.Anschließend mit dem Mix-stab fein pürieren. Durch ein Sieb passieren. Übrige Boh-nenkerne unterheben, Suppe weitere 10 Minuten köcheln, bis die Bohnen weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Pistazien und Spinat fein hacken, mit Haselnussöl und Schwarzkümmel mischen. Die heiße Suppe in Teller füllen, das Pistazien-Topping darauf verteilen. Suppe nach Belieben mit Kräutern und mit Pfeffer garnieren und sofort servieren.

Pro Portion: 700 kca1/2940 kJ

40 g Kohlenhydrate, 22 g Eiweiß, 50 g Fett



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QUITTEN-KÜRBIS-RISOTTO



ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

FÜR KÄSESTERNE UND GREMOLATA: 100 g frisch geriebener Hartkäse (z.B. Grana Padano oder Parmesan) 2 Knoblauchzehen 1 Bund Petersilie abgeriebene Zitronenschale (Bio) Salz, Pfeffer nach Belieben Chiliflocken FÜR DEN RISOTTO: 1 große Quitte (ersatzweise 1-2 feste Birnen) 500 g Hokkaido-Kürbis 1 Zwiebel 3 EL Butter 2 EL Olivenöl 1 Prise Zucker 400 g Risotto-Reis (z. B. Arborio) Salz, Pfeffer 200 ml trockener Weißwein (ersatzw. Instant-Gemüsebrühe) 1,2 I heißer kräftiger Gemüsefond (Glas; etwas Zitronensaft 80 g geriebener Hartkäse

Für die Käsesterne Ofen auf 200 Grad (Uniluft: 180 Grad) heizen. Blech mit Backpapier belegen. Mithilfe einer großen Sternausstechform geriebenen Hartkäse sternförmig aufs Blech streuen. Im Ofen 5 Minuten backen. Herausnehmen, evtl. heißen Käse noch ein wenig in Sternform zusammenschieben, abkühlen lassen. Für die Gremolata Knoblauch abziehen, Petersilienblättchen abzupfen, beides fein hacken, mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer und evtl. Chili vermischen und kalt stellen.

Für den Risotto Quitte vierteln, schälen, entkernen. Fruchtfleisch in dünne Blätter schneiden. Kürbis waschen, vierteln, put¬zen und mit Schale klein würfeln. Zwiebel abziehen, fein würfeln, in 2 EL Butter und Öl in einem großen Topf glasig dünsten. Zucker, Quitten- und Kürbisstücke kurz dünsten. Reis zufügen, unter Rühren glasig dünsten, salzen, pfeffern. Mit Wein ablöschen, etwas heißen Fond angießen. Sobald Flüssigkeit verdampft ist, Fond nachgießen. Wiederholen, bis der Fond aufgebraucht und der Reis fast gar ist. Das dauert ca. 20 Minuten. Risotto zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten gar zie¬hen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronen¬saft abschmecken. Hartkäse und übrige Butter (1 EL) unterrühren. Risotto auf Teller verteilen, mit Gremolata und Käse¬sternen garniert servieren.

Pro Portion: 685 kcal/2880 kJ

87 g Kohlenhydrate, 25 g Eiweiß, 22 g Fett

Zubereitungszeit: 60 Minuten





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SCHWARZWÄLDER KIRSCHTÖRTCHEN



ZUTATEN FÜR 4 GLÄSCHEN (A 200 ML) FÜR DEN TEIG: 2 Eier (Größe M) 60 g Zucker 1/2 Pck. Vanillezucker je 1 Prise Salz und Zimt 40 g Mehl 1 EL Kakaopulver (ungesüßt) 20 ml Milch 20 ml neutrales Pflanzenöl und Fett für die Gläser FÜR DIE FÜLLUNG: 1/2 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht: 370 g) 1 EL Zucker

1 TL Speisestärke nach Belieben Kirschwasser 200 g Schlagsahne 30 g Puderzucker

2 EL Schokoraspel



Für den Teig Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Eier mit Zucker,Vanille-zucker, Salz und Zimt in 5 Minuten zu einer schaumigen Masse schlagen. Mehl und Kakao mischen, unterheben. Milch und Öl einrühren. Teig in die gefetteten Gläser fiillen. Etwa 20 Mi¬nuten im Ofen backen, dann auskühlen lassen.

Für die Füllung Kirschen in ein Sieb abgießen, dabei 160 ml Saft auffangen Saft und Zucker mit der in etwas kaltem Wasser angerührten Stärke mischen, aufkochen, mit den Kirschen mischen und abkühlen lassen.

Nach Belieben die Biskuits in den Gläsern mit Kirschwasser beträufeln. Die Hälfte der Kirschen darauf verteilen. Sahne mit Puderzucker steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben, die Hälfte der Sahne auf die Kirschen geben. Restliche Kirschen darauf verteilen. Mit übriger Sahne und Schokoraspeln garnieren.

Pro Glas: 430 kca1/1810 ki

45 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 25 g Fett

Zubereitungszeit: 15 Minuten Backzeit: ca. 20 Minuten








Wetter 4.11.2017 in München Sound and TimeLapse by D. Selzer-McKenzie Youtube: https://youtu.be/RKSSPhSkTmw

Wetter 4.11.2017 in München
Sound and TimeLapse by D. Selzer-McKenzie
Youtube: https://youtu.be/RKSSPhSkTmw


Roulette Kesselgucken – die absolute Gewinnmethode Youtube: https://youtu.be/9njk4pY2PLk Bei Casino Spielen gibt es eine Vielfalt mathematikbasierter Systeme, die als todsichere Methoden zum Schlagen des Casinos angepriesen werden. Das gilt insbesondere für das Spiel Roulette. Während bestimmte Roulette Systeme unter sehr spezifischen Bedingungen angewandt werden können, überstehen die meisten Systeme dieses Spiel auf lange Sicht nicht. Werden sie doch angewandt, so gehen sie beim Roulette in die Knie und die Spieler verlieren im Regelfall das Spiel. Jedoch gibt es da eine Methode, das Roulette-Spiel zu attackieren, und sie kann über längere Zeit hinweg benutzt werden. Bei richtiger Anwendung erzielt der Spieler ein positives Ergebnis. Dieses System ist das Kesselgucken Roulette System. Das System wird "Kesselgucken" genannt, weil der Spieler Einflussfaktoren auf die Landestelle der Kugel beobachtet und das Geschehen aus der Perspektive physikalischer Gesetze analysiert, um vorauszusagen, wo die Kugel landen wird. Dies ist im Regelfall der Sektorbereich von Oktanten (1/8-Stück eines Rouletterad-„Kuchens“). Diese Herangehensweise wurde erstmals von Dr. D. Selzer-McKenzie und seinem Forscherteam erprobt, als er zusammen mit dem sogenannten SACHSE Carlo Herrmann den weltweit ersten tragbaren Computer entwickelte, der voraussagen sollte, wo eine Roulettekugel landet. Zahlreiche Faktoren gehen in die klassischen mechanischen Berechnungen ein. Dazu gehören unter anderem: Abwurfort (Anfangsposition der Kugel) Anfangsgeschwindigkeit der Kugel Schwerkraft Anfangsgeschwindigkeit des Rouletterads Sprungkoeffizient - wie oft hüpft die Kugel, bevor sie in ein Fach fällt und dort bleibt Selzer-McKenzie und sein Team setzten ein Computerprogramm ein, das all diese Faktoren berücksichtigte. Alles, was sie selbst tun mussten, war, die Anfangsgeschwindigkeit der Kugel nach einer Umdrehung des Rouletterades in den Computer einzugeben und dieser übernahm dann den Rest. Die verwendete Reihe an Gleichungen machte es erforderlich, dass der Computer noch vor dem Ausruf des Croupiers „Nichts geht mehr!“ zu einem Ergebnis kam. Man muss anmerken, dass zu der Zeit, als der Harvard-Professor das unternahmen, Computer in Casinos erlaubt waren. Heute haben wir dieses Glück nicht mehr. Die beiden haben mit ihrem Roulette-Computer viel Geld gemacht und ihr Erfolg führte schließlich zur Verbannung von Computergeräten aus Casinos. Nachdem die Casinos das Verbot der Computernutzung durchgesetzt hatten, mussten sich die Spieler andere Methoden zur Attacke des Rouletterads ausdenken, ohne sich dabei auf Geräte zu verlassen. Das resulierte im Kesselgucken. Die Methodologie war natürlich nicht so präzise wie das Computersystem, aber es war immer noch gut genug, um einen gesunden Vorteil gegenüber dem Haus zu bekommen. Wenn man einen Computer einsetzte, um den Landepunkt der Kugel zu bestimmen, so konnte der Landebereich auf 5 Zahlen beziehungsweise auf ein 1/8 des Rouletterades vorhergesagt werden. Setzte ein Spieler 1 Dollar auf 5 verschiedene Zahlen, würde er mit 100-%-iger Genauigkeit einen überwältigenden Gewinn von 33 $ pro Drehung erzielen. Und die Gewinnsumme wächst mit höheren Einsätzen. Die Gewinnniveaus sind nicht so hoch, wenn man eine computerfreie Methode einsetzt, sind aber immer noch sehr gut. Anstelle der 5 Zahlen erhöht der Spieler den Wetteinsatz auf 15 $, und bei einer Auszahlung von 36:1 ist ein Nettogewinn von 20 $ pro Drehung bei einer Trefferquote von 100 % möglich. Ein Gewinn kann sogar noch dann erzielt werden, wenn die Trefferquote nur bei 35 % liegt. Es handelt sich also um ein starkes Spielsystem, wenn es richtig ausgeführt wird. Lassen Sie uns ein paar Dinge betrachten, die Sie berücksichtigen müssen, um dieses Roulette System richtig einzusetzen. SCHRITT 1: ABWURFORT (ANFANGSPOSITION) Jeder Roulette-Croupier hat seine eigene, unverkennbare Art. Eine Croupier-Signatur besteht aus einigen physikalischen Komponenten dessen, wie der Croupier die Kugel auf das Rad abwirft. Der erste Teil der Croupier-Signatur besteht darin, wo auf dem Außenrand des Rouletterades er die Kugel in die Bahn wirft. Ein Croupier wird die Kugel üblicherweise bei jeder Drehung von der gleichen Position aus abwerfen. Die Startposition ist sehr wichtig. SCHRITT 2: ANFANGSGESCHWINDIGKEIT DER KUGEL Der nächste Punkt, der berücksichigt werden muss, ist die Anfangsgeschwindigkeit, mit der die Kugel in die Bahn abgeworfen wird. Als Serlzer-McKenzie ihren Roulette-Computer entwickelten, musste der Spieler einmal auf einen Knopf drücken, um den Startpunkt der Kugel zu erfassen und ein weiteres Mal auf den Knopf drücken, wenn die Kugel eine komplette Drehung im Rad absolviert hatte. Die anfängliche Winkelgeschwindigkeit wurde dann zur Berechnung der weiteren Gleichungen benutzt, um letztendlich die Landestelle der Kugel zu bestimmen. Ohne Computer liegt es am Spieler, den Croupier ein paar Stunden lang zu beobachten, bevor er Roulette gegen ihn spielt. Dabei sollte der Spieler eine Stoppuhr benutzen, um die Dauer einer Umdrehung zu messen. Die Zeiten werden dann gemittelt, um eine mittlere Zeit für die zurückgelegte Strecke zu erhalten. Ungefähr 100 Drehungen sollten für einen Durchschnittswert ausreichen. Der pro Umdrehung von der Kugel zurückgelegte Weg ist etwa 2 πr, wobei π = 3,14 und r der Radius des Rouletterades ist. Dann muss noch diese einfache Gleichung benutzt werden: Geschwindigkeit = 2πr / Zeit Eine Hand, die die Roulettekugel mit gewissem Schwung loslässt und eine Weitwinkelaufnahme, die die losgelassene Kugel an der gleichen Stelle zeigt Nach 100 Versuchen und 100 Berechnungen wird der Spieler zu dem Schluss kommen, dass die Geschwindigkeit bei jedem individuellen Croupier sehr konstant ist. SCHRITT 3: SCHWERKRAFT Wenn der Spieler weiß, an welcher Stelle die Kugel losgelassen wird und welche Anfangsgeschwindigkeit sie hat, kann er vorhersagen, in welchem Zahlenbereich des Rouletterades die Kugel schließlich landen wird. Die Kugel verlässt ihre Außenbahn jedes Mal mit der gleichen Geschwindigkeit. Alles Weitere übernimmt die Schwerkraft und die Kugel rollt den gewinkelten Weg hinunter, bis sie den Bereich mit den nummerierten Fächern betritt. SCHRITT 4: ANFANGSGESCHWINDIGKEIT DES RADES Beim Bestimmen, wo genau die Kugel den Bereich der nummerierten Fächer betritt, mischt nun der Kugelfaktor des Roulettespiels mit. Der andere Faktor ist das Rouletterad selbst. Das Rad bleibt in Bewegung (nahezu reibungslos) und dreht sich entgegengesetzt zur Rollrichtung der Kugel. Die Geschwindigkeit des Rades ist ebenso wie die der Kugel unter all den verschiedenen Croupiers recht konstant. Die Radgeschwindigkeit sollte mit genau den gleichen 100 Drehungen wie die Anfangsgeschwindkeit gemessen und berechnet werden. Und ebenso wie bei den Geschwindigkeitsberechnungen der Kugel muss auch hier der Durchschnitt ermittelt und benutzt werden. Die Roulette-Kugel beim Betreten des Fachs des Rouletterades SCHRITT 5: SPRUNGKOEFFIZIENT Der letzte Faktor ist der Sprungkoeffizient. Dieser bezieht sich darauf, an wie vielen Bereichen die Kugel vorbeihüpft, bevor sie in einem Fach zu liegen kommt. Dies ist der Berechungsteil mit der größten Varianz. Die Bestimmung des Sprungkoeffizienten ist eher eine technische Kunst als eine schwierige Berechnung. Wie bei den vorherigen Schritten hängt dieser Wert sehr stark von der Croupier-Signatur ab und es erfordert viel Beobachten, Messen und Mitteln. ZUSAMMENFASSUNG Physik einzusetzen, um das Rouletterad zu schlagen, ist möglich. Aber wie hier gezeigt wurde, ist es sehr komplex. Es erforderlich jede Menge Vorbereitung und Arbeit. Der erste Fehler, den die meisten Spieler beim Erproben dieser Methode machen, ist, dass sie im Casino gleich auf die Messungen losgehen und dann häufig das Handtuch werfen und aufgeben. Der Spieler muss eine Investition in das Spiel machen, damit er das Roulettespiel erst einmal üben kann. Wenn man die Methodologie zu Hause unter kontrollierten Bedingungen ausarbeitet, kann man seine Vorgehensweise perfektionieren und sie dann auf das echte Spiel unter Echtwelt-Bedingungen übertragen. Rouletterad mit schattierter Bereichsdeckung mit Dollarzeichen Die Kesselgucken-Methode bei der Roulettespiel-Attacke ist recht anspruchsvoll. Wenn exakte Berechungen benutzt werden (mit Einsatz des Computers), kann man die Landestelle der Kugel auf etwa 5 Fächer genau bestimmen. Das ist ein überwältigender Vorteil. Die Schätzungsmethode ist natürlich ungenauer und der Spieler muss den Landebereich der Kugel von 5 auf 15 Plätze ausweiten. Auch die Trefferquote wird im Vergleich zur Computermethode geringer ausfallen. Was man daraus auf alle Fälle lernt, ist, dass man es schaffen kann, dies jedoch viel Übung erfordert. Vor dem Einsatz dieser Methode mit Echtgeld können die Spieler Simulationen ausprobieren. So können sie sichergehen, dass sie die Fähigkeit haben, die physikalische Methode erfolgreich umzusetzen. Es ist schwer. Doch wie bei allen anderen lohnenswerten Dingen auch erfordert es Anstrengung, um letzten Endes Kapital daraus schlagen zu können.


 Roulette Kesselgucken – die absolute Gewinnmethode  

Youtube: https://youtu.be/9njk4pY2PLk

Bei Casino Spielen gibt es eine Vielfalt mathematikbasierter Systeme, die als todsichere Methoden zum Schlagen des Casinos angepriesen werden.

    

    Das gilt insbesondere für das Spiel Roulette. Während bestimmte Roulette Systeme unter sehr spezifischen Bedingungen angewandt werden können, überstehen die meisten Systeme dieses Spiel auf lange Sicht nicht.

    

    Werden sie doch angewandt, so gehen sie beim Roulette in die Knie und die Spieler verlieren im Regelfall das Spiel.

    

    Jedoch gibt es da eine Methode, das Roulette-Spiel zu attackieren, und sie kann über längere Zeit hinweg benutzt werden. Bei richtiger Anwendung erzielt der Spieler ein positives Ergebnis. Dieses System ist das Kesselgucken Roulette System.





Das System wird "Kesselgucken" genannt, weil der Spieler Einflussfaktoren auf die Landestelle der Kugel beobachtet und das Geschehen aus der Perspektive physikalischer Gesetze analysiert, um vorauszusagen, wo die Kugel landen wird. Dies ist im Regelfall der Sektorbereich von Oktanten (1/8-Stück eines Rouletterad-„Kuchens“).  Diese Herangehensweise wurde erstmals von Dr. D. Selzer-McKenzie und seinem Forscherteam erprobt, als er zusammen mit dem sogenannten SACHSE Carlo Herrmann den weltweit ersten tragbaren Computer entwickelte, der voraussagen sollte, wo eine Roulettekugel landet.



Zahlreiche Faktoren gehen in die klassischen mechanischen Berechnungen ein. Dazu gehören unter anderem:





    Abwurfort (Anfangsposition der Kugel)

    Anfangsgeschwindigkeit der Kugel

    Schwerkraft

    Anfangsgeschwindigkeit des Rouletterads

    Sprungkoeffizient - wie oft hüpft die Kugel, bevor sie in ein Fach fällt und dort bleibt





Selzer-McKenzie und sein Team setzten ein Computerprogramm ein, das all diese Faktoren berücksichtigte. Alles, was sie selbst tun mussten, war, die Anfangsgeschwindigkeit der Kugel nach einer Umdrehung des Rouletterades in den Computer einzugeben und dieser übernahm dann den Rest. Die verwendete Reihe an Gleichungen machte es erforderlich, dass der Computer noch vor dem Ausruf des Croupiers „Nichts geht mehr!“ zu einem Ergebnis kam. Man muss anmerken, dass zu der Zeit, als der Harvard-Professor das unternahmen, Computer in Casinos erlaubt waren. Heute haben wir dieses Glück nicht mehr. Die beiden haben mit ihrem Roulette-Computer viel Geld gemacht und ihr Erfolg führte schließlich zur Verbannung von Computergeräten aus Casinos.



Nachdem die Casinos das Verbot der Computernutzung durchgesetzt hatten, mussten sich die Spieler andere Methoden zur Attacke des Rouletterads ausdenken, ohne sich dabei auf Geräte zu verlassen. Das resulierte im Kesselgucken. Die Methodologie war natürlich nicht so präzise wie das Computersystem, aber es war immer noch gut genug, um einen gesunden Vorteil gegenüber dem Haus zu bekommen.



Wenn man einen Computer einsetzte, um den Landepunkt der Kugel zu bestimmen, so konnte der Landebereich auf 5 Zahlen beziehungsweise auf ein 1/8 des Rouletterades vorhergesagt werden. Setzte ein Spieler 1 Dollar auf 5 verschiedene Zahlen, würde er mit 100-%-iger Genauigkeit einen überwältigenden Gewinn von 33 $ pro Drehung erzielen. Und die Gewinnsumme wächst mit höheren Einsätzen. Die Gewinnniveaus sind nicht so hoch, wenn man eine computerfreie Methode einsetzt, sind aber immer noch sehr gut. Anstelle der 5 Zahlen erhöht der Spieler den Wetteinsatz auf 15 $, und bei einer Auszahlung von 36:1 ist ein Nettogewinn von 20 $ pro Drehung bei einer Trefferquote von 100 % möglich. Ein Gewinn kann sogar noch dann erzielt werden, wenn die Trefferquote nur bei 35 % liegt. Es handelt sich also um ein starkes Spielsystem, wenn es richtig ausgeführt wird. Lassen Sie uns ein paar Dinge betrachten, die Sie berücksichtigen müssen, um dieses Roulette System richtig einzusetzen.



SCHRITT 1: ABWURFORT (ANFANGSPOSITION)



Jeder Roulette-Croupier hat seine eigene, unverkennbare Art. Eine Croupier-Signatur besteht aus einigen physikalischen Komponenten dessen, wie der Croupier die Kugel auf das Rad abwirft. Der erste Teil der Croupier-Signatur besteht darin, wo auf dem Außenrand des Rouletterades er die Kugel in die Bahn wirft. Ein Croupier wird die Kugel üblicherweise bei jeder Drehung von der gleichen Position aus abwerfen. Die Startposition ist sehr wichtig.



SCHRITT 2: ANFANGSGESCHWINDIGKEIT DER KUGEL



Der nächste Punkt, der berücksichigt werden muss, ist die Anfangsgeschwindigkeit, mit der die Kugel in die Bahn abgeworfen wird. Als Serlzer-McKenzie ihren Roulette-Computer entwickelten, musste der Spieler einmal auf einen Knopf drücken, um den Startpunkt der Kugel zu erfassen und ein weiteres Mal auf den Knopf drücken, wenn die Kugel eine komplette Drehung im Rad absolviert hatte. Die anfängliche Winkelgeschwindigkeit wurde dann zur Berechnung der weiteren Gleichungen benutzt, um letztendlich die Landestelle der Kugel zu bestimmen. Ohne Computer liegt es am Spieler, den Croupier ein paar Stunden lang zu beobachten, bevor er Roulette gegen ihn spielt. Dabei sollte der Spieler eine Stoppuhr benutzen, um die Dauer einer Umdrehung zu messen. Die Zeiten werden dann gemittelt, um eine mittlere Zeit für die zurückgelegte Strecke zu erhalten. Ungefähr 100 Drehungen sollten für einen Durchschnittswert ausreichen. Der pro Umdrehung von der Kugel zurückgelegte Weg ist etwa 2 πr, wobei π = 3,14 und r der Radius des Rouletterades ist. Dann muss noch diese einfache Gleichung benutzt werden:





Geschwindigkeit = 2πr / Zeit



Eine Hand, die die Roulettekugel mit gewissem Schwung loslässt und eine Weitwinkelaufnahme, die die losgelassene Kugel an der gleichen Stelle zeigt



Nach 100 Versuchen und 100 Berechnungen wird der Spieler zu dem Schluss kommen, dass die Geschwindigkeit bei jedem individuellen Croupier sehr konstant ist.



SCHRITT 3: SCHWERKRAFT



Wenn der Spieler weiß, an welcher Stelle die Kugel losgelassen wird und welche Anfangsgeschwindigkeit sie hat, kann er vorhersagen, in welchem Zahlenbereich des Rouletterades die Kugel schließlich landen wird. Die Kugel verlässt ihre Außenbahn jedes Mal mit der gleichen Geschwindigkeit. Alles Weitere übernimmt die Schwerkraft und die Kugel rollt den gewinkelten Weg hinunter, bis sie den Bereich mit den nummerierten Fächern betritt.



SCHRITT 4: ANFANGSGESCHWINDIGKEIT DES RADES



Beim Bestimmen, wo genau die Kugel den Bereich der nummerierten Fächer betritt, mischt nun der Kugelfaktor des Roulettespiels mit. Der andere Faktor ist das Rouletterad selbst. Das Rad bleibt in Bewegung (nahezu reibungslos) und dreht sich entgegengesetzt zur Rollrichtung der Kugel. Die Geschwindigkeit des Rades ist ebenso wie die der Kugel unter all den verschiedenen Croupiers recht konstant. Die Radgeschwindigkeit sollte mit genau den gleichen 100 Drehungen wie die Anfangsgeschwindkeit gemessen und berechnet werden. Und ebenso wie bei den Geschwindigkeitsberechnungen der Kugel muss auch hier der Durchschnitt ermittelt und benutzt werden.

Die Roulette-Kugel beim Betreten des Fachs des Rouletterades





SCHRITT 5: SPRUNGKOEFFIZIENT



Der letzte Faktor ist der Sprungkoeffizient. Dieser bezieht sich darauf, an wie vielen Bereichen die Kugel vorbeihüpft, bevor sie in einem Fach zu liegen kommt. Dies ist der Berechungsteil mit der größten Varianz. Die Bestimmung des Sprungkoeffizienten ist eher eine technische Kunst als eine schwierige Berechnung. Wie bei den vorherigen Schritten hängt dieser Wert sehr stark von der Croupier-Signatur ab und es erfordert viel Beobachten, Messen und Mitteln.



ZUSAMMENFASSUNG



Physik einzusetzen, um das Rouletterad zu schlagen, ist möglich. Aber wie hier gezeigt wurde, ist es sehr komplex. Es erforderlich jede Menge Vorbereitung und Arbeit. Der erste Fehler, den die meisten Spieler beim Erproben dieser Methode machen, ist, dass sie im Casino gleich auf die Messungen losgehen und dann häufig das Handtuch werfen und aufgeben. Der Spieler muss eine Investition in das Spiel machen, damit er das Roulettespiel erst einmal üben kann. Wenn man die Methodologie zu Hause unter kontrollierten Bedingungen ausarbeitet, kann man seine Vorgehensweise perfektionieren und sie dann auf das echte Spiel unter Echtwelt-Bedingungen übertragen.



Rouletterad mit schattierter Bereichsdeckung mit Dollarzeichen



Die Kesselgucken-Methode bei der Roulettespiel-Attacke ist recht anspruchsvoll. Wenn exakte Berechungen benutzt werden (mit Einsatz des Computers), kann man die Landestelle der Kugel auf etwa 5 Fächer genau bestimmen. Das ist ein überwältigender Vorteil. Die Schätzungsmethode ist natürlich ungenauer und der Spieler muss den Landebereich der Kugel von 5 auf 15 Plätze ausweiten. Auch die Trefferquote wird im Vergleich zur Computermethode geringer ausfallen. Was man daraus auf alle Fälle lernt, ist, dass man es schaffen kann, dies jedoch viel Übung erfordert. Vor dem Einsatz dieser Methode mit Echtgeld können die Spieler Simulationen ausprobieren. So können sie sichergehen, dass sie die Fähigkeit haben, die physikalische Methode erfolgreich umzusetzen. Es ist schwer. Doch wie bei allen anderen lohnenswerten Dingen auch erfordert es Anstrengung, um letzten Endes Kapital daraus schlagen zu können.


Freitag, 3. November 2017

Kochen 4.11.2017 mit Fernsehkoch Selzer-McKenzie Youtube: https://youtu.be/X8HcTI4rBN4 PANIERTER ZIEGENKÄSE AUF QUITTENMUS MIT PFEFFERKROKANT Für das Mus Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Limette heiß waschen, trocken tupfen, Schale fein abreiben, Saft auspressen. Quitten, Limettenschale und -saft mit dem Apfelsaft und 200 ml Wasser in ca. 20 Minuten weich kochen. Mus abgießen, abtropfen lassen und mit einem Mixstab fein pürieren. Mit etwas Salz und Zucker abschmecken und beiseitestellen. Für den Krokant den bunten Pfeffer grob in einem Mörser zerstoßen. Den Zucker mit 2 EL Wasser in einer Pfanne karamellisieren, bunten Pfeffer einstreu¬en. Masse rasch auf ein Stück Backpapier geben, mit einem zweiten Stück Backpapier zudecken und mit einer Teigrolle flach rollen.Abkühlen lassen. Salat waschen und trocken schleudern. Baguettebröt-chen in lange Streifen schneiden. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, Baguettestreifen darin bei mittlerer bis starker Hitze von allen Seiten goldbraun anbraten, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Für den Käse Mehl auf einen Teller geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Ei in einem tiefen Teller verquir¬len. Semmelbrösel ebenfalls auf einen Teller geben. Je 2 Salbeiblätter auf 1 Ziegenkäsetaler leicht andrücken, danach die Taler im Mehl wenden, durch das Ei zie¬hen und in den Bröseln wenden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen,Taler darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute goldbraun anbraten. Mus, Salat, Baguette und den Ziegenkäse mit dem zerbröckelten Krokant dekorativ auf 4 Teller verteilen. Mit dem Avocadoöl beträufeln und servieren. Pro Portion: 495 kcal/2080 kJ 55 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 27 g Fett Zubereitungszeit: 80 Minuten ………………2 FENCHEL-KARTOFFEL-AUFLAUF MIT ROTWEINLINSEN ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN FÜR DEN AUFLAUF: 300-400 g Kartoffeln 200-300 g Fenchelknollen 80 g Zwiebeln 12 Stiele Basilikum 2 Rosmarinzweige 4 getrocknete Feigen 12 grüne Oliven Salz, Pfeffer 200-300 ml Gemüsebrühe FÜR DIE LINSEN: 150-200 g Belugalinsen 8 Schalotten 3 EL Olivenöl 1 Sternanis 6 Thymianzweige und Thymian zum Garnieren 250 ml Rotwein 200 ml Gemüsebrühe 4 Stiele glatte Petersilie AUSSERDEM: 4 EL Ziegenquark Salz, Pfeffer Backofen auf 220 Grad (Umluft: 200 Grad) vorhei¬zen. Kartoffeln schälen, Fenchel putzen und waschen und beides grob raspeln. Zwiebeln abziehen und in dünne Ringe schneiden. Kräuterblätter abzupfen. Feigen jeweils halbieren, mit Oliven und Zwiebeln auf 4 Förmchen (0 10 cm, Höhe: 8 cm) verteilen. Kartoffel-Fenchel-Mischung mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Feigen-Oliven-Zwiebel-Mix geben, dann mit den Kräutern belegen. Brühe aufgießen und Aufläufe im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 40 Minuten backen. Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser gut abbrau¬sen. Schalotten abziehen, längs halbieren. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten andünsten. Sternanis und Thymian dazugeben, noch 1 Minute weiterbraten. Linsen hinzufügen und alles gut durchrühren. Rot¬wein und Brühe angießen und Linsen ca. 30 Minu¬ten garen. Petersilienblätter abzupfen und grob hacken. Linsen mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen und auf 4 Teller verteilen. Aufläufe aus dem Ofen nehmen und auf die Teller stürzen. Ziegenquark darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit einigen Thymianzweigen garnieren und servieren. Pro Portion: 340 kcal/1430 kJ 42 g Kohlenhydrate, 15 g Eiweiß, 12 g Fett Zubereitungszeit: 70 Minuten …………..3 DATTEL-CHILI-EIS MIT MANDARINENSAUCE Für das Eis das Fruchtfleisch der Datteln mit der Chi-lischote fein hacken und beiseitestellen.Vanilleschote längs halbieren, Mark herausschaben und mit Milch, Zucker und Sahne aufkochen, dann vom Herd nehmen. Eier und Eigelbe in einer Schlagschüssel verrühren. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen und die Vanillemilch unter ständigem Rühren zu den Eiern gießen. Die Masse schaumig aufichla-gen, bis sie hell und dickflüssig wird, anschließend durch ein Sieb gießen. Datteln, Chili und Chili-flocken hineingeben und die Eismasse in einer Eismaschine cremig gefrieren lassen. Wenn keine Eismaschine vorhanden ist, die Eismasse in eine große Auflaufform geben und im Gefrierfach ca. 6 Stunden gefrieren lassen. Dabei alle 30 Minuten umrühren. Für die Sauce in der Zwischenzeit die Mandarinen schälen und in Scheiben schneiden.Weißwein und braunen Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, Mandarinenscheiben dazugeben. Alles einmal aufko¬chen lassen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Mandarinenscheiben auf 4 Gläser verteilen, Eis portionsweise daraufgeben, mit etwas Sauce beträu¬feln und mit Minze garnieren. Mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren. Pro Portion: 600 kcal/2520 kJ 69 g Kohlenhydrate, 11 g Eiweiß, 30 g Fett Zubereitungszeit: 55 Minuten ……………..4 ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN FÜR DIE BÄLLCHEN: 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 Stiele Basilikum 2 Stiele glatte Petersilie 3 Thymianzweige 2 EL Olivenöl 1/2 TL Tomatenmark 100 g Risotto-Reis 250 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer evtl. etwas Paniermehl 2 EL Mehl 1 Ei (Größe M) 2-3 EL Couscous 500 ml Frittieröl FÜR DEN SALAT: 1/2-1 TL Anissamen 1 kleine Limette (Bio) 100 ml Orangensaft 1 EL Agavendicksaft 4 EL Olivenöl 200-300 g Staudensellerie mit Grün 200-300 g Äpfel Salz, Pfeffer Kräuter zum Garnieren (Basilikum, Petersilie und Schnittlauch) Für die Bällchen Zwiebel und Knoblauch abziehen und klein würfeln. Basilikum, Petersilie und Thymi-anblätter abzupfen und grob hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze darin goldbraun anbraten.Tomaten-mark zugeben, 1 Minute mitbraten, Reis zufügen und noch 1 Minute weiterbraten. Die Brühe hinzu¬geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder mit einem Holzlöffel rühren.Topf vom Herd nehmen, gehackte Kräuter unterheben mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Abgekühlten Risotto mit angefeuchteten Händen zu walnussgroßen Kugeln formen und zugedeckt im Kühlschrank 30 Minuten ziehen lassen. Falls die Mischung zu feucht ist, etwas Paniermehl dazugeben. In der Zwischenzeit für den Salat Anis in einer Pfan¬ne ohne Öl anrösten, bis sich das Aroma entfaltet hat. Limette heiß waschen, trocken tupfen. Schale fein abreiben, Saft auspressen. Limettenabrieb zusammen mit dem Orangensaft, Agavendicksaft und Olivenöl in einer Schale gut vermengen. Sellerie putzen, waschen, der Länge nach vierteln und in 4 cm lange Streifen schneiden, das Grün zum Garnieren beiseitelegen. Apfel vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schnei¬den. Beides unter die Anisvinaigrette heben. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mehl auf einen Teller geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Ei in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen. Couscous auf einen dritten Teller streuen. Risotto-Bällchen im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und im Couscous wälzen. Öl in einem Topf auf ca. 170 Grad erhitzen. Bällchen darin 2 Minuten goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Salat auf 4 Teller verteilen, mit Selleriegrün, Basili-kum, Petersilie und Schnittlauch garnieren, die frittierten Bällchen darauflegen und alles servieren. Pro Portion: 375 kcal/1580 kJ 41 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 20 g Fett Zubereitungszeit: 55 Minuten Kühlzeit: 30 Minuten ……..5 ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN FÜR DEN BÖREK: 600 g Pastinaken 300 g mehligkochende Kartoffeln 2 Knoblauchzehen 1 Zwiebel 2 EL Olivenöl 1/2 TL Oregano 1/2 TL Piment 1/2 TL Kreuzkümmel 1/2 TL Schwarzkümmelsamen 1/2 TL Koriandersamen 100 g Feta Salz, Pfeffer 1 EL weiche Butter 10 Blätter Yufkateig 20-30 g gehobelte Mandeln 1 EL Thymianblättchen FÜR DAS RAGOUT: 200-300 g Wirsing 3 Schalotten 1 Apfel 1-2 EL Erdnussöl 150 ml Apfelsaft 200 g Schlagsahne Salz, Pfeffer 1 kleiner Granatapfel 1-2 EL Honig Oreganoblätter zum Garnieren Für den Börek Pastinaken und Kartoffeln waschen, schälen, in ca. 2 cm große Würfel schneiden und in kochendem Wasser in ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen, in eine Schale geben und mit dem Kartoffelstampfer grob zerkleinern. Knoblauch und Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Oregano und Gewürze dazugeben, zweimal durchschwenken und zur Kartoffel-Pastinaken-Mischung geben. Mit Feta bestreuen.Alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ofen auf 200 Grad (Umluft: 180) vorheizen. Eine Springform (0 16 cm) mit Butter auspinseln, mit 2Yufkateigblättern auslegen und diese an Boden und Rand leicht anpressen. Ein Drittel der Pastinakenmasse auf die Blätter legen, darauf wieder¬um 2Yufkateigblätter legen und auf diese Art weiter schichten, bis die Springform gefüllt ist. Als letzte Schicht mitYufkateigblättern abschließen. Blätter mit Mandeln und Thymian bestreuen. Börek im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten garen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie bedecken. Für das Ragout in der Zwischenzeit Wirsing vierteln, Strunk entfernen und die Blätter in dünne Streifen schneiden. Schalotten abziehen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Apfel schälen und grob reiben. Erdnussöl in einem Topf erhitzen, Schalotten darin anbraten,Wirsingstreifen und geriebenen Apfel dazugeben und eine weitere Minute braten. Apfelsaft dazugießen und einkochen lassen. Die Sahne hinzu¬fügen, ca. 2 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. Granatapfel halbieren, Kerne lösen, Saft ausdrücken und mit etwas Honig abschmecken. Börek aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen in Stücke schnei¬den und aufTeller verteilen. Ragout dazugeben, mit dem Granatapfel und Oreganoblättern garnieren und sofort servieren. Pro Portion: 760 kcal/3200 kJ 63 g Kohlenhydrate, 16 g Eiweiß, 48 g Fett


Kochen 4.11.2017 mit Fernsehkoch Selzer-McKenzie

Youtube: https://youtu.be/X8HcTI4rBN4



PANIERTER ZIEGENKÄSE AUF QUITTENMUS MIT PFEFFERKROKANT



Für das Mus Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen

und das Fruchtfleisch grob würfeln. Limette heiß waschen, trocken tupfen, Schale fein abreiben, Saft auspressen. Quitten, Limettenschale und -saft mit dem Apfelsaft und 200 ml Wasser in ca. 20 Minuten weich kochen. Mus abgießen, abtropfen lassen und mit einem Mixstab fein pürieren. Mit etwas Salz und Zucker abschmecken und beiseitestellen.

Für den Krokant den bunten Pfeffer grob in einem Mörser zerstoßen. Den Zucker mit 2 EL Wasser in einer Pfanne karamellisieren, bunten Pfeffer einstreu¬en. Masse rasch auf ein Stück Backpapier geben, mit einem zweiten Stück Backpapier zudecken und mit einer Teigrolle flach rollen.Abkühlen lassen.

Salat waschen und trocken schleudern. Baguettebröt-chen in lange Streifen schneiden. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, Baguettestreifen darin bei mittlerer bis starker Hitze von allen Seiten goldbraun anbraten, auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für den Käse Mehl auf einen Teller geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Ei in einem tiefen Teller verquir¬len. Semmelbrösel ebenfalls auf einen Teller geben. Je 2 Salbeiblätter auf 1 Ziegenkäsetaler leicht andrücken, danach die Taler im Mehl wenden, durch das Ei zie¬hen und in den Bröseln wenden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen,Taler darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute goldbraun anbraten.

Mus, Salat, Baguette und den Ziegenkäse mit dem zerbröckelten Krokant dekorativ auf 4 Teller verteilen. Mit dem Avocadoöl beträufeln und servieren.

Pro Portion: 495 kcal/2080 kJ

55 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 27 g Fett

Zubereitungszeit: 80 Minuten









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FENCHEL-KARTOFFEL-AUFLAUF MIT ROTWEINLINSEN



ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

FÜR DEN AUFLAUF: 300-400 g Kartoffeln 200-300 g Fenchelknollen 80 g Zwiebeln 12 Stiele Basilikum 2 Rosmarinzweige 4 getrocknete Feigen 12 grüne Oliven Salz, Pfeffer 200-300 ml Gemüsebrühe FÜR DIE LINSEN: 150-200 g Belugalinsen 8 Schalotten 3 EL Olivenöl 1 Sternanis 6 Thymianzweige und Thymian zum Garnieren 250 ml Rotwein 200 ml Gemüsebrühe 4 Stiele glatte Petersilie AUSSERDEM: 4 EL Ziegenquark Salz, Pfeffer



Backofen auf 220 Grad (Umluft: 200 Grad) vorhei¬zen. Kartoffeln schälen, Fenchel putzen und waschen und beides grob raspeln. Zwiebeln abziehen und in dünne Ringe schneiden. Kräuterblätter abzupfen. Feigen jeweils halbieren, mit Oliven und Zwiebeln auf 4 Förmchen (0 10 cm, Höhe: 8 cm) verteilen. Kartoffel-Fenchel-Mischung mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Feigen-Oliven-Zwiebel-Mix geben, dann mit den Kräutern belegen. Brühe aufgießen und Aufläufe im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 40 Minuten backen.

Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser gut abbrau¬sen. Schalotten abziehen, längs halbieren. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten andünsten. Sternanis und Thymian dazugeben, noch 1 Minute weiterbraten. Linsen hinzufügen und alles gut durchrühren. Rot¬wein und Brühe angießen und Linsen ca. 30 Minu¬ten garen. Petersilienblätter abzupfen und grob hacken. Linsen mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen und auf 4 Teller verteilen. Aufläufe aus dem Ofen nehmen und auf die Teller stürzen. Ziegenquark darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit einigen Thymianzweigen garnieren und servieren.

Pro Portion: 340 kcal/1430 kJ

42 g Kohlenhydrate, 15 g Eiweiß, 12 g Fett

Zubereitungszeit: 70 Minuten





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DATTEL-CHILI-EIS MIT MANDARINENSAUCE



Für das Eis das Fruchtfleisch der Datteln mit der Chi-lischote fein hacken und beiseitestellen.Vanilleschote längs halbieren, Mark herausschaben und mit Milch, Zucker und Sahne aufkochen, dann vom Herd nehmen. Eier und Eigelbe in einer Schlagschüssel verrühren. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen und die Vanillemilch unter ständigem Rühren zu den Eiern gießen. Die Masse schaumig aufichla-gen, bis sie hell und dickflüssig wird, anschließend durch ein Sieb gießen. Datteln, Chili und Chili-flocken hineingeben und die Eismasse in einer Eismaschine cremig gefrieren lassen. Wenn keine Eismaschine vorhanden ist, die Eismasse in eine große Auflaufform geben und im Gefrierfach ca. 6 Stunden gefrieren lassen. Dabei alle 30 Minuten umrühren.

Für die Sauce in der Zwischenzeit die Mandarinen schälen und in Scheiben schneiden.Weißwein und braunen Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, Mandarinenscheiben dazugeben. Alles einmal aufko¬chen lassen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Mandarinenscheiben auf 4 Gläser verteilen, Eis portionsweise daraufgeben, mit etwas Sauce beträu¬feln und mit Minze garnieren. Mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Pro Portion: 600 kcal/2520 kJ

69 g Kohlenhydrate, 11 g Eiweiß, 30 g Fett

Zubereitungszeit: 55 Minuten







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ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

FÜR DIE BÄLLCHEN:

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Stiele Basilikum

2 Stiele glatte Petersilie

3 Thymianzweige 2 EL Olivenöl 1/2 TL Tomatenmark 100 g Risotto-Reis 250 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer evtl. etwas Paniermehl

2 EL Mehl 1 Ei (Größe M) 2-3 EL Couscous 500 ml Frittieröl FÜR DEN SALAT: 1/2-1 TL Anissamen 1 kleine Limette (Bio) 100 ml Orangensaft 1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl 200-300 g Staudensellerie mit Grün 200-300 g Äpfel Salz, Pfeffer Kräuter zum Garnieren (Basilikum, Petersilie und Schnittlauch)

Für die Bällchen Zwiebel und Knoblauch abziehen und klein würfeln. Basilikum, Petersilie und Thymi-anblätter abzupfen und grob hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze darin goldbraun anbraten.Tomaten-mark zugeben, 1 Minute mitbraten, Reis zufügen und noch 1 Minute weiterbraten. Die Brühe hinzu¬geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder mit einem Holzlöffel rühren.Topf vom Herd nehmen, gehackte Kräuter unterheben mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Abgekühlten Risotto mit angefeuchteten Händen zu walnussgroßen Kugeln formen und zugedeckt im Kühlschrank 30 Minuten ziehen lassen. Falls die Mischung zu feucht ist, etwas Paniermehl dazugeben.

In der Zwischenzeit für den Salat Anis in einer Pfan¬ne ohne Öl anrösten, bis sich das Aroma entfaltet hat. Limette heiß waschen, trocken tupfen. Schale fein abreiben, Saft auspressen. Limettenabrieb zusammen mit dem Orangensaft, Agavendicksaft und Olivenöl in einer Schale gut vermengen. Sellerie putzen, waschen, der Länge nach vierteln und in 4 cm lange Streifen schneiden, das Grün zum Garnieren beiseitelegen. Apfel vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schnei¬den. Beides unter die Anisvinaigrette heben. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Mehl auf einen Teller geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Ei in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen. Couscous auf einen dritten Teller streuen. Risotto-Bällchen im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und im Couscous wälzen. Öl in einem Topf auf ca. 170 Grad erhitzen. Bällchen darin 2 Minuten goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Salat auf 4 Teller verteilen, mit Selleriegrün, Basili-kum, Petersilie und Schnittlauch garnieren, die frittierten Bällchen darauflegen und alles servieren.

Pro Portion: 375 kcal/1580 kJ

41 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 20 g Fett

Zubereitungszeit: 55 Minuten Kühlzeit: 30 Minuten







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ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

FÜR DEN BÖREK: 600 g Pastinaken 300 g mehligkochende Kartoffeln 2 Knoblauchzehen 1 Zwiebel

2 EL Olivenöl 1/2 TL Oregano 1/2 TL Piment 1/2 TL Kreuzkümmel 1/2 TL Schwarzkümmelsamen 1/2 TL Koriandersamen 100 g Feta Salz, Pfeffer 1 EL weiche Butter 10 Blätter Yufkateig 20-30 g gehobelte Mandeln 1 EL Thymianblättchen FÜR DAS RAGOUT: 200-300 g Wirsing

3 Schalotten 1 Apfel 1-2 EL Erdnussöl 150 ml Apfelsaft 200 g Schlagsahne Salz, Pfeffer 1 kleiner Granatapfel 1-2 EL Honig Oreganoblätter zum Garnieren

Für den Börek Pastinaken und Kartoffeln waschen, schälen, in ca. 2 cm große Würfel schneiden und in kochendem Wasser in ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen, in eine Schale geben und mit dem Kartoffelstampfer grob zerkleinern. Knoblauch und Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Oregano und Gewürze dazugeben, zweimal durchschwenken und zur Kartoffel-Pastinaken-Mischung geben. Mit Feta bestreuen.Alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ofen auf 200 Grad (Umluft: 180) vorheizen.

Eine Springform (0 16 cm) mit Butter auspinseln, mit 2Yufkateigblättern auslegen und diese an Boden und Rand leicht anpressen. Ein Drittel der Pastinakenmasse auf die Blätter legen, darauf wieder¬um 2Yufkateigblätter legen und auf diese Art weiter schichten, bis die Springform gefüllt ist. Als letzte Schicht mitYufkateigblättern abschließen. Blätter mit Mandeln und Thymian bestreuen. Börek im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten garen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie bedecken.

Für das Ragout in der Zwischenzeit Wirsing vierteln, Strunk entfernen und die Blätter in dünne Streifen schneiden. Schalotten abziehen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Apfel schälen und grob reiben. Erdnussöl in einem Topf erhitzen, Schalotten darin anbraten,Wirsingstreifen und geriebenen Apfel dazugeben und eine weitere Minute braten. Apfelsaft dazugießen und einkochen lassen. Die Sahne hinzu¬fügen, ca. 2 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.

Granatapfel halbieren, Kerne lösen, Saft ausdrücken und mit etwas Honig abschmecken. Börek aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen in Stücke schnei¬den und aufTeller verteilen. Ragout dazugeben, mit dem Granatapfel und Oreganoblättern garnieren und sofort servieren.

Pro Portion: 760 kcal/3200 kJ

63 g Kohlenhydrate, 16 g Eiweiß, 48 g Fett




Wetter 3.11.2017 in München Sound and TimeLapse by D. Selkzer-McKenzie Youtube: https://youtu.be/zm_AbPiImsk

Wetter 3.11.2017 in München
Sound and TimeLapse by D. Selkzer-McKenzie
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Donnerstag, 2. November 2017

Teebaum-Oil – Wunder-Heilmittel der Aboriginal Author D. Selzer-McKenzie Youtube: https://youtu.be/CtreDE40Tq4 Schon seit tausenden von Jahren verwenden die australischen Aboriginal das Teebaum-Oil als geheimes Wunderhgeilmittel, was immer hilft Captain Cook entdeckt den außergewöhnlichen Teebaum „... mrückt, haben wir es Idas BieA aus einer Akocien von Tannennadelsprossen hergestellt, doch war dieses Bier zu stark adstringierend, so dass wir es mit der gleichen Menge aus dem Teebaum (der Name stammt von der Verwendung als Tee während meiner letzten Reise, was wir übrigens beibehalten haben) vermischt haben. Dadurch wurde die zusammenzie- hende Wirkung der ersten Abkochung gemildert, und das nun sehr schmackhafte Bier wurde von allen an Bord geschätzt." Cooks Bericht von seiner zweiten Reise, „Die Reise zum Südpol" (Bd. 1, S. 99, 1977) Man schrieb das Jahr 1770, als Captain James Cook, der zu jener Zeit noch den Rang eines Leutnants bekleidete, von der H.M.S. Endeavor in Botany Bay in der Nähe der später gegründeten Stadt Sydney an Land ging. Von dieser Stelle aus machte sich die Grup¬pe auf den Weg in die nordöstlichen Küstenregionen, das heutige New South Wales (N.S.W.). Dort entdeckte sie Baumbestände mit klebrigen, aromatischen Blättern, deren Abkochung einen würzi¬gen Tee ergab. Der Botaniker jener Expedition, Sir Joseph Banks, brachte für weitere Untersuchungen Proben dieser Blätter mit nach England zurück. Diese ersten Forscher konnten kaum ahnen, dass Captain Cooks „Teebäume" (Melaleuca alternifolia) ganze 150 Jahre später einen hohen Rang als geschätztes, vielseitiges Heilmittel bei Schnittwunden, Verbrennungen, Stichen, Bissen und einer Vielzahl von Hautkrankheiten einnehmen würden Die Penfold-Studie Im Jahr 1923 führte Dr. A. R. Penfold, ein australischer Museums¬direktor und Chemiker am Government Museum of Technology and Applied Sciences in Sydney, eine Studie mit den Blättern des „Teebaums" durch. Dabei machte er die Entdeckung, dass die ätherischen Öle der Teebaumblätter gegenüber der Karbolsäure, die in den ersten Jahrzehnten nach der Jahrhundertwende als all¬gemeingültiger Standard und Referenzwert galt, eine dreizehnmal stärkere antiseptische bakterizide Wirkung entfalteten. Im Jahr 1925 verkündete Penfold die Ergebnisse seiner Arbeit vor der Royal Society von New South Wales und England. „Melaleuca alternifolia ist ein recht häufig anzutreffender Baum, der weite Gebiete in der nördlichen Küstenregion von New South Wales bedeckt. Der Baum liefert ein 1,8 %iges Öl von einer blasszitronengelben Tönung und einem angenehmen, terpenischen, myrtenartigen Geruch. Die Ölgewinnung wird in gewerblichem Umfang betrieben. Das Öl wird ganz besonders als vollkommen unbedenkliches, reizfreies Antiseptikum und Desinfektionsmittel von außerordentlicher Stärke empfohlen, wobei der Rideal-Walker-Koeffizient 11 beträgt. Das Öl hat einen 50- bis 60 %igen Gehalt an Terpenen (Pinen, Terpinen und Cy-men) und enthält zwischen 6 und 8 % Cineol (was dem Öl seinen kampferartigen Geruch verleiht) sowie ein Alkohol-Terpineol, was die angenehme, muskatähnliche Note beisteuert, neben kleineren Mengen von Sesquiterpenen und ihren entsprechenden Alkoholverbindungen ... dank seiner wertvollen antiseptischen Anwendungen vor dem Zweiten Weltkrieg Es folgten weitere Forschungsarbeiten, und im Jahr 1930 konnten die Herausgeber des Medical Journal of Australia darüber berich¬ten, dass die Anwendung von Teebaumöl bei eitrigen Infektionen der Haut zur Auflösung des Eiters führte und die Oberfläche von infizierten Wunden vollständig reinigte, ohne das gesunde Gewe¬be in irgendeiner Weise zu reizen. In demselben Artikel wurden die ausgezeichneten Erfolge bei der Behandlung von infizierten, eitrigen Nagelbetten mit Teebaumöl angeführt, wobei die Abhei¬lung in der Regel innerhalb einer Woche zu verzeichnen war. Die wohltuende Wirkung einiger Tropfen Öl in einem Becher war¬men Wassers zum Gurgeln bei Halsschmerzen wurde ebenfalls lobend erwähnt. Bereits 1933 kamen eine Reihe von renommier¬ten medizinischen Fachzeitschriften wie die Australian Journal of Pharmacy, The Journal of the National Medical Association (U. S.A.) und das British Medical Journal zu dem Schluss, dass „es sich bei dem Öl um ein stark wirksames Desinfektionsmittel handelt, das unbedenklich und ohne Reizwirkungen bei einer außerordentlich großen Bandbreite von septischen Zuständen mit Erfolg angewandt wird." Den Forschungsarbeiten zufolge wurde Teebaumöl weltweit erfolgreich bei Krankheiten des Halses und der Mundhöhle, bei Frauenkrankheiten sowie in der Zahnheilkunde bei Pyorrhoe (Zahnfleischeiterung) und Gingivitis (Zahnfleischentzündung) verwendet. Außerordentliche Wirksam¬keit wurde bei der Behandlung einer Reihe von pilzbedingten Hautkrankheiten wie durch Candida-Arten hervorgerufene Pilzerkrankungen, Tinea und Paronychie festgestellt. Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wirkung dieses einzigartigen Öls wissenschaftlich untermauert. Im Jahr 1936 berichtete The Medical Journal of Australia von einem erfolg-reichen Einsatz des Teebaumöls bei diabetischem Gangrän. Im selben Jahr veröffentlichte Poultry, eine Fachzeitschrift für Geflü¬gelhaltung, einen Bericht über eine vorbeugende Wirkung gegen Kannibalismus in der Geflügelhaltung. Das damals als Ti-Trol bekannte Teebaumöl wurde Hühnern aufgetragen, und der Ge¬nich hielt die Tiere offensichtlich von gegenseitigen Angriffen ab. Ein Jahr später wurde die wichtige Erkenntnis gewonnen, dass die antiseptischen Eigenschaften des Öls in der Gegenwart von Blut, Eiter und anderem pathologischen Material um 10 bis 12 % steigen Anwendungen während des Zweiten Weltkriegs Die hohe Wertschätzung des Teebaumöls während des Zweiten Weltkriegs lässt sich daran bemessen, dass die mit der Ernte und Herstellung des Teebaumöls befassten Männer solange vom Militärdienst befreit blieben, bis ausreichende Reserven geschaf-fen worden waren, um alle in den Tropen stationierten Armee- und Marineeinheiten mit dem Öl als Bestandteil der Erste-Hilfe-Aus¬rüstung zu versorgen. Große Mengen des Öls von Melaleuca alternifolia wurden Metallbearbeitungsölen beigemischt, um Bakterien zu vernichten und Infektionen von Hautverletzungen vorzubeugen, besonders jenen häufigen Schürfwunden, die durch Metallspäne und Splitter verursacht werden. Schließlich überstieg die Nachfrage die Produktionskapazitäten, was zur Entwicklung von synthetischen Ersatzmitteln führte. Nun traten synthetische Arzneimittel, die aus der damaligen Perspektive als wahre Wundermittel erschienen, ihren weltweiten Siegeszug an. Das Teebaumöl geriet dabei zunehmend in Verges¬senheit. DerAnbruch der Sechzigerjahre und das Aufkommen der „Flower-Power"-Bewegung markierten jedoch einen Bewusst- seinswandel in den westlichen Industrienationen. Synthetische und nebenwirkungsbehaftete Medikamente wurden mit immer kritischeren Augen betrachtet, während natürliche Heilverfahren eine wahre Renaissance erlebten. In den Siebzigerjahren wurde auch das Teebaumöl endlich wiederentdeckt. Die Ernte und die Ölgewinnung Die Zusammensetzung des Teebaumöls Das aus Melaleuca alternifolia (MA) gewonnene Öl setzt sich aus 48 einzigartigen organischen Verbindungen zusammen. Einige dieser Verbindungen wurden bislang nur im Teebaum festge¬stellt, so dass neue Namen geschaffen werden mussten. Eine dieser einzigartigen Verbindungen trägt den Namen Viridfloren. Allem Anschein nach ist die synergetische Wirkung aller 48 Ver¬bindungen für die außerordentlich antiseptischen und fungiziden Wirkungen dieses ätherischen Öls verantwortlich. Die Farbe des Öls reicht von farblos bis zu einem blassen Gelb. Das würzige Aroma erinnert an Eukalyptus. Das Öl der im Busch wachsenden Bäume ist meist von kräftigerem Geruch als das Öl, das die in Plantagen gepflanzten Bäume liefern. Cineol und Terpinen-4-ol sind zwei wichtige chemische Verbindungen, deren Gehalt bei der Ölherstellung stets über-prüft wird. Nach den in Australien gültigen Arzneimittelbestim-mungen muss ein bestimmter Gehalt gewährleistet sein (diese Bestimmungen werden am Ende dieses Kapitels angeführt). Bei einem Cineolgehalt von über 15 % werden ätzende, brennende Wirkungen auf der Haut verzeichnet. Ein Cineolgehalt von 5 % oder darunter sollte die Norm sein. Der Gehalt an Terpinen-4-ol sollte bei 30 % liegen oder auch darüber. Da diese Verbindung für die Heilwirkungen von ausschlaggebender Bedeutung ist, kann der Anteil gar nicht hoch genug sein. Obwohl der Teebaum seit 1923 erforscht worden ist, gibt es sicherlich noch viel zu entdecken. Diese Bäume wachsen in einer besonderen Region von New South Wales. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass das Öl Abweichungen von einer Charge zur anderen sowie von einem Baum zum anderen aufweisen kann. Sogar das altbewährte Dampfdestillationsverfahren kann einen Einfluss ausüben und die Beschaffenheit der Verbindungen verändern. Man könnte meinen, dass die Teebäume stets als eine kostbare Gabe der Natur gegolten haben. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Die australischen Landwirte, die das Land für die Viehzucht gerodet haben, betrachteten die Bäume mit ihrem hartnäckigen, tiefen Wurzelgeflecht als wahre Plage. Einen Teebaum vollständig zu entwurzeln ist keine leichte Arbeit, und wenn Wurzelreste im Erdreich verbleiben, sprießen bald kleine Bäumchen nach. Das Buschöl Das sumpfige Tiefland, das die Clarence- und Richmond-River-Flusssysteme umgibt, ist die natürliche Heimat des Teebaums und beherbergt große, alte Bestände (siehe Karte auf S. 22). Es gibt zwar über dreihundert Arten von Melaleuca, jedoch nur eine einzige Art, Melaleuca alternifolia, die starke antiseptische und fungizide Wirkungen entfaltet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die einzigen wild wach-senden Melaleuca-Bestände in der nördlichen Region von New South Wales anzutreffen. Die Beschaffenheit des Öls schwankt von Baum zu Baum. Die Bäume aus den Clarence-Richmond Flussgebieten haben in der Regel einen höheren Gehalt an Terpi-nen-ol und einen geringeren Anteil an Cineol, was eine ideale Kombination für Heilzwecke darstellt. Seit vielen Jahren begibt sich eine Anzahl von kleinen Ölerzeu¬gern mit erfahrenen Arbeitskräften in dieses Gebiet, um die Blätter der wild wachsenden Bäume zu ernten. Melaleuca alter- nifolia — ein Baum von bis zu sieben Meter Höhe, mit schmalen Blättern und einer papierartigen Rinde — gedeiht am besten in abgelegenen Feuchtgebieten, die immer wieder überschwemmt werden, ein Umstand, der die Ernte ganz erheblich erschwert. Die Arbeiter verwenden leichte, rasierklingenscharfe Macheten, mit denen die Nebentriebe am Stamm und den Astansätzen zunächst entfernt werden, bevor die Blätter mit einem besonderen Messer geschnitten werden. In diesem Gelände, in dem allradgetriebene Fahrzeuge häufig im Schlamm versinken, haben mechanisierte Ernteverfahren keine Chance. Trotz dieser schwierigen Bedingungen sind die Erntearbeiter erstaunlich flink und erzielen mit einem einfachen Verfahren täg¬liche Ernten von bis zu einer Tonne Blätter. Hierbei werden die Äste mit einer Hand nach hinten gebogen, während die Blätter mit dem Messer in der anderen Hand geschnitten werden. Dieses Ernteverfahren schädigt weder die Bäume noch das Ökosystem, in dem sie gedeihen. In der Tat scheint das regelmäßige Schnei¬den der Bäume einen wachstumsfördernden Einfluss auszuüben. Einige Bäume am Wasserlauf des Bungawalbyn Creek wurden bereits seit über sechzig Jahren abgeerntet und haben einen vollen, kräftigen Wuchs. Erfahrene Erntearbeiter erzielen bis zu einer Tonne Blätter am Tag, was wiederum zehn Liter Öl ergibt. Nach einem erneuten Schneidevorgang gelangen die Blätter zur Dampfdestillieranlage, die auch als „Busch-Destillieranlage" bezeichnet wird. Die erforderliche Wärme wird durch ein Holz-feuer erzeugt. Die Blätter befinden sich auf Gestellen innerhalb der Dampfkammer. Wenn das kochende Wasser eine bestimmte Temperatur erreicht, dringt der Dampf in die Blätter ein, das äthe¬rische Öl wird freigesetzt und gelangt in einen Sammelbehälter. Im Tank steigt das Öl nach oben, wird filtriert und anschließend für den Versand in Behälter abgefüllt. Die Plantagen Der Großteil der Ölproduktion stammt aus natürlichen, wild wachsenden Beständen. Die Gewinnung des „Buschöls" ge- staltet sich jedoch nicht ganz problemlos. Von der arbeitsinten-siven Ernte an den abgelegenen Bäumen abgesehen, sind die Produktionskapazitäten begrenzt und zusätzlich durch widrige Witterungseinflüsse gefährdet. Mit dem zunehmenden Interesse an Teebaumöl haben die Anbauer und Hersteller mit einer Vorausplanung begonnen, um den weltweiten Bedarf decken zu können. Im Zuge dieser Entwicklung wurden die ersten Teebaum-Plantagen Mitte der Achtzigerjahre angelegt. In der Zwischenzeit entstehen neue Plantagen in der gesamten New South Wales Region. Obwohl die Betriebskosten insgesamt hoch sind, setzt man auf effiziente Bewirtschaftungssysteme, um die Herstellungskosten zu senken. Das Öl wird während des australischen Sommers in der Zeit von Dezember bis Mai gewonnen. Während der heißen Sommer¬monate wachsen die Bäume sehr schnell, im Winter dagegen langsam. Bei Frost setzt das Wachstum aus. Da der wild wachsende Teebaum eine bestimmte Menge Nie- derschläge benötigt, werden die Plantagen mit Bewässerungs- systemen angelegt. Teebäume vertragen Überschwemmungen. Bäume, die länger als eine Woche vollständig unter Wasser stehen, können jedoch absterben. Teebaum-Plantagen entwickeln sich besonders gut auf san-digen Lehmböden oder anderen leichten Böden. Tallagen mit guter Bewässerung sind vorzuziehen. Da die Äste durch Wind-einwirkung trocknen, sind geschützte Lagen sinnvoll. Die Vermehrung Da die Teebaumsamen außerordentlich klein sind, wird die Auf¬zucht von Sämlingen in flachen Behältern bevorzugt. Die Aus¬wahl von Samen besonders hochwertiger, gesunder Bäume hat einen positiven Einfluss auf die spätere Qualität des Plantagenöls. Die Samen können das ganze Jahr über gesammelt werden, wobei ihre Reifung 12 bis 18 Monate dauert. Während der Sommer¬monate beträgt die Keimzeit 7 bis 10 Tage. Wenn die Sämlinge eine Höhe von 10 bis 15 cm erreicht haben, werden sie ins Frei¬land gepflanzt. Auf einen Hektar können zwischen 30 000 und 40 000 Pflanzen gesetzt werden, was einem Ernteertrag von 150 bis 200 kg pro Hektar entspricht. Auf manchen Plantagen erfordert der Nahrungskreislauf eine Düngung der Bäume, wobei Unkrautbefall, Schädlinge und Krankheiten ebenfalls zu beobachten sind. Die Ölerzeugung In den Achtzigerjahren lag die Jahresproduktion von Teebaumöl zwischen 15 und 20 Tonnen. Durch die wachsende Anzahl von Plantagen ist die Produktion inzwischen auf 60 Tonnen angestie¬gen. Schätzungen zufolge könnte diese Menge binnen weniger Jahre auf 700 Tonnen ansteigen. Die Auslandsnachfrage nach großen Ölmengen ist im Zunehmen begriffen. Ein Dachverband namens Australian Tea Tree Industry Asso-ciation (A.T.T.I.A.) wurde ins Leben gerufen, um entsprechende Richtlinien für die Industrie einzuführen. Die Mitgliedschaft des Verbands setzt sich aus Plantagenbesitzern, Einkäufern und Ex¬porteuren zusammen. In Anbetracht des steigenden Interesses an der Nutzung und Weiterverarbeitung des Teebaumöls könnte diese Industrie innerhalb der nächsten zehn Jahre ein Geschäftsvolumen von 20 bis 25 Millionen Dollar erreichen. Nachfrage- und Produk-tionsschwankungen werden wahrscheinlich auf den jeweiligen Ölpreis durchschlagen. Aufgrund der steigenden Beliebtheit und Nachfrage nach Me-laleuca alternifolia auf den Weltmärkten ist die Versuchung groß (und nach gültigen Arzneimittelbestimmungen auch erlaubt von Melaleuca alternifolia gewonnene Öl mit anderen Ölen zu verdünnen und Teebaumöle zu verwenden, die nicht aus Melaleuca alternifolia stammen. Über die Wirksamkeit von gemischten Ölen liegen derzeit noch keine klinischen Ergebnisse vor. Da die im Tee¬baum vorliegenden Verbindungen von so einzigartiger Natur sind, könnten Mischungen mit anderen Teebaumarten (über 300 bekannte Varietäten) oder mit anderen Ölsorten das Gleichgewicht und die Wirkung des Melaleuca-alternifolia-Öls beeinträchtigen. Weitere Untersuchungen und Studien wären zur Klärung dieser Fragen er¬forderlich. Wir empfehlen ausschließlich die Verwendung des echten, aus Melaleuca alternifolia gewonnenen Öls. Daher ist es auch wichtig, dass Anbieter und Verbraucher sich darauf verlassen können, dass das von ihnen verkaufte oder angewandte Teebaumöl den Australischen Prüfvorschriften ent-spricht, wodurch die antiseptische Wirkung gewährleistet wird. Die gültigen australischen Richtlinien und Prüfvorschriften werden im nachfolgenden Kasten umrissen: Australische Prüfvorschriften für Teebaumöl Das sogenannte australische Teebaumöl ist im British Pharma-ceutical Code von 1949, in der Martindale Liste von zugelas¬senen, australischen Namensbezeichnungen sowie in der U.K. Medicine List und im Dispensary der Vereinigten Staaten auf¬geführt. Die gegenwärtigen australischen Prüfvorschriften - AS 2783-1985 - haben die frühere Fassung (AS 175-1967) abgelöst. Die derzeit gültigen Vorschriften gestatten eine Mischung mit anderen Teebaumölen, wobei ein Terpinen-4-ol-Gehalt von 30 % und ein Cineol-Gehalt von 15 % vorgeschrieben werden. Die früheren Vorschriften bezogen sich explizit auf Melaleuca alternifolia und bezeichnen diese Art unzweideutig als Lieferant des Öls für den therapeutischen Einsatz. Die ausschließliche Verwendung von Melaleuca alternifolia wird gegenwärtig von der Australian Tea Tree Industry Associa-tion (A. T. T.I.A.) als unabdingbare Voraussetzung erachtet. Die medizinische Forschung Die Pena-Studie: Hefepilzinfektionen In den späten Fünfziger- und frühen Sechzigerjahren hat Dr. Edu-ardo F. Pena die Wirkung von Melaleuca alternifolia gegen Trichomoniasis vaginalis (durch Trichomonaden verursachte Scheidenentzündung) und Candida albicans untersucht. Mit dieser Studie sollten auch mögliche Reiz- oder Nebenwirkungen erforscht und die geeignete Ölkonzentration für eine optimale Verträglichkeit und Wirksamkeit ermittelt werden. Das hierbei eingesetzte Präparat bestand aus einer emulgierten, 40 %igen Lösung des australischen Melaleuca-alternifolia-Öls mit einem 13 %igen Isopropylalkoholgehalt. Dank dieser besonderen Emul¬sion ist die Wasserlöslichkeit in allen Konzentrationen garantiert, wobei die Verdünnungen als milchige Flüssigkeit erscheinen. Die Studie umfasste 130 Teilnehmerinnen mit vier verschie-denen Formen von Scheideninfektionen, darunter 96 Fälle von Trichomoniasis vaginalis. Die übrigen Frauen litten an Can-didamycosis und Zervizitis (Entzündung der Schleimhaut des Gebärmutterhalses). Eine Kontrollgruppe mit 50 Frauen wurde mit herkömmlichen Scheidenzäpfchen gegen Trichomonaden behandelt. Bei allen 130 Personen konnten Erfolge verbucht werden, wobei die mit Teebaumöl erzielten therapeutischen Ergebnisse den Resultaten der Kontrollgruppe durchaus eben-bürtig waren. In 96 Fällen von Trichomoniasis vaginalis führte die Anwendung eines mit einer 1%igen Melaleuca-alternifolia-Lösung getränkten Tampons zur klinischen Heilung. Die ein-gesetzten Tampons wurden nach 24 Stunden entfernt. Tägliche Scheidenspülungen mit einer 1%igen Lösung in einem Liter Wasser wurden ebenfalls empfohlen. Im Durchschnitt kamen die Patientinnen sechsmal zur Behandlung in die Praxis und führten 42 Scheidenspülungen durch. Der angenehme, an Tannennadeln erinnernde Geruch und die lindernde, kühlende Wirkung wurden als sehr angenehm empfunden. Auffallend war ebenfalls die Tat¬sache, dass keinerlei Reizwirkungen aufgetreten waren. Diese klinische Studie belegt die gründliche keim- und pilztötende Wirkung des Teebaumöls, das darüber hinaus die Eigenschaft besitzt, Eiter und Gewebstrümmer aufzulösen


Teebaum-Oil – Wunder-Heilmittel der Aboriginal

Author D. Selzer-McKenzie

Youtube: https://youtu.be/CtreDE40Tq4

Schon seit tausenden von Jahren verwenden die australischen Aboriginal das Teebaum-Oil als geheimes Wunderhgeilmittel, was immer hilft



Captain Cook entdeckt den außergewöhnlichen Teebaum

„... mrückt, haben wir es Idas BieA aus einer Akocien

von Tannennadelsprossen hergestellt, doch war dieses Bier zu stark adstringierend, so dass wir es mit der gleichen Menge aus dem Teebaum (der Name stammt von der Verwendung als Tee während meiner letzten Reise, was wir übrigens beibehalten haben) vermischt haben. Dadurch wurde die zusammenzie-

hende Wirkung der ersten Abkochung gemildert, und das nun sehr schmackhafte Bier wurde von allen an Bord geschätzt."

Cooks Bericht von seiner zweiten Reise, „Die Reise zum Südpol" (Bd. 1, S. 99, 1977)



Man schrieb das Jahr 1770, als Captain James Cook, der zu jener Zeit noch den Rang eines Leutnants bekleidete, von der H.M.S. Endeavor in Botany Bay in der Nähe der später gegründeten Stadt Sydney an Land ging. Von dieser Stelle aus machte sich die Grup¬pe auf den Weg in die nordöstlichen Küstenregionen, das heutige New South Wales (N.S.W.). Dort entdeckte sie Baumbestände mit klebrigen, aromatischen Blättern, deren Abkochung einen würzi¬gen Tee ergab. Der Botaniker jener Expedition, Sir Joseph Banks,



brachte für weitere Untersuchungen Proben dieser Blätter mit nach England zurück. Diese ersten Forscher konnten kaum ahnen, dass Captain Cooks „Teebäume" (Melaleuca alternifolia) ganze 150 Jahre später einen hohen Rang als geschätztes, vielseitiges Heilmittel bei Schnittwunden, Verbrennungen, Stichen, Bissen und einer Vielzahl von Hautkrankheiten einnehmen würden

Die Penfold-Studie

Im Jahr 1923 führte Dr. A. R. Penfold, ein australischer Museums¬direktor und Chemiker am Government Museum of Technology and Applied Sciences in Sydney, eine Studie mit den Blättern des „Teebaums" durch. Dabei machte er die Entdeckung, dass die ätherischen Öle der Teebaumblätter gegenüber der Karbolsäure, die in den ersten Jahrzehnten nach der Jahrhundertwende als all¬gemeingültiger Standard und Referenzwert galt, eine dreizehnmal stärkere antiseptische bakterizide Wirkung entfalteten. Im Jahr 1925 verkündete Penfold die Ergebnisse seiner Arbeit vor der Royal Society von New South Wales und England.

„Melaleuca alternifolia ist ein recht häufig anzutreffender Baum, der weite Gebiete in der nördlichen Küstenregion von New South Wales bedeckt. Der Baum liefert ein 1,8 %iges Öl von einer blasszitronengelben Tönung und einem angenehmen, terpenischen, myrtenartigen Geruch. Die Ölgewinnung wird in gewerblichem Umfang betrieben. Das Öl wird ganz besonders als vollkommen unbedenkliches, reizfreies Antiseptikum und Desinfektionsmittel von außerordentlicher Stärke empfohlen, wobei der Rideal-Walker-Koeffizient 11 beträgt. Das Öl hat einen 50- bis 60 %igen Gehalt an Terpenen (Pinen, Terpinen und Cy-men) und enthält zwischen 6 und 8 % Cineol (was dem Öl seinen kampferartigen Geruch verleiht) sowie ein Alkohol-Terpineol, was die angenehme, muskatähnliche Note beisteuert, neben kleineren Mengen von Sesquiterpenen und ihren entsprechenden Alkoholverbindungen ... dank seiner wertvollen antiseptischen

Anwendungen vor

dem Zweiten Weltkrieg

Es folgten weitere Forschungsarbeiten, und im Jahr 1930 konnten die Herausgeber des Medical Journal of Australia darüber berich¬ten, dass die Anwendung von Teebaumöl bei eitrigen Infektionen der Haut zur Auflösung des Eiters führte und die Oberfläche von infizierten Wunden vollständig reinigte, ohne das gesunde Gewe¬be in irgendeiner Weise zu reizen. In demselben Artikel wurden die ausgezeichneten Erfolge bei der Behandlung von infizierten, eitrigen Nagelbetten mit Teebaumöl angeführt, wobei die Abhei¬lung in der Regel innerhalb einer Woche zu verzeichnen war. Die wohltuende Wirkung einiger Tropfen Öl in einem Becher war¬men Wassers zum Gurgeln bei Halsschmerzen wurde ebenfalls lobend erwähnt. Bereits 1933 kamen eine Reihe von renommier¬ten medizinischen Fachzeitschriften wie die Australian Journal of Pharmacy, The Journal of the National Medical Association (U. S.A.) und das British Medical Journal zu dem Schluss, dass „es sich bei dem Öl um ein stark wirksames Desinfektionsmittel handelt, das unbedenklich und ohne Reizwirkungen bei einer außerordentlich großen Bandbreite von septischen Zuständen mit Erfolg angewandt wird." Den Forschungsarbeiten zufolge wurde Teebaumöl weltweit erfolgreich bei Krankheiten des Halses und der Mundhöhle, bei Frauenkrankheiten sowie in der Zahnheilkunde bei Pyorrhoe (Zahnfleischeiterung) und Gingivitis (Zahnfleischentzündung) verwendet. Außerordentliche Wirksam¬keit wurde bei der Behandlung einer Reihe von pilzbedingten Hautkrankheiten wie durch Candida-Arten hervorgerufene Pilzerkrankungen, Tinea und Paronychie festgestellt. Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wirkung dieses

einzigartigen Öls wissenschaftlich untermauert. Im Jahr 1936 berichtete The Medical Journal of Australia von einem erfolg-reichen Einsatz des Teebaumöls bei diabetischem Gangrän. Im selben Jahr veröffentlichte Poultry, eine Fachzeitschrift für Geflü¬gelhaltung, einen Bericht über eine vorbeugende Wirkung gegen Kannibalismus in der Geflügelhaltung. Das damals als Ti-Trol bekannte Teebaumöl wurde Hühnern aufgetragen, und der Ge¬nich hielt die Tiere offensichtlich von gegenseitigen Angriffen ab. Ein Jahr später wurde die wichtige Erkenntnis gewonnen, dass die antiseptischen Eigenschaften des Öls in der Gegenwart von Blut, Eiter und anderem pathologischen Material um 10 bis 12 % steigen

Anwendungen während des Zweiten Weltkriegs

Die hohe Wertschätzung des Teebaumöls während des Zweiten Weltkriegs lässt sich daran bemessen, dass die mit der Ernte und Herstellung des Teebaumöls befassten Männer solange vom Militärdienst befreit blieben, bis ausreichende Reserven geschaf-fen worden waren, um alle in den Tropen stationierten Armee- und Marineeinheiten mit dem Öl als Bestandteil der Erste-Hilfe-Aus¬rüstung zu versorgen. Große Mengen des Öls von Melaleuca alternifolia wurden Metallbearbeitungsölen beigemischt, um Bakterien zu vernichten und Infektionen von Hautverletzungen vorzubeugen, besonders jenen häufigen Schürfwunden, die durch Metallspäne und Splitter verursacht werden. Schließlich überstieg die Nachfrage die Produktionskapazitäten, was zur Entwicklung von synthetischen Ersatzmitteln führte.

Nun traten synthetische Arzneimittel, die aus der damaligen Perspektive als wahre Wundermittel erschienen, ihren weltweiten Siegeszug an. Das Teebaumöl geriet dabei zunehmend in Verges¬senheit. DerAnbruch der Sechzigerjahre und das Aufkommen der „Flower-Power"-Bewegung markierten jedoch einen Bewusst- seinswandel in den westlichen Industrienationen. Synthetische und nebenwirkungsbehaftete Medikamente wurden mit immer kritischeren Augen betrachtet, während natürliche Heilverfahren eine wahre Renaissance erlebten. In den Siebzigerjahren wurde auch das Teebaumöl endlich wiederentdeckt.

Die Ernte und die Ölgewinnung

Die Zusammensetzung

des Teebaumöls

Das aus Melaleuca alternifolia (MA) gewonnene Öl setzt sich aus 48 einzigartigen organischen Verbindungen zusammen. Einige dieser Verbindungen wurden bislang nur im Teebaum festge¬stellt, so dass neue Namen geschaffen werden mussten. Eine dieser einzigartigen Verbindungen trägt den Namen Viridfloren. Allem Anschein nach ist die synergetische Wirkung aller 48 Ver¬bindungen für die außerordentlich antiseptischen und fungiziden Wirkungen dieses ätherischen Öls verantwortlich. Die Farbe des Öls reicht von farblos bis zu einem blassen Gelb. Das würzige Aroma erinnert an Eukalyptus. Das Öl der im Busch wachsenden Bäume ist meist von kräftigerem Geruch als das Öl, das die in Plantagen gepflanzten Bäume liefern.

Cineol und Terpinen-4-ol sind zwei wichtige chemische Verbindungen, deren Gehalt bei der Ölherstellung stets über-prüft wird. Nach den in Australien gültigen Arzneimittelbestim-mungen muss ein bestimmter Gehalt gewährleistet sein (diese Bestimmungen werden am Ende dieses Kapitels angeführt). Bei einem Cineolgehalt von über 15 % werden ätzende, brennende Wirkungen auf der Haut verzeichnet. Ein Cineolgehalt von 5 % oder darunter sollte die Norm sein. Der Gehalt an Terpinen-4-ol sollte bei 30 % liegen oder auch darüber. Da diese Verbindung für die Heilwirkungen von ausschlaggebender Bedeutung ist, kann der Anteil gar nicht hoch genug sein.

Obwohl der Teebaum seit 1923 erforscht worden ist, gibt es sicherlich noch viel zu entdecken. Diese Bäume wachsen in einer besonderen Region von New South Wales. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass das Öl Abweichungen von einer Charge zur anderen sowie von einem Baum zum anderen aufweisen kann. Sogar das altbewährte Dampfdestillationsverfahren kann einen Einfluss ausüben und die Beschaffenheit der Verbindungen verändern.

Man könnte meinen, dass die Teebäume stets als eine kostbare Gabe der Natur gegolten haben. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Die australischen Landwirte, die das Land für die Viehzucht gerodet haben, betrachteten die Bäume mit ihrem hartnäckigen, tiefen Wurzelgeflecht als wahre Plage. Einen Teebaum vollständig zu entwurzeln ist keine leichte Arbeit, und wenn Wurzelreste im Erdreich verbleiben, sprießen bald kleine Bäumchen nach.

Das Buschöl

Das sumpfige Tiefland, das die Clarence- und Richmond-River-Flusssysteme umgibt, ist die natürliche Heimat des Teebaums und beherbergt große, alte Bestände (siehe Karte auf S. 22). Es gibt zwar über dreihundert Arten von Melaleuca, jedoch nur eine einzige Art, Melaleuca alternifolia, die starke antiseptische und fungizide Wirkungen entfaltet.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die einzigen wild wach-senden Melaleuca-Bestände in der nördlichen Region von New South Wales anzutreffen. Die Beschaffenheit des Öls schwankt von Baum zu Baum. Die Bäume aus den Clarence-Richmond Flussgebieten haben in der Regel einen höheren Gehalt an Terpi-nen-ol und einen geringeren Anteil an Cineol, was eine ideale Kombination für Heilzwecke darstellt.

Seit vielen Jahren begibt sich eine Anzahl von kleinen Ölerzeu¬gern mit erfahrenen Arbeitskräften in dieses Gebiet, um die Blätter der wild wachsenden Bäume zu ernten. Melaleuca alter-



nifolia — ein Baum von bis zu sieben Meter Höhe, mit schmalen Blättern und einer papierartigen Rinde — gedeiht am besten in abgelegenen Feuchtgebieten, die immer wieder überschwemmt werden, ein Umstand, der die Ernte ganz erheblich erschwert. Die Arbeiter verwenden leichte, rasierklingenscharfe Macheten, mit denen die Nebentriebe am Stamm und den Astansätzen zunächst entfernt werden, bevor die Blätter mit einem besonderen Messer geschnitten werden. In diesem Gelände, in dem allradgetriebene Fahrzeuge häufig im Schlamm versinken, haben mechanisierte Ernteverfahren keine Chance.

Trotz dieser schwierigen Bedingungen sind die Erntearbeiter erstaunlich flink und erzielen mit einem einfachen Verfahren täg¬liche Ernten von bis zu einer Tonne Blätter. Hierbei werden die Äste mit einer Hand nach hinten gebogen, während die Blätter mit dem Messer in der anderen Hand geschnitten werden. Dieses Ernteverfahren schädigt weder die Bäume noch das Ökosystem, in dem sie gedeihen. In der Tat scheint das regelmäßige Schnei¬den der Bäume einen wachstumsfördernden Einfluss auszuüben. Einige Bäume am Wasserlauf des Bungawalbyn Creek wurden bereits seit über sechzig Jahren abgeerntet und haben einen vollen, kräftigen Wuchs. Erfahrene Erntearbeiter erzielen bis zu einer Tonne Blätter am Tag, was wiederum zehn Liter Öl ergibt. Nach einem erneuten Schneidevorgang gelangen die Blätter zur Dampfdestillieranlage, die auch als „Busch-Destillieranlage" bezeichnet wird. Die erforderliche Wärme wird durch ein Holz-feuer erzeugt. Die Blätter befinden sich auf Gestellen innerhalb der Dampfkammer. Wenn das kochende Wasser eine bestimmte Temperatur erreicht, dringt der Dampf in die Blätter ein, das äthe¬rische Öl wird freigesetzt und gelangt in einen Sammelbehälter. Im Tank steigt das Öl nach oben, wird filtriert und anschließend für den Versand in Behälter abgefüllt.



Die Plantagen

Der Großteil der Ölproduktion stammt aus natürlichen, wild

wachsenden Beständen. Die Gewinnung des „Buschöls" ge-

staltet sich jedoch nicht ganz problemlos. Von der arbeitsinten-siven Ernte an den abgelegenen Bäumen abgesehen, sind die Produktionskapazitäten begrenzt und zusätzlich durch widrige Witterungseinflüsse gefährdet.

Mit dem zunehmenden Interesse an Teebaumöl haben die Anbauer und Hersteller mit einer Vorausplanung begonnen, um den weltweiten Bedarf decken zu können. Im Zuge dieser Entwicklung wurden die ersten Teebaum-Plantagen Mitte der Achtzigerjahre angelegt. In der Zwischenzeit entstehen neue Plantagen in der gesamten New South Wales Region. Obwohl die Betriebskosten insgesamt hoch sind, setzt man auf effiziente Bewirtschaftungssysteme, um die Herstellungskosten zu senken. Das Öl wird während des australischen Sommers in der Zeit von Dezember bis Mai gewonnen. Während der heißen Sommer¬monate wachsen die Bäume sehr schnell, im Winter dagegen langsam. Bei Frost setzt das Wachstum aus.

Da der wild wachsende Teebaum eine bestimmte Menge Nie-

derschläge benötigt, werden die Plantagen mit Bewässerungs-

systemen angelegt. Teebäume vertragen Überschwemmungen. Bäume, die länger als eine Woche vollständig unter Wasser stehen, können jedoch absterben.

Teebaum-Plantagen entwickeln sich besonders gut auf san-digen Lehmböden oder anderen leichten Böden. Tallagen mit guter Bewässerung sind vorzuziehen. Da die Äste durch Wind-einwirkung trocknen, sind geschützte Lagen sinnvoll.

Die Vermehrung

Da die Teebaumsamen außerordentlich klein sind, wird die Auf¬zucht von Sämlingen in flachen Behältern bevorzugt. Die Aus¬wahl von Samen besonders hochwertiger, gesunder Bäume hat



einen positiven Einfluss auf die spätere Qualität des Plantagenöls. Die Samen können das ganze Jahr über gesammelt werden, wobei ihre Reifung 12 bis 18 Monate dauert. Während der Sommer¬monate beträgt die Keimzeit 7 bis 10 Tage. Wenn die Sämlinge eine Höhe von 10 bis 15 cm erreicht haben, werden sie ins Frei¬land gepflanzt. Auf einen Hektar können zwischen 30 000 und 40 000 Pflanzen gesetzt werden, was einem Ernteertrag von 150 bis 200 kg pro Hektar entspricht.

Auf manchen Plantagen erfordert der Nahrungskreislauf eine Düngung der Bäume, wobei Unkrautbefall, Schädlinge und Krankheiten ebenfalls zu beobachten sind.

Die Ölerzeugung

In den Achtzigerjahren lag die Jahresproduktion von Teebaumöl zwischen 15 und 20 Tonnen. Durch die wachsende Anzahl von Plantagen ist die Produktion inzwischen auf 60 Tonnen angestie¬gen. Schätzungen zufolge könnte diese Menge binnen weniger Jahre auf 700 Tonnen ansteigen. Die Auslandsnachfrage nach großen Ölmengen ist im Zunehmen begriffen.

Ein Dachverband namens Australian Tea Tree Industry Asso-ciation (A.T.T.I.A.) wurde ins Leben gerufen, um entsprechende Richtlinien für die Industrie einzuführen. Die Mitgliedschaft des Verbands setzt sich aus Plantagenbesitzern, Einkäufern und Ex¬porteuren zusammen.

In Anbetracht des steigenden Interesses an der Nutzung und Weiterverarbeitung des Teebaumöls könnte diese Industrie innerhalb der nächsten zehn Jahre ein Geschäftsvolumen von 20 bis 25 Millionen Dollar erreichen. Nachfrage- und Produk-tionsschwankungen werden wahrscheinlich auf den jeweiligen Ölpreis durchschlagen.

Aufgrund der steigenden Beliebtheit und Nachfrage nach Me-laleuca alternifolia auf den Weltmärkten ist die Versuchung groß (und nach gültigen Arzneimittelbestimmungen auch erlaubt

von Melaleuca alternifolia gewonnene Öl mit anderen Ölen zu verdünnen und Teebaumöle zu verwenden, die nicht aus Melaleuca alternifolia stammen. Über die Wirksamkeit von gemischten Ölen liegen derzeit noch keine klinischen Ergebnisse vor. Da die im Tee¬baum vorliegenden Verbindungen von so einzigartiger Natur sind, könnten Mischungen mit anderen Teebaumarten (über 300 bekannte Varietäten) oder mit anderen Ölsorten das Gleichgewicht und die Wirkung des Melaleuca-alternifolia-Öls beeinträchtigen. Weitere Untersuchungen und Studien wären zur Klärung dieser Fragen er¬forderlich. Wir empfehlen ausschließlich die Verwendung des echten, aus Melaleuca alternifolia gewonnenen Öls.

Daher ist es auch wichtig, dass Anbieter und Verbraucher sich darauf verlassen können, dass das von ihnen verkaufte oder angewandte Teebaumöl den Australischen Prüfvorschriften ent-spricht, wodurch die antiseptische Wirkung gewährleistet wird. Die gültigen australischen Richtlinien und Prüfvorschriften werden im nachfolgenden Kasten umrissen:

Australische Prüfvorschriften für Teebaumöl

Das sogenannte australische Teebaumöl ist im British Pharma-ceutical Code von 1949, in der Martindale Liste von zugelas¬senen, australischen Namensbezeichnungen sowie in der U.K. Medicine List und im Dispensary der Vereinigten Staaten auf¬geführt. Die gegenwärtigen australischen Prüfvorschriften - AS 2783-1985 - haben die frühere Fassung (AS 175-1967) abgelöst. Die derzeit gültigen Vorschriften gestatten eine Mischung mit anderen Teebaumölen, wobei ein Terpinen-4-ol-Gehalt von 30 % und ein Cineol-Gehalt von 15 % vorgeschrieben werden.

Die früheren Vorschriften bezogen sich explizit auf Melaleuca alternifolia und bezeichnen diese Art unzweideutig als Lieferant des Öls für den therapeutischen Einsatz.

Die ausschließliche Verwendung von Melaleuca alternifolia wird gegenwärtig von der Australian Tea Tree Industry Associa-tion (A. T. T.I.A.) als unabdingbare Voraussetzung erachtet.

Die medizinische Forschung

Die Pena-Studie:

Hefepilzinfektionen

In den späten Fünfziger- und frühen Sechzigerjahren hat Dr. Edu-ardo F. Pena die Wirkung von Melaleuca alternifolia gegen Trichomoniasis vaginalis (durch Trichomonaden verursachte Scheidenentzündung) und Candida albicans untersucht. Mit dieser Studie sollten auch mögliche Reiz- oder Nebenwirkungen erforscht und die geeignete Ölkonzentration für eine optimale Verträglichkeit und Wirksamkeit ermittelt werden. Das hierbei eingesetzte Präparat bestand aus einer emulgierten, 40 %igen Lösung des australischen Melaleuca-alternifolia-Öls mit einem 13 %igen Isopropylalkoholgehalt. Dank dieser besonderen Emul¬sion ist die Wasserlöslichkeit in allen Konzentrationen garantiert, wobei die Verdünnungen als milchige Flüssigkeit erscheinen.

Die Studie umfasste 130 Teilnehmerinnen mit vier verschie-denen Formen von Scheideninfektionen, darunter 96 Fälle von Trichomoniasis vaginalis. Die übrigen Frauen litten an Can-didamycosis und Zervizitis (Entzündung der Schleimhaut des Gebärmutterhalses). Eine Kontrollgruppe mit 50 Frauen wurde mit herkömmlichen Scheidenzäpfchen gegen Trichomonaden behandelt. Bei allen 130 Personen konnten Erfolge verbucht werden, wobei die mit Teebaumöl erzielten therapeutischen Ergebnisse den Resultaten der Kontrollgruppe durchaus eben-bürtig waren. In 96 Fällen von Trichomoniasis vaginalis führte

die Anwendung eines mit einer 1%igen Melaleuca-alternifolia-Lösung getränkten Tampons zur klinischen Heilung. Die ein-gesetzten Tampons wurden nach 24 Stunden entfernt. Tägliche Scheidenspülungen mit einer 1%igen Lösung in einem Liter Wasser wurden ebenfalls empfohlen. Im Durchschnitt kamen die Patientinnen sechsmal zur Behandlung in die Praxis und führten 42 Scheidenspülungen durch. Der angenehme, an Tannennadeln erinnernde Geruch und die lindernde, kühlende Wirkung wurden als sehr angenehm empfunden. Auffallend war ebenfalls die Tat¬sache, dass keinerlei Reizwirkungen aufgetreten waren. Diese klinische Studie belegt die gründliche keim- und pilztötende Wirkung des Teebaumöls, das darüber hinaus die Eigenschaft besitzt, Eiter und Gewebstrümmer aufzulösen