Freitag, 13. September 2013

Kochen 14.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie


Kochen 14.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie


















Birnenmüsli
mit Trockenpflaumen
50 g kernige Haferflocken, 30 g kernige Weizen-
flocken, 100 ml Milch, 50 g Vollmilchjoghurt,
1 reife, saftige Birne, 4 Trockenpflaumen ohne
Kerne, 1 EL gehackte Walnüsse, 1 TL Honig,
1 Msp Zimt
1.      Haferflocken mit Weizenflocken, Milch, Joghurt, Honig und Walnüssen mischen.
2.      Birne waschen, vierteln, entkernen und mit der Schale in kleine Würfel schneiden.
3.      Trockenpflaumen in Streifen schneiden und mit den Birnenwürfeln unter das Müsli ziehen. In Schäl-chen verteilen und mit Zimtpulver bestäuben

Sonnenblumenbrot mit Birnen
Himbeeren (frisch oder aus dem Tiefkühlfach),
eine, reife Birne, 20 g geschälte, fein gehackte
ieln, 40 g Butter, 1 TL Waldhonig,
Blütenhonig, 1 Msp Vanillemark,
ise Kardamom, etwas frisch gemahlener Piment,
>pritzer Zitronensaft, 2 Blätter Zitronenmelisse,
wnblumenbrot in Scheiben
andeln auf einem trockenen Blech im Ofen oder ner Pfanne rösten und auskühlen lassen. utter schaumig rühren und die Mandeln mit Wald-g und Vanillemark untermischen.
ür den Fruchtaufstrich die Himbeeren mit einer el zerdrücken und durch ein nicht zu feines Sieb Bieren. Birne schälen, entkernen, in sehr kleine fel schneiden und mit dem Himbeermark ver-igen.
itronensaft, Blütenhonig, Kardamom, Piment und in Streifen geschnittenen Zitronenmelissenblätter armischen.
)ie Brote mit der Mandelbutter bestreichen und dem Fruchtaufstrich beträufeln.

Vollkornbrot mit pikant angemachtem Hüttenkäse
150 g Hüttenkäse, 2-3 EL Gurkenwürfel,
1 EL Gartenkresse, 1 TL klein geschnittene Petersilie, Koriander und schwarzer Pfeffer aus der Mühle,
1.      Hüttenkäse mit Gurkenwürfeln, Gartenkresse und Petersilie mischen und mit Salz, Pfeffer, Cayenne-pfeffer, Koriander und Paprika würzen. Auf den Brot¬scheiben verteilen.
2.      Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten und darüber streuen.

Kurkumacees auf Kerbel-Basi 1 ikum-Kefir
Sauce       200 ml Kefir, 1 EL klein geschnittener
1.      Kefir mit den Kräutern verrühren. Mit Salz, Ca-yennepfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.
2.      Milch, Mehl, Eier, flüssige Butter, Kurkuma und je eine Prise Salz und Zucker im Mixer zu einem glatten Teig verrühren. Sonnenblumenkerne zugeben.
3.      In einer beschichteten Pfanne wenig Butter erhit-zen und darin dünne Pfannkuchen beidseitig gold-braun ausbacken.
4.      Kalten Kefir in tiefe Teller füllen und die heißen Crepes darauf anrichten.

Tomaten-Zucchini-Bruschetta
Gemüse   1/2 kleiner Zucchino, 1 Fleischtomate,      Salat          1/2 kg gekochte kleine Kartoffeln.

1 Knoblauchzehe,
1 EL Olivenöl (extra virgen)
Brot  8 fingerdicke Scheiben Baguette
(schräg geschnitten)
Gewürze   Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle,
und Kräuter einige Basilikumblätter
1.      Baguettescheiben unter dem vorgeheizten Grill oder im Toaster goldbraun rösten.
2.      Tomaten blanchieren, häuten, entkernen und zusammen mit dem Zucchino in kleine Würfel schnei¬den. Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
3.      Zucchiniwürfel und Knoblauch in Olivenöl andün¬sten. Dann Tomatenwürfel zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikumblätter in Streifen schneiden und untermischen.
4.      Baguettescheiben dick mit der warmen Gemüse¬mischung bestreichen.

Überbackene Chicore-Schnecken mit Schinken
** — sehr preiswert — gelingt leicht — geht schnell
Nudelteig 3 Lasagneblätter aus der Packung
Fülle 3 kleine Chicor6e,
1.      Die Lasagneblätter in leicht gesalzenem Wasser bißfest kochen. Zeitangabe auf der Packung beach¬ten.
2.      Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne rösten.
3.      Den Chicoree in feine Streifen schneiden. In etwas Butter und Puderzucker anschwitzen und mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Den Kochschinken und die Kürbiskerne hinzufügen und auf den Lasagneblät-tern verteilen.
4.      Nun die Lasagneblätter längs aufrollen, in 4 bis 5 cm lange Stücke (Schnecken) schneiden und auf ein leicht geöltes Blech setzen.
5.      Die Schnecken mit dem Käse bestreuen und unter dem Grill überbacken.
6.      Den Sauerrahm mit Zitrone, Salz, Pfeffer und der Prise Zucker würzen. Zuletzt den klein geschnittenen Schnittlauch hineinrühren.
7.      Die Sauce auf zwei tiefe Teller verteilen und die Chicoräe-Schnecken darauf anrichten.


Spargelsalat it Räucherlachs

sch   4-6 Scheiben Räucherlachs

Salat von weißen Bohnen mit Krabben
** — preiswert — gelingt leicht — geht schnell
Salat          100 g große, weiße Bohnen,



5 Stangen grüner Spargel,
etwas Olivenöl (extra virgen) zum Braten
tarinade    4 EL Gemüsebrühe, 2 EL Zitronensaft,
2 EL Olivenöl (extra virgen)
;ewürze    Salz, Cayennepfeffer, 1 Prise Zucker,
lad Kräuter einige nicht zu klein geschnittene
Schnittlauchröllchen
Den weißen Spargel vom Kopfansatz zum Schnitt chälen, das holzige Ende großzügig entfernen.
L Den grünen Spargel nicht schälen, nur das rockene Ende wegschneiden.
L Beide Spargelsorten längs halbieren (dickere Stan¬gen vierteln) und in etwa 5 cm lange Stücke schnei-sen. In Olivenöl bei schwacher Hitze anbraten.
L Mit Salz und Cayennepfeffer würzen und löffel-weise mit Wasser ablöschen. Spargelgemüse auf die Teller geben.
L Gemüsebrühe, Olivenöl und Zitronensaft verrühren. ilit Salz, Cayennepfeffer und einer Prise Zucker wür-ran. Sollte Bratsaft übrig sein, diesen ebenfalls in die Illarinade geben. Den Spargel damit beträufeln.
1-2-1 Räucherlachs neben den gebratenen Spargel
d mit dem Schnittlauch garnieren.

Fisch-Tellersülze
1.      Das vorbereitete Gemüse mit etwas Salz und Zucker andünsten. Tomatenmark dazurühren, mit Gemüsebrühe auffüllen und mit Cayennepfeffer, Safran und Pernod abschmecken. Lorbeer und Knob¬lauch einlegen und das Gemüse bißfest garen.
2.      Einige Spritzer Zitronensaft hinzufügen, Lorbeer und Knoblauch entfernen. Die eingeweichte, ausge¬drückte Gelatine einrühren.
3.      Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Kurz in kochendes Salzwasser tauchen und auf einem Sieb abtropfen lassen. Anschließend den Fisch einle¬gen und etwa 4 Minuten ziehen lassen.
4.      Suppe mit den Fischstücken auf zwei tiefe Teller verteilen und etwas ausdampfen lassen. Zum Fest¬werden für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Gesucht: paroli Dirk Schroeter, Kellenhusen


Gesucht: paroli Dirk Schroeter, Kellenhusen
………………………………………………………
Hallo liebe Freunde,
heute wende ich mich mit einer außergewöhnlichen Bitte an Sie. Vielleicht kann ja jemand helfen:
Wo steckt Dirk Schröter? Sie wissen wer das ist, der Roulette-Paroli-Betreiber, der sich unglaubliche Dinge geleistet hat. Gegendiesen Herrn liegt ein Entmündigungsverfahren mit Einweisung sowie auch ein strafrechtliches Verfahren vor.
Wenn jemand was weiss, bitte an mich oder Amtsgericht Itzehoe unter dem Aktenzeichen 81 AR 63/13. Das Gericht sagt, unser Freund sei bereits seit August 2010 ins „Ausland“ verzogen und somit nicht mehr greifbar. Ich glaube das nicht, der hat das nur behauptet und wohnt vielleicht wonanders gleich nebenan.
Gleiches liegt gegen unseren großen Roulette-Kesselgucker-Millionär aus Leipzig vor, wo der allerdings steckt, das weiss nur der Himmel. Aber vielleicht hat die Polizei schon einen Zugriff gemacht, denn ich verwalte hier das Telefon des Gurus und da liegt eine Anrufbeantworterfrage vor, er solle sich melden. Wenn Sie wissen, wo unser großer Roulette-Kesselgucker-Millionär aus Leipzig steckt, sagen Sie ihm, es sieht gut aus, die StA-Leipzig hat brieflich mitgeteilt, daß man ihn möglicherweise freisprechen muss.
Sollten die Herren allerdings mal versuchen, in die USA einzureisen, dann kommt das FBI und es heisst „mitkommen“.
Da geht es aber nur um den Tod des P.Blondheim, Ihr wisst wer das ist, quasi das Double vom Guru. Der deutsche Blondheim hatte ja nur den Scott McKenzie vereinbarungsgemäß gespielt (zu Werbezecken, mehr als 40 Jahre hatte das geklappt), den Song „if you come to San Francisco“ hatte natürlich der Guru geschrieben und gesungen.
Also: wo stecken die Herren, der Paroli-Dirk und der Kesselgucker-Christian?
Sachdienliche Hinweise an die Polizei oder an mich.
Euer Thomas Westerburg






Donnerstag, 12. September 2013

Kochen 13.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie Video: http://youtu.be/j8bhbKSLH0k Reistopf mit Garnelen Für 4 Personen: je 200 g Hähnchenbrustfilet und Schweineschnitzel • 100 g roher Schinken • 2 EL Öl • 2 Zwiebeln • 2 Knoblauchzehen • 2 Paprikaschoten • 1 TL Chilipulver • 1/2 TL Cayennepfeffer • 150 g Reis • 1/2 I klare Brühe • 2 Tomaten • 200 g rohe Garnelen • 50 g Räucherwurst • Salz Das Fleisch und den Schinken in gleich-mäßige Würfel schneiden und im Öl anbra¬ten. Beiseitestellen. 2, Zwiebeln und Knob¬lauch pellen, Paprika putzen. Alles würfeln und im Bratfett kurz andünsten. Chilipulver und Cayennepfeffer darüberstreuen. Reis, Fleisch und Schinken untermischen und die Brühe angießen, ca. 30 Minuten garen. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und häuten. Tomaten würfeln. Mit den Garnelen unter den Reis mischen und 5 Minuten erhitzen, bis die Garnelen sich rosa färben. Die Wurst in Scheiben schneiden und daruntermi¬schen. Mit Salz und den Gewürzen scharf abschmecken. Reis mit Huhn 1 Ananaswürfel und Rosinen in einem Drit¬tel der Butter 2 Min. anbraten. 2 Frühlings¬zwiebeln und die Karotten waschen, putzen und klein schneiden. Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen, in Würfel schnei¬den. Frühlingszwiebeln im zweiten Drit¬tel der Butter anbraten. Cashewnüsse, Kori¬ander und Paprikapulver hinzugeben und 4 Minuten garen. Reis und Salz hinzugeben, weitere 3 Minuten garen lassen. 4. Geflügel- fond, Karottenwürfel und Currypulver zugeben und zum Kochen bringen. f reduzieren und unter Rühren weiterkö Tomaten-Reis-Pfanne ► Für 4 Personen: 200 g Langkornreis • 200 ml Tomatensaft • 200 ml Gemüsebrühe • 100 g Zuckerschoten • 250 g Brokkoli • 1 rote Paprikaschote • 1 Zucchini • 100 g Champignons • 2 EL Olivenöl • 2 EL Butter • 2 Knoblauchzehen • Salz • Pfeffer Reis mit Tomatensaft und Gemü¬sebrühe in einem Topf aufkochen. Reis nach Packungsanweisung fer¬tig garen. 2. Gemüse putzen und abspülen. Champignons säubern. Brokkoli in Röschen teilen. Paprika- 5- schote in Streifen, Zucchini in Schei¬d ben schneiden. Champignons je nach Größe klein schneiden. 3 Oli-venöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Gemüse und Champignons darin 12 bis 15 Minu-ten andünsten. Knoblauch pellen und dazupressen. Mit Salz und Pfef¬fer würzen. Reis untermischen und nochmals abschmecken.


Kochen 13.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie








Reistopf mit Garnelen
Für 4 Personen: je 200 g Hähnchenbrustfilet und Schweineschnitzel • 100 g roher Schinken • 2 EL Öl • 2 Zwiebeln
•        2 Knoblauchzehen • 2 Paprikaschoten • 1 TL Chilipulver • 1/2 TL Cayennepfeffer • 150 g Reis • 1/2 I klare Brühe
•        2 Tomaten • 200 g rohe Garnelen • 50 g Räucherwurst • Salz

Das Fleisch und den Schinken in gleich-mäßige Würfel schneiden und im Öl anbra¬ten. Beiseitestellen. 2, Zwiebeln und Knob¬lauch pellen, Paprika putzen. Alles würfeln und im Bratfett kurz andünsten. Chilipulver und Cayennepfeffer darüberstreuen. Reis, Fleisch und Schinken untermischen und die Brühe angießen, ca. 30 Minuten garen.

Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und häuten. Tomaten würfeln. Mit den Garnelen unter den Reis mischen und 5 Minuten erhitzen, bis die Garnelen sich rosa färben. Die Wurst in Scheiben schneiden und daruntermi¬schen. Mit Salz und den Gewürzen scharf abschmecken.

Reis mit Huhn

1 Ananaswürfel und Rosinen in einem Drit¬tel der Butter 2 Min. anbraten. 2 Frühlings¬zwiebeln und die Karotten waschen, putzen und klein schneiden. Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen, in Würfel schnei¬den. Frühlingszwiebeln im zweiten Drit¬tel der Butter anbraten. Cashewnüsse, Kori¬ander und Paprikapulver hinzugeben und 4 Minuten garen. Reis und Salz hinzugeben, weitere 3 Minuten garen lassen. 4. Geflügel-

fond, Karottenwürfel und Currypulver zugeben und zum Kochen bringen. f reduzieren und unter Rühren weiterkö

Tomaten-Reis-Pfanne ►
Für 4 Personen: 200 g Langkornreis • 200 ml Tomatensaft • 200 ml Gemüsebrühe •
100 g Zuckerschoten • 250 g Brokkoli • 1 rote Paprikaschote • 1 Zucchini • 100 g Champignons
•        2 EL Olivenöl • 2 EL Butter • 2 Knoblauchzehen • Salz • Pfeffer

Reis mit Tomatensaft und Gemü¬sebrühe in einem Topf aufkochen. Reis nach Packungsanweisung fer¬tig garen. 2. Gemüse putzen und abspülen. Champignons säubern. Brokkoli in Röschen teilen. Paprika-
5- schote in Streifen, Zucchini in Schei¬d
ben schneiden. Champignons je

nach Größe klein schneiden. 3 Oli-venöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Gemüse und Champignons darin 12 bis 15 Minu-ten andünsten. Knoblauch pellen und dazupressen. Mit Salz und Pfef¬fer würzen. Reis untermischen und nochmals abschmecken.


Montag, 9. September 2013

Kochen 10.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie Video: http://youtu.be/0JZRC7wsx1k http://youtu.be/V2DFf_twFnQ

Kochen 10.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie
Video:
http://youtu.be/0JZRC7wsx1k
http://youtu.be/V2DFf_twFnQ


Sonntag, 8. September 2013

Strom und Energie Trading von Selzer-McKenzie SelMcKenzie


Strom und Energie Trading von Selzer-McKenzie SelMcKenzie
Author D.Selzer-McKenzie







Der deutsche Strommarkt ist im Umbruch: Nach der Liberalisierung des Markts Ende der Neunzigerjahre erzwingen heute die ehrgeizigen Ziele der Energiewende den schnellen Wandel. Doch während der forcierte Ausbau der erneuerbaren Energien den Endverbraucherpreis auf neue Rekordstände treibt, sind die Groß-handelspreise auf Talfahrt gegangen. Wir schauen uns im Folgenden das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage an der Strombörse genauer an und erklären, warum eine Erholung der Kohlepreise und ein Anstieg der CO2-Preise den Abwärtstrend der börsengehandelten Strompreise zumindest kurzfristig bremsen könnten.
Strom steht im Zentrum der Energiewen-de. Im Fokus der öffentlichen Diskussion standen dabei zuletzt vor allem die stei-genden Verbraucherpreise, die sich infol¬ge der immer höheren Umlagen für die erneuerbaren Energien ergeben (Gra¬fik 1). Wir wollen uns aber im Folgenden nicht in die lange Reihe derjenigen ein¬reihen, welche die Chancen und Risiken dieser Energiewende analysieren und bewerten. Vielmehr gilt unser Interesse dem Teil des Markts, der heute nach der Liberalisierung Ende der Neunzigerjahre zumindest auf den ersten Blick den Prin-zipien eines freien Markts folgt: dem Zu-sammenspiel von Angebot und Nachfrage an den Strombörsen. Im Folgenden wollen wir schauen, welche Faktoren heute die Preisbildung an den Großhandelsmärkten bestimmen. Dazu werfen wir zunächst einen Blick auf die Struktur von Angebot und Nachfrage, um dann die wichtigsten Preisdeterminanten zu betrachten und deren Einfluss auf die künftige Preisent¬wicklung abzuleiten.
Beginnen wir mit der Nachfrage, deren auffälligstes Merkmal die starken Schwan¬kungen sind. Der sogenannte Lastverlauf hängt zum einen von der Tageszeit und
Grafik 1: Steuern und Abgaben treiben Strompreis für private Haushalte
in Cent je kWh bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh 30
25
20
115°5 11111111111111
2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013
•        KWK-Aufschlag" • EEG-Umlage
•        Stromsteuer      • Konzessionsabgabe
•        Mehrwertsteuer         Erzeugung, Transport, Vertrieb
*ab 2011 inkl. §19-Umlage und Offshore-Haftungsumlage

zum anderen von der Jahreszeit ab. Das stellt die Produzenten insofern vor große Herausforderungen, als die Ware Strom nur sehr begrenzt speicherbar ist. Darü¬ber hinaus ist die Nachfrage zyklisch: In Deutschland entfällt fast die Hälfte der Nettonachfrage (ohne Eigenverbrauch der Stromerzeuger) auf die Industrie (46 Pro¬zent), weshalb die Stromnachfrage im Konjunkturverlauf, wenngleich unterpro-portional, schwankt. Auf Preisschwankun¬gen reagiert die Nachfrage dagegen kurz¬fristig kaum. Langfristig führt ein dauer¬hafter Strompreisanstieg aber sowohl bei den privaten Haushalten als auch in der Industrie zu einem Anpassungsverhalten. Laut einer Auswertung des Sachverstän-digenrats wird die Preiselastizität in der Industrie auf -0,6 geschätzt. Das bedeu-tet, ein Anstieg des Strompreises um 1 Prozent führt ceteris paribus zu einem Rückgang der Nachfrage um 0,6 Prozent.
Stromverbrauch unter zyklischen Schwankungen gewachsen
Im langfristigen Trend seit 1990 ist der Stromverbrauch in Deutschland leicht gestiegen. Der Bruttostromverbrauch (inklusive des Eigenverbrauchs der Erzeuger) lag im vergangenen Jahr laut
Grafik 2: Stromnachfrage im langfristigen Trend steigend trotz fallender Stromintensität
indexiert 1990 = 100 Mrd. kWh
120   640
110   620
100   600
         580
90    
         560
80     540
70     520
60     500
1990 1995 2000 2005 2010
•        pro Kopf (links)         Bruttostromverbrauch (rechts)
•        je BIP-Einheit (links)

der AG Energiebilanzen, einem Zusam-menschluss von Verbänden und For-schungsinstituten der Energiewirtschaft, bei knapp 600 Milliarden Kilowattstunden, 44 Milliarden Kilowattstunden höher als 1990 (Grafik 2). Vor allem die steigenden Einkommen, aber auch eine bis 2005 leicht gewachsene Bevölkerung wirkten verbrauchssteigernd und überkompen-sierten damit den Effekt einer gestiegenen Stromproduktivität (Einheit reales BIP je Stromverbrauch). Letztere ist seit 1990 im Durchschnitt um 1 Prozent p.a. gestiegen, wobei in den letzten zwei Jahren mehr als doppelt so hohe Effizienzfortschritte zu verzeichnen waren.
Der Vormarsch der erneuerbaren Energien infolge der ehrgeizigen Pläne der Bundesregierung ist rasant
Auf der Angebotsseite sind die tragenden Säulen in Deutschland noch immer die fossilen Energieträger, die über die Hälfte der Stromerzeugung ausmachen, sowie die Kernkraft mit weiteren knapp 16 Pro¬zent der Stromerzeugung (Grafik 3). Aller¬dings ist der Vormarsch der erneuerbaren Energien infolge der ehrgeizigen Pläne der Bundesregierung rasant. Im ver¬gangenen Jahr stemmten sie bereits22,6 Prozent der Bruttostromerzeugung. Den größten Anteil leistet die Windkraft mit 8,1 Prozent. Aber auch die Bedeutung der Photovoltaik ist rasant gestiegen: Im vergangenen Jahr lag deren Anteil bei 4,2 Prozent. Treiber dieser Entwicklung ist das seit dem Jahr 2000 geltende Er¬neuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das zum einen Netzbetreiber verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vor¬rangig einzuspeisen, und zum anderen Anlagenbetreibern auf 20 Jahre einen Mindestpreis garantiert. Vor allem bei der Photovoltaik zog dies einen Ausbauboom nach sich, welche infolgedessen im ver¬gangenen Jahr knapp 40 Prozent der installierten Leistung der Regenerativ-anlagen ausmachte. Zugleich lieferte diese Technologie aber nur knapp ein Fünftel des gesamten EEG-Stroms.
Merit-Order-Effekt der erneuerbaren Energien drückt Großhandelspreis und lässt die EEG-Umlage steigen Grundsätzlich hat jede Kraftwerkstech-nologie ihre eigene Kostenstruktur. Die »Merit-Order« gibt die Einsatzreihenfolge an, in welcher die Kraftwerke herangezo-gen werden, den Strombedarf zu decken. Schematisch bestimmt sich der Preis entsprechend den Grenzkosten der zuletzt eingesetzten Technologie (siehe Grafik Merit-Order Seite 37). Bezogen auf die variablen Kosten ist die Atomkraft die günstigste (konventionelle) Technologie, die kaum noch existierenden Ölkraftwerke sind dagegen die teuersten. Gasturbinen und (Pump-)Speicherkraftwerke werden
Grafik 4: Strompreise an der EEX —je kurzfristiger, desto volatiler
Grundlast, Euro je MWh 907

zum Ausregeln von Lastschwankungen eingesetzt und entsprechend als Spitzen-lastkraftwerke bezeichnet. Steinkohle-kraftwerke nehmen aufgrund ihrer mittel-hohen variablen Kosten und ihrer mittel-großen Flexibilität eine Zwischenstellung ein. Viele erneuerbare Energien haben variable Kosten von nahezu null. Mit anderen Worten, in Stunden mit hoher Einspeisung an erneuerbaren Energien sind Kraftwerke mit niedrigeren variablen Kosten preissetzend, sodass bei gleicher Handelsmenge ein niedrigerer Preis resul-tiert (»Merit-Order-Effekt«). Die Produzen¬tenrente der konventionellen Kraftwerks¬betreiber sinkt entsprechend. Mit den niedrigen Preisen sinken auch die Ver¬marktungserlöse aus den erneuerbaren Energien bzw. es steigt die Differenz zwi¬schen zugesagten Vergütungen und tat¬sächlichem Preis. Grob gesprochen wird diese Differenz durch die EEG-Umlage gedeckt, die von den meisten Endkunden als Zuschlag auf den Strompreis zu zahlen ist. Dieser Zuschlag ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Somit klaffen Endkundenpreis und Großhandelspreis immer stärker auseinander.
Die damit verbundene Problematik wollen wir nicht weiter vertiefen, denn unser Interesse gilt den Großhandelspreisen. Auch wenn ein Großteil des Stromabsat¬zes unabhängig von den Börsen abgewi¬ckelt wird, sind die Preise an den Börsen die Referenzpreise. Ebenso wie im außer-börslichen Handel wird an der Leipziger Strombörse EEX zwischen Spot-Märkten
Grafik 5: Strompreis unter Druck
Euro je MWh 100

und Terminmärkten unterschieden sowie Grundlast (1.00 bis 24.00 Uhr) und Spit-zenlast (Peak/Off-Peak). Der Referenzpreis für den deutschen Stromhandel ist der Phelix-Future (Physical Electricity Future). Die kurzfristigen Preise sind deutlich volatiler als die langfristigen, was der schwankenden Nachfrage bei gleichzeitig witterungsabhängigen erneuerbaren Energien zuzuschreiben ist (Grafik 4). Ab und an gibt es sogar negative Preise, wenn das Netz zu überlasten droht und Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden müssen.
Wir betrachten deshalb den weniger schwankungsanfälligen Strom-Future des nächstfälligen Kalenderjahres. Grafik 5 zeigt, dass der deutsche Strompreis seit gut zwei Jahren deutlich unter Druck steht. Mit rund 37 Euro je Megawattstun-de ist Strom für das nächste Kalenderjahr so billig wie zuletzt vor acht Jahren. Bemerkenswert ist der Preisrückgang in den letzten zwei Jahren vor allem vor dem Hintergrund der Stilllegung von acht Atomkraftwerken. Denn um noch einmal im Schema der Merit-Order zu argumen¬tieren: Ein geringeres Angebot an Atom¬kraft müsste theoretisch zu einem höhe¬rem Preis führen. Doch dieser Effekt wurde offensichtlich überkompensiert. Zum einen ist in dieser Zeit der Anteil der erneuer¬baren Energien gestiegen. Zusätzlich bedingt durch die vorher bestehenden Überkapazitäten am Markt blieben damit die Steinkohlekraftwerke als Mittel-lastwerke preissetzend. Deren Strom-erzeugungskosten sind aber infolge der starken Preisrückgänge an den Kohle-märkten sowie im europäischen Emissi-onshandel deutlich gesunken. Niedrigere Grenzkosten wiederum führen zu niedri-geren Preisen.
Kohlepreis — wichtige Determinante für börsengehandelte Strompreise Bestätigt wird der starke Einfluss der Kohlepreise in einer einfachen Regressi-onsanalyse. Denn die Vorjahresverände-rung des Strompreises ließ sich in den vergangenen fünf Jahren durch die Verän¬derung des Kohle-Futures (in Euro) gut erklären (Grafik 6). Dabei haben wir den nächstfälligen Kohle-Future mit einem Monat Verzögerung eingehen lassen. Die negative Konstante könnte dabei den preismindernden Struktureffekt eines steigenden Angebots aus erneuerbaren Energien abbilden. Der CO2-Preis leistet in unserer empirischen Betrachtung zwar überraschend (noch) keinen signifikanten statistischen Erklärungsbeitrag, was aber wohl vor allem den parallel gefallenen Kohlepreisen geschuldet sein dürfte. Tat-sächlich hat aber der CO2-Preis durchaus einen signifikanten Einfluss auf die Strom-erzeugungskosten: Denn selbst in einem moderneren Kohlekraftwerk werden laut Umweltbundesamt je produzierter Kilowattstunde Strom knapp 750 Gramm CO2 ausgestoßen. Das bedeutet, dass ein Anstieg des CO2-Preises um 1 Euro
Mehr erneuerbare Energien verschieben Angebot nach rechts

je Tonne die Kosten für eine Megawatt-stunde Strom um 0,75 Euro erhöht.
Wie aber sieht die künftige Entwicklung der Strompreise aus? Derzeit ist in der Terminkurve eher eine Seitwärtsbewe-gung auf Sicht der nächsten zwei Jahre eingepreist. Wir können uns sogar vor-stellen, dass die Preise leicht steigen werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die von uns erwartete Erholung der Kohle-preise. Zum einen arbeiten einige Kohle-produzenten bereits unrentabel und dürf-ten deshalb ihr Angebot zurückfahren, zum anderen dürfte China angesichts der niedrigen Weltmarktpreise verstärkt Kohle im Ausland kaufen. Zudem dürfte Indiens Importbedarf weiter anziehen. Da auch in den USA wieder verstärkt auf Kohle zurückgegriffen wird, dürfte der Kohle-preis eher steigen, zumal sich auch im Euroraum die Konjunktur leicht beleben sollte. Unterstützung für den Strompreis dürfte auch ein Anstieg der CO2-Preise geben. Wir rechnen damit, dass sich im Trilog eine Einigung für das »Backloa-ding« finden wird und folglich 900 Millio-nen Zertifikate bis 2016 zurückgehalten werden. Dass die Strompreise dennoch nur unterproportional zulegen werden, ist dem zeitgleich weiter fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien ge¬schuldet. Die damit verbundenen Kosten lassen die EEG-Umlage steigen, der Groß-handelspreis dagegen wird belastet.


Börsengewinne im Trendkanal Trading von SelMcKenzie Selzer-McKenzie


Börsengewinne im Trendkanal Trading von SelMcKenzie Selzer-McKenzie
Author D.Selzer-McKenzie








Wie auf Schienen zum Ziel, das wünschen sich wohl die meisten Anleger und Trader für ihre Handelspositio¬nen. Doch für viele Marktteilnehmer wackelt der Kurs scheinbar unvorhersehbar hin und her, und leider oft genug auch noch in die falsche Richtung. Wie schön wäre es, wenn man besser abschätzen könnte, wie weit der Kurs im aktuellen Umfeld noch laufen wird oder ab wann man eine neue Position eröffnen kann.

Möglichkeiten, Kurswenden vorherzu-sehen, gibt es mannigfaltig, doch eine bietet sich besonders für trendfolgende Marktaktivisten an: der Trendkanal. Angenehmerweise ist dieses Chartwerk-zeug leicht anzuwenden und intuitiv in der Interpretation. Dabei gilt es, um eine bestehende Bewegung zwei Linien zu zeichnen, die den Kursverlauf ein-rahmen und somit scheinbar auch den zukünftigen Pfad vorgeben. Bricht der Kurs aus diesem Bereich auffällig aus, gilt das vorangegangene Szenario als beendet und der Kurs dürfte seinen Weg in die neue Richtung fortsetzen.
Fragezeichen zu Beginn. So zumin-dest die einfache Interpretation, doch die Anwendung kann auch Tücken zei¬gen. Insbesondere bei mehreren mög¬lichen Wendepunkten im Chart steht die Frage im Raum, welche davon nun genau ausgesucht werden sollen und welche Abweichungen vertretbar sind. Das kann

nämlich durchaus spürbare Auswirkun¬gen auf den weiteren Verlauf der Linie und damit auf die Lage der bevorstehen¬den Kurswenden haben.
Ähnlich beeinflussen nichtlineare Zeit-oder Kursachsen, beispielsweise log-arithmische Charts oder die Ein- oder Ausblendung von Wochenenddaten, den Verlauf der Linien. Doch gerade im kurzfristigen Handel spielen diese Einflussfaktoren eine unterge¬ordnete Rolle.
Selbsterfül¬lende Pro¬phezeiung. Erfolg verspre¬chend ist die sachgemäße Anwendung aber trotzdem. Da viele Markt¬teilnehmer auf dieses Entscheidungswerkzeug zurück¬greifen, hilft die sogenannte selbster¬füllende Prophezeiung. Weil ja ein breites Heer von Akteuren danach schaut und entsprechend handelt, be¬wahrheiten sich die Erwartungen oft. Hat man also den Trend optisch aus¬gemacht und die entsprechende Grundlinie beispielsweise an der Un¬terseite eines Aufwärtstrends einge¬zeichnet, kann durch Duplizieren die¬ser Linie eine zweite, parallele Trend¬linie im Chart auf die andere Seite des Trendverlaufs gelegt werden [Ab-bildung 1]. Es ist nun zu erwarten, dass bei Erreichen einer dieser beiden Ka¬nalbegrenzungen der Kurs wieder innerhalb des Kanals in die andere Richtung abprallt.
Doch auch ein Ausreißer kann für denHandel genutzt werden. Bricht der Chart aus dem Muster aus, dürfte sich ein neuer Trend etablieren, der seiner¬seits genutzt werden kann. Doch selbst wenn der Kurs außerhalb nochmals dreht, wirkt die Außenseite des alten Trendkanals als erneute Orientierungs¬marke. Nicht selten arbeitet sich der Kurs noch eine Weile am alten Kanal entlang, wobei sogar auf kleinerer Ebene eine Parallellinie ergänzt werden kann  Trend im Trend. Wer sich im prakti¬schen Handel ein wenig mit diesem Thema beschäftigt, wird bald auch aufzurück¬greifen, nämlich den Trend im Trend [Abbildung 3]. Mit solchen Verschach-telungen lassen sich Wendeniveaus häufig noch besser erkennen, insbe¬sondere wenn diese auch noch mit horizontalen Unterstützungen und Wi¬derständen oder Fibonacci-Marken übereinstimmen.
Diese sogenannten Kreuzunterstützun¬gen oder Kreuzwiderstände sind ein ziemlich deutliches Indiz, dass der Kurs an eine Entscheidungsmarke kommt, die vordringlich für eine Wende spricht. Sollte die Entscheidungsmarke aber gerissen werden, so ist das alte Muster obsolet und der Kurs dürfte eine deutliche Fort¬setzung der neuen Richtung erwarten lassen. Wie immer bei der charttechni-schen Analyse lässt sich auch diese Methode durch andere Werkzeuge, wie beispielsweise die Candle-stick-Analyse oder bestimmte Indikatoren, er-gänzen. Dabei gilt: je mehr In¬dizien für eine erwartete Bewe¬gung sprechen, umso wahr¬scheinlicher wird der Kurs voraussichtlich reagieren

Kochen 9.9.2013 mit SelMcKenzie Selzer-McKenzie Video: http://youtu.be/P39vm4-gMM4 http://youtu.be/c6UeQa4GWe0 http://youtu.be/sh2Z0qAT-os

Kochen 9.9.2013 mit SelMcKenzie Selzer-McKenzie
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Kochen 8.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie Video: http://youtu.be/L9Dg5WR-Gmg http://youtu.be/zgnOy-mnM4Y

Kochen 8.9.2013 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie
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Donnerstag, 5. September 2013

Peso Mexico Trading SelMcKenzie Selzer-McKenzie


Peso Mexico Trading SelMcKenzie Selzer-McKenzie
Author D.Selzer-McKenzie




Mexikanischer Peso sollte von besseren
Wachstumsaussichten profitieren
In den letzten Wochen haben die Spekulationen über einen Ausstieg der US-Notenbank aus der expansiven Geldpolitik den mexikanischen Peso belastet. Allerdings hängt Mexikos Wirtschaft stark am Konjunkturzyklus der USA und die US-Notenbank wird eine Kehrtwende nur dann vollziehen, wenn die US-Wirtschaft weiter auf Erholungskurs ist. Davon wird die mexikanische Wirtschaft profitieren, was dem Peso zugutekommen sollte.

In den letzten Jahren haben Schwellenlän-derwährungen wie der mexikanische Peso von der Liquiditätsschwemme der Zentral¬banken der Industrieländer profitiert. Der bevorstehende Ausstieg der US-No¬tenbank aus der expansiven Geldpolitik (»Tapering«) ist daher für diese Währun¬gen ein Belastungsfaktor. So herrschte in den letzten Wochen folgendes Reaktions¬muster: Nahmen Spekulationen über ein frühes »Tapering« durch die US-Noten¬bank zu, kam der mexikanische Peso un¬ter Druck. Enttäuschten dagegen die US-Daten oder äußerten sich Mitglieder der US-Notenbank taubenhaft, konnte der Peso zulegen (Grafik 1). Aber ist diese Reaktion wirklich gerechtfertigt? Schlie߬lich hängt die mexikanische Wirtschaft stark am Konjunkturzyklus der USA. Rund 80 Prozent der mexikanischen Exporte werden im nördlichen Nachbarland abge¬setzt. Die Industrieproduktion in Mexiko

zeigt eine starke Abhängigkeit von der Industrieproduktion in den USA (Grafik 2). Fängt die US-Notenbank an, aus ihrer expansiven Geldpolitik auszusteigen, ist das ein Anzeichen dafür, dass es der US-Konjunktur besser geht. Die Befürchtung, dass die Kehrtwende in der US-Geldpoli¬tik letztlich die mexikanische Wirtschaft belastet, teilen wir nicht. Denn die Geld-politik in den USA wird noch lange expan-siv bleiben. Die Anleihenkäufe werden lediglich schrittweise reduziert, während sich an der Nullzinspolitik in den USA vorerst nichts ändert. Vor 2015 ist nicht damit zu rechnen, dass die US-Notenbank ihren Leitzins anhebt.
Wir sehen also eher den positiven Aspekt: »Tapering« in den USA bedeutet, dass sich die Wachstumsaussichten für die USA verbessert haben und damit auch für Mexiko. Während der mexikanische Peso

auf kurze Sicht von dem Ausstieg der Fed aus der expansiven Geldpolitik belastet wird, sollte er auf mittlere Sicht von den verbesserten Aussichten für die mexikani-sche Wirtschaft profitieren können.
Mexikos Wirtschaft dürfte aber nicht nur von der Erholung des nördlichen Nach-barlandes profitieren. Nachdem jahrelang wichtige Reformen in Mexiko vernachläs-sigt wurden, haben sich nach dem politi-schen Machtwechsel im vergangenen Jahr die Aussichten hierfür deutlich verbessert. Die Regierungspartei PRI (Partei der Insti-tutionalisierten Revolution) hat zusammen mit den zwei großen Oppositionsparteien (PAN und PRD) den Pakt für Mexiko (Pacto por Mexico) geschlossen. Mithilfe dieses Pakts sollen zentrale Reformen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Zwar ist der Pakt in den Parteien umstrit¬ten, sodass pessimistische Beobachter das Risiko eines Scheiterns des Pakts sehen. Zurzeit stehen die Chancen jedoch gut, dass wichtige Reformen umgesetzt wer-den. Erste Weichen wurden bereits in den letzten Monaten gestellt. So wurden Reformen in der Telekommunikation, im Bildungssystem und des Arbeitsmarkts gebilligt. In der zweiten Jahreshälfte sollen die wichtige Reform des Steuersys¬tems, die die Einnahmenseite der Regie¬rung stärken soll, sowie die Öffnung des vom Staatskonzern PEMEX kontrollierten Energiesektors für private Investoren in Angriff genommen werden. Werden diese erfolgreich umgesetzt, sollten sich die Aussichten für Mexikos Wirtschaft in den kommenden Jahren verbessern.

zins noch einmal senken könnte. Die No-tenbank zeigte sich hinsichtlich der kon-junkturellen Entwicklung ebenso besorgt und senkte ihre Prognose für das Wirt-schaftswachstum in diesem Jahr von 3 bis 4 Prozent auf 2 bis 3 Prozent. Die Prog-nose für das kom¬mende Jahr beließ sie allerdings unver¬ändert bei 4,2 Pro¬zent. Zwar sieht sie Risiken im Zusam-
menhang mit der Weltwirtschaft, anderer¬seits sollten sich verbesserte Aussichten für die US-Wirtschaft sowie die Umset¬zung von Reformen in Mexiko positiv auf die mexikanische Wirtschaft auswirken.
Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum ab der zweiten Jahreshälfte beschleunigt. Die Inflationsrate bietet, trotz ihres Rückgangs auf 3,5 Prozent in den letzten Monaten (das Inflationsziel der mexikanischen Notenbank liegt bei

3,0 Prozent), aus unserer Sicht noch nicht ausreichend Spielraum, die Zinsen weiter zu senken. Wir gehen daher davon aus, dass die Notenbank die Zinsen vorerst unverändert lassen wird.
Die Geldpolitik
dürfte also keinen
negativen Impuls
für den Peso lie-
fern. Auf kurze
Sicht sehen wir
aber dennoch die Gefahr, dass sich der Peso abschwächt, wenn sich die Pläne der US-Notenbank, ihre Anleihenkäufe zu reduzieren, konkre-tisieren bzw. in die Tat umgesetzt werden. Mittelfristig sollte der Peso aber von den besseren Wachstumsaussichten in den USA profitieren. Ein weiterer positiver Aspekt sind die Reformen, die nach jahre¬langem politischem Stillstand endlich in Angriff genommen werden. Es gibt also eine Reihe von Gründen, die für den Peso sprechen.

Delta, Omega, Hebel beim Trading von Selzer-McKenzie SelMcKenzie


Delta, Omega, Hebel beim Trading von Selzer-McKenzie SelMcKenzie
Author D.Selzer-McKenzie




Die wohl bekannteste Eigenschaft von Optionsschei-nen ist der Hebeleffekt. Dieser entsteht durch den im Vergleich zu einem Direktinvestment in den Basis¬wert geringen Kapitaleinsatz und führt dazu, dass Anleger auch bei kleinen Kursbewegungen über¬proportional hohe Gewinne, aber auch Verluste erzielen können.
Leider kommt es bei Anlegern häufig zu Fehlein-schätzungen bezüglich der erwarteten Preisverän-derungen von Optionsscheinen. Meist liegt dies an fehlenden Kenntnissen bezüglich der relevanten Bewertungskennzahlen von Optionsscheinen. Im Fol¬genden möchten wir Ihnen die Funktionsweisen der Kennzahlen Hebel, Delta und Omega vorstellen und ihre jeweilige Aussagekraft miteinander vergleichen.

Der einfache Hebel
Die Kennzahl, die von den dreien am einfachsten zu berechnen ist, nennt sich »einfacher Hebel«. Errech-net man den Quotienten aus dem Kurs des Basis¬werts und dem bezugsverhältnisbereinigten Preis des Optionsscheins, erhält man den einfachen Hebel.
Beispiel A:
Ein Put Optionsschein auf den DAX (Bezugsverhält-nis: 0,01) mit einem Basispreis von 8.300 Punkten und einer Restlaufzeit von ca. vier Monaten kostet bei einem DAX-Stand von 8.300 Punkten und einer ange¬nommenen Volatilität von 16 Prozent rund 3,16 Euro.
Hebel = Kurs des Basiswerts /Preis des Optionsscheins * Bezugsverhältnis = 8.300 Punkte / 3,16 Euro * 0,01= 26,3
So leicht die Kennzahl des einfachen Hebels zu berechnen ist, so begrenzt ist allerdings auch ihre Aussagekraft. Denn der einfache Hebel gibt keinerlei Auf-schluss über die Reagibilität, also die Preisreaktion des Optionsscheins auf-grund von Kursveränderungen des zu-grunde liegenden Basiswerts. Die Kenn-zahl des Hebels dient lediglich dazu, eine Einschätzung (zu einem bestimmten Zeit¬punkt) über den Kapitaleinsatz bezüglich eines Optionsscheins im Vergleich zur direkten Investition in den Basiswert zu bekommen. Um über die Reagibilität eines Optionsscheins eine Aussage zu erhalten, benötigt man eine weitere Kennzahl, das Delta.
Das Delta
Das Delta zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Kennzahlen aus der Reihe der sogenannten »Griechen«. Es gibt an. wie stark der Wert eines Optionsscheins abso-lut auf die Bewegung des zugrunde lie-genden Basiswerts (beispielsweise einer Aktie oder eines Index) reagiert. Mathe-matisch gesehen ist das Delta die erste partielle Ableitung des Optionspreises nach dem Kurs des Basiswerts. Während bei Call Optionsscheinen das Delta zwi-schen 0 und 1 liegt. nimmt es bei Put Optionsscheinen einen Wert zwischen 0 und —1 an. Je weiter ein Optionsschein »aus dem Geld« liegt, desto mehr tendiert das Delta gegen 0.
Multipliziert man nun die absolute Kurs-veränderung des Basiswerts bezugsberei-

nigt mit dem Delta des Optionsscheins, ergibt sich die theoretische Kursverände-rung des Optionsscheins.
Beispiel B:
•        Der Put Optionsschein aus Beispiel A hat ein Delta von —0,48. Dies bedeutet cete-ris paribus einen Anstieg des Options¬scheins von 48 Cent, wenn der DAX um 100 Punkte fällt. Ein Anstieg des DAX um 100 Punkte dagegen führt zu einem Preisrückgang des Optionsscheins von 48 Cent.
•        Ein Call Optionsschein mit einem Delta von 0,48 würde entsprechend bei einem Anstieg des Basiswerts um 100 Punkte um 48 Cent steigen.
Grundsätzlich ist dabei zu beachten, dass das Delta dynamisch ist. Dies bedeutet. dass die Kennzahl keine statische Größe ist. sondern sich ständig verändert.
Multipliziert man nun das Delta mit dem Hebel. ergibt sich das Omega.
Das Omega
Das Omega gibt an, um wie viel Prozent sich der Preis eines Optionsscheins theo-retisch verändert. wenn der Kurs des Basiswerts um 1 Prozent steigt bzw. fällt. Das Omega misst unter Berücksichtigung des Deltas die tatsächliche Hebelwirkung des Optionsscheins.
Beispiel C:
Um das Beispiel A fortzuführen, ergäbe sich für das Omega folgender Wert:

Omega = Hebel Delta = 26,3 (-0,48) = —12,6
Dieser Wert bedeutet: Steigt der Basis¬wert um 1 Prozent, dann fällt der Options-schein um ca. 12,6 Prozent.
Fazit:
Optionsschein-Neulinge machen bei der Auswahl ihres Produkts oft einen entscheidenden Fehler: Sie achten häufig nur auf den Hebel, der meist möglichst hoch ausgewählt wird. Die anschließend beobachtete relativ kleine Preisreaktion auf Kursbewegungen des Basiswerts führt dann häufig zu Irritationen. Um diese Irritationen zu vermeiden, sollten Anleger bei der Auswahl ihres Optionsscheins immer auch das Delta und Omega mit-einbeziehen. Als Faustformel kann man davon ausgehen. dass Optionsscheine, die am Geld (das bedeutet Basispreis = Kurs des Basiswerts) notieren. ein Delta von nahe 0,5 haben. Je mehr der Options-schein im Geld notiert, desto höher ist tendenziell das Delta