Montag, 16. Mai 2016

Kallimachos am Hofe der Ptolemäer – Oper von D. Selzer-McKenzie





Oper Kallimachos am Hofe der Ptolemäer – Oper von D. Selzer-McKenzie

Video: https://youtu.be/pFOh-vzCpSM

Die kompletten Notenblätrter der Oper sind zu finden im Forum


 

Kallimachos von Kyrene (altgriechisch Καλλίμαχος ὁ Κυρηναῖος Kallímachos ho Kyrēnaíos, latinisiert Callimachus Cyrenius; * zwischen 320 und 303 v. Chr. in Kyrene; † nach 245 v. Chr. in Alexandria) war ein hellenistischer Dichter, Gelehrter und alexandrinischer Bibliothekar.

 

Er gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Philologie und erwarb sich einen Ruf mit der Erforschung der Ätiologie, d. h. der mythischen und legendären Ursprünge von Namen, Kulten und Bräuchen. Sowohl seine wissenschaftlichen Leistungen wie auch der Anspielungsreichtum, die Verspieltheit und Ironie seines literarischen Werks machten ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Kultur unter den Ptolemäern in Ägypten und des Hellenismus überhaupt.

Kallimachos stammte aus einer vornehmen Familie in Kyrene im heutigen Libyen, die sich vom Gründer und ersten König der Stadt, Battos I. herleitete. Er wuchs in Alexandria am Hof der Ptolemäer auf und erhielt dort eine umfassende literarische Erziehung. In der Suda, einer byzantinischen Enzyklopädie mit einem ausführlichen Artikel zu ihm, wird erwähnt, er sei Schullehrer in Eleusis, einem Vorort Alexandrias gewesen, was sich aber weder mit seiner vornehmen Herkunft noch mit seiner bald erreichten hohen Stellung am Hof der Ptolemäer vereinbaren lässt.[1]

 

Mehrere erhaltene Gedichte auf Ptolemaios II. und dessen zweite Frau Arsinoë II. erweisen Kallimachos als engen Vertrauten dieses Königspaars. Außerdem arbeitete er an der alexandrinischen Bibliothek. Zurückgehend auf eine Angabe bei Johannes Tzetzes, der sich seinerseits auf eine überlieferte Anmerkung (Scholium) zum römischen Dichter Plautus beruft, wird er oft als dritter Leiter dieser Bibliothek genannt, eine Funktion, für die er bestens qualifiziert war. Die Suda weiß davon aber nichts, und ein in Oxyrhynchos gefundener Papyrus mit einer Liste der Bibliotheksleiter führt ihn nicht auf. Da einige Gedichte seiner reifen Jahre auf Kyrene als Wohnsitz weisen, wurde erwogen, dass Kallimachos dort möglicherweise aufgrund politischer Spannungen zwischen Alexandria und Kyrene Zuflucht suchte oder die Ptolemäer diplomatisch vertrat.[2]
 


Kallimachos am Hofe der Ptolemäer – Oper von D. Selzer-McKenzie

Die kompletten Notenblätrter der Oper sind zu finden im Forum


 

Kallimachos von Kyrene (altgriechisch Καλλίμαχος ὁ Κυρηναῖος Kallímachos ho Kyrēnaíos, latinisiert Callimachus Cyrenius; * zwischen 320 und 303 v. Chr. in Kyrene; † nach 245 v. Chr. in Alexandria) war ein hellenistischer Dichter, Gelehrter und alexandrinischer Bibliothekar.

 

Er gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Philologie und erwarb sich einen Ruf mit der Erforschung der Ätiologie, d. h. der mythischen und legendären Ursprünge von Namen, Kulten und Bräuchen. Sowohl seine wissenschaftlichen Leistungen wie auch der Anspielungsreichtum, die Verspieltheit und Ironie seines literarischen Werks machten ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Kultur unter den Ptolemäern in Ägypten und des Hellenismus überhaupt.

Kallimachos stammte aus einer vornehmen Familie in Kyrene im heutigen Libyen, die sich vom Gründer und ersten König der Stadt, Battos I. herleitete. Er wuchs in Alexandria am Hof der Ptolemäer auf und erhielt dort eine umfassende literarische Erziehung. In der Suda, einer byzantinischen Enzyklopädie mit einem ausführlichen Artikel zu ihm, wird erwähnt, er sei Schullehrer in Eleusis, einem Vorort Alexandrias gewesen, was sich aber weder mit seiner vornehmen Herkunft noch mit seiner bald erreichten hohen Stellung am Hof der Ptolemäer vereinbaren lässt.[1]

 

Mehrere erhaltene Gedichte auf Ptolemaios II. und dessen zweite Frau Arsinoë II. erweisen Kallimachos als engen Vertrauten dieses Königspaars. Außerdem arbeitete er an der alexandrinischen Bibliothek. Zurückgehend auf eine Angabe bei Johannes Tzetzes, der sich seinerseits auf eine überlieferte Anmerkung (Scholium) zum römischen Dichter Plautus beruft, wird er oft als dritter Leiter dieser Bibliothek genannt, eine Funktion, für die er bestens qualifiziert war. Die Suda weiß davon aber nichts, und ein in Oxyrhynchos gefundener Papyrus mit einer Liste der Bibliotheksleiter führt ihn nicht auf. Da einige Gedichte seiner reifen Jahre auf Kyrene als Wohnsitz weisen, wurde erwogen, dass Kallimachos dort möglicherweise aufgrund politischer Spannungen zwischen Alexandria und Kyrene Zuflucht suchte oder die Ptolemäer diplomatisch vertrat.[2]












































































































































































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