Mittwoch, 23. Juli 2014

Kochen 24.7.2014 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie


Kochen 24.7.2014 mit Selzer-McKenzie SelMcKenzie























 

 

 


 

TOMATEN-PAPRIKA-AUFLAUF

MIT KRÄUTER-BROT

 

TOMATEN-PAPRIKA-AUFLAUF

Für 2 Personen

4 Eiertomaten

1 grüne Paprikaschote

1 kleine rote Pfefferschote 1 Frühlingszwiebel

1 Knoblauchzehe

Olivenöl für die Teller

1 TL grüne eingelegte Pfefferkörner

Salz

150 g Frischkäse

2 Eier

KRÄUTER-BROT

175 g Mehl, Type 405 175 g Mehl, Type 1050 30 g Hefe

1 TL Zucker 500 g Kartoffeln 1/8 Liter Milch

1 Ei

2 EL Olivenöl

gemischte Kräuter wie Rosmarin, Salbei, Schnitt-lauch, Lavendel, Thymian, so dass nach dem Hacken

2 EL zur Verfügung stehen Salz Butter oder Öl für das Blech

Tipp:

Je nach Feuchtigkeit der Kartoffeln eventuell etwas mehr Mehl unterkneten.

 

TOMATEN-PAPRIKA-AUFLAUF Eiertomaten, Paprikaschote und Pfefferschote waschen. Die Paprika- und Pfefferschote auf-schneiden, entkernen und die Zwischenwände entfernen. Die Tomaten halbieren, den Stiel-ansatz entfernen und die Früchte würfeln. Die Frühlingszwiebel waschen und in schmale Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe abziehen und zerdrücken. Den Backofen auf 190-200 °C vor¬heizen.

Zwei feuerfeste Portions-Auflauf-teller mit Olivenöl ausstreichen. Das vorbereitete Gemüse darin verteilen. Mit Pfefferkörnern bestreuen und salzen. Den Frischkäse mit den Eiern ver¬rühren und darüber gießen. Für etwa 15 Minuten in den vorge-heizten Backofen stellen, bis alles goldgelb und die Masse fest ist. Mit Stangenweißbrot oder dem Kräuterbrot servieren.

 

KRÄUTER-BROT

Die beiden Mehlsorten in eine große Schüssel geben und mischen. In die Mitte eine Ver-tiefung drücken, die Hefe hinein-bröckeln, mit dem Zucker bestreuen und mit 50 Milliliter warmem Wasser verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort 15-20 Minuten gehen lassen. Die Kartoffeln waschen, schälen, fein reiben und pressen. Die Milch erhitzen und die Kartoffeln damit übergießen. Den Vorteig mit den Kartoffeln vermischen, Ei und Olivenöl zugeben.

Die Kräuter waschen, trockentup¬fen, die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Mit dem Salz unter den Teig kneten. An einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220 °C vor¬heizen. Ein Blech einfetten und den Teig zu 1 oder 2 kleinen Broten formen. Auf das Blech setzen und nochmals etwa 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Für 45-60 Minuten in den Backofen stellen.

 


 

EIER IM NEST

 

Für 2 Personen

6-8 eingelegte

Sardellenfilets

4 Eiertomaten

2 Frühlingszwiebeln

4 Zweige glattblättrige

Petersilie

Butter für die Formen und

für die Eier

2 Eier

125 g cremiger

Naturjogurt

nach Belieben 4 EL süße

Sahne oder Milch

1 TL Speisestärke

wenig Salz und Pfeffer

 

Die Sardellen 1/2 Stunde wässern. Die Eiertomaten und Frühlings¬zwiebeln waschen. Die Eier¬tomaten in Scheiben und die Früh-lingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Petersilie waschen, trocken¬tupfen, die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Den Backofen auf 190 °C vor¬heizen. Zwei feuerfeste Portions-Auflaufteller mit der Butter aus¬streichen. Die Tomaten fächer¬artig darin anordnen. In der Mitte Platz lassen, damit das auf¬geschlagene Ei hineinpasst. Das Eigelb mit jeweils 1 Teelöffel Butter belegen.

Mit Frühlingszwiebeln und Peter¬silie bestreuen. Die Sardellen¬filets trockentupfen und mit hineinlegen. Jogurt, Sahne oder

 

Milch und Speisestärke ver¬rühren. Mit Salz und Pfeffer wür¬zen und auf die Tomaten gießen. Für etwa 10 Minuten in den Backofen stellen.

B

ei der Verwendung von Eiern muss man sich wegen des Cholesterins weniger Gedanken machen, als allgemein angenom¬men wird. Wie langjährige Unter-suchungen ergeben haben, ist der Cholesteringehalt in letzter Zeit zurückgegangen. Als Grund dafür werden Änderungen der Zuchtrichtung und Verbesserun¬gen der Futtermischungen für die Hühner angegeben. Bekannt ist auch, dass die Farbe der Schale eine gewisse Rolle spielt. So enthalten braune Eier 4 bis 11 Prozent weniger Cholesterin als die weißen. Außerdem spielt auch das Alter der Hühner eine Rolle. Ferner sollte noch bedacht werden, dass Cholesterin auch in vielen anderen tierischen Lebens¬mitteln wie Wurst, Butter oder Käse vorkommt.

 

 


TOMATEN-AUFLAUF MIT

MOZZARELLA

2 gelbe oder grüne

Zucchini

5-6 Eiertomaten

375 g Mozzarella

2 Bund Basilikum

1/4 Liter süße Sahne

100 g Creme fraiche

2 Eier

Salz

frisch gemahlener

schwarzer Pfeffer

Butter für die Form

Tipp:

Nach Belieben eine geschälte Knoblauchzehe und eine Schalotte mit in den Mixer geben.

AUBERGINEN-AUFLAUF MIT TOMATEN

2 Auberginen von je 200-250 g etwa 1/8 Liter Olivenöl Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

3 Msp. gemahlener Kreuzkümmel

5-6 Tomaten

200 g Mozzarella

3-4 Eier

8 EL Milch

40 g frisch geriebener Hartkäse wie Parmesan, Pecorino, Sbrinz oder Caciocavallo

 

TOMATEN-AUFLAUF MIT MOZZARELLA (unten)

Die Zucchini und die Tomaten 'waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden. Den Käse ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 200 °C vor¬heizen.

Das Basilikum waschen, trocken¬tupfen, die Blättchen von den Stielen zupfen und mit Sahne, Creme fraiche und Eiern in den Mixer geben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine feuerfeste Auflaufform mit Butter ausstreichen. Abwechselnd Zucchini-, Tomaten- und Mozza-rellascheiben einschichten. Mit der Basilikumsahne übergießen und für etwa 20 Minuten in den Backofen stellen. Mit frischem Stangenweißbrot servieren. Heiß, warm oder kalt ist dieser Auflauf gleichermaßen ein Genuss.

AUBERGINEN-AUFLAUF MIT TOMATEN (oben)

Die Auberginen waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen. Die Auberginenscheiben darin beid¬seitig je 3-4 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Die Tomaten nach Belle-

 

ben überbrühen, häuten und zusammen mit dem Mozzarella in Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 190 °C vor¬heizen. Eine kleine feuerfeste Auflaufform mit den Auberginen-scheiben auslegen. Darauf zuerst die Tomatenscheiben legen und dann den Mozzarella. Die Eier mit der Milch verquirlen und darüber gießen. Mit dem Käse bestreuen und für etwa 20 Minu¬ten in den Backofen geben.

D

ie ursprüngliche Heimat der Aubergine, einem Nacht-schattengewächs wie auch die Tomate, ist vermutlich Indien. Heute wird sie in allen tropischen, subtropischen und gemäßigten Klimazonen im Freien angebaut. Auberginensaison ist von März bis Oktober, beim Anbau in Gewächshäusern ganzjährig. In der europäischen Küche hat sich die Aubergine einen festen Platz erobert: wegen des Vitamin-reichtums (vor allem BI und B2 in ihrer Schale), wegen der wenigen Kalorien und nicht zuletzt wegen ihres zarten Geschmacks, der viele Kombina-tionsmöglichkeiten bietet.

 


 

BLUMENKOHL-BROKKOLI-

AUFLAUF

 

1 kleiner Blumenkohl Salz

1/4 Liter Milch

400-500 g Brokkoli

40 g Butter

40 g Mehl

frisch gemahlener weißer Pfeffer

abgeriebene Muskatnuss nach Belieben 1 Msp. Currypulver

150 g frisch geriebenen Käse wie Edamer, Emmentaler oder Gruere Butter für die Form

2 Eier

Tipps:

Beim Putzen des Blumen¬kohls alle Blätter ent¬fernen und kleine dunkle Stellen herausschneiden. Soll der Kopf im Ganzen gegart werden, den Strunk von unten kreuzweise einschneiden, so wird er beim Kochen weich.

 

Den Blumenkohl waschen, putzen und 10 Minuten in kaltes Salzwasser legen, um Ungeziefer daraus zu vertreiben. Frisches Wasser mit der Milch zum Kochen bringen, salzen, den Blumenkohl hineingeben und knapp gar kochen. Den Blumen-kohl etwas erkalten lassen und in Röschen zerpflücken.

Neues Kochwasser aufsetzen und leicht salzen. Den Brokkoli eben¬falls waschen, putzen, in Röschen zerpflücken und ins kochende Salzwasser geben. In etwa

6 Minuten bissfest kochen. Die Butter in einem Topf erhit¬zen, das Mehl einstreuen und durchschwitzen lassen. Mit 1/4 Liter Blumenkohlwasser unter Rühren nach und nach ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und nach Belieben Curry würzen. 8 Minuten bei mäßiger Tempe¬ratur kochen lassen. 100 Gramm Käse einrühren und vom Herd nehmen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Eine feuerfeste Auflaufform mit Butter ausstreichen. Blumenkohl und Brokkoli in die Form geben. Die Eier in die Sauce rühren und diese über das Gemüse gießen. Mit dem restlichen Käse bestreu¬en und für etwa 25 Minuten in den Backofen stellen.

 

weifellos ist der Blumenkohl

einer der feinsten Vertreter der Kohlfamilie. Der Kohlkopf der noch nicht voll entwickelte Blütenstand, ist im Allgemeinen weiß, weil die Deckblätter den Kopf weitgehend vor Sonnenlicht schützen. Zunehmend werden jedoch auch farbige — gelbe, grüne bis violette — Blumenkohl-sorten kultiviert. Brokkoli, ein naher Verwandter, ist noch reicher an Vitaminen A, B und C sowie Mineralstoffen, auch schmeckt er aromatischer. Zu beiden Kohlsorten sind Kartoffeln eine beliebte geschmackliche Ergänzung.


 

GRATINIERTE TELTOWER

RÜBCHEN

 

Die Kartoffeln waschen, schälen, in Scheiben schneiden, in Salz-wasser in etwa 18 Minuten gar kochen und abgießen. Die Rüb-chen waschen, putzen, schälen und in Stifte schneiden. Den Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden.

Die Butter in einem Topf schmel-zen lassen. Den Zucker zufügen und goldgelb werden lassen. Die Rübchen zufügen, einige Minu¬ten unter Rühren andünsten. Das Mehl darüber streuen und durch-schwitzen lassen. 125 Milliliter Wasser oder Brühe angießen und köcheln lassen. Den Rest Wasser oder Brühe noch dazugeben. Etwa 20 Minuten bei mäßiger Temperatur garen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Grill auf mittlere Stufe vor-heizen. Eine feuerfeste Auflauf-form mit Butter ausstreichen. Die Kartoffeln hineingeben. Die Rübchen zufügen, mit Schnitt-lauch bestreuen und mit dem in Scheiben geschnittenen Käse abdecken. Etwa 5 Minuten unter den Grill stellen, bis der Käse zu schmelzen anfängt und goldgelb wird.

 

nter allen Rübenarten

nimmt das kleine, feine Teltower Rübchen für die Küche eine besondere Stellung ein. Der Name rührt von dem ursprüng-lichen Anbaugebiet um Teltow in der Mark Brandenburg her, wo dieses Gemüse auf sandigem Boden bestens gedeiht. Erntezeit ist von Mai bis August und von Oktober bis November. Die so genannten Mairübchen sind die zartesten im Geschmack.


KARTOFFEL-SPINAT-

AUFLAUF

 

Für das Kartoffelpüree: 750 g Kartoffeln

Salz

25 g Butter

1/4 Liter Milch

abgeriebene Muskatnuss

300 g Spinat

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 2 Msp. Majoran

1 altes Brötchen oder

1 Stück Baguettebrot von etwa 50 g

1 kleine Zwiebel

2 EL Olivenöl

125 g Mascarpone

2 Eier

2 Msp. Piment Butter für die Form

Tipp:

Für Vorspeisen und kleine Partyhäppchen nur die Spinatmischung herstellen und in eine runde Form füllen. Erkaltet in kleine Stücke schneiden und nach Belieben mit dünnen Schinkenscheiben oder geräuchertem Lachs servieren.

 

Die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und im Salzwasser etwa 20 Minuten gar kochen. Heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Die Butter unterrühren. Die Milch erhitzen und mit den Kar-toffeln verrühren. Mit Salz und Muskatnuss gut abschmecken. Den Spinat waschen, verlesen und die groben Stiele entfernen. Mit dem anhaftenden Wasser und eventuell noch 2 Löffel Wasser in einen Topf geben und 5 Minuten garen. Mit Salz, Pfef¬fer und Majoran würzen.

Das Brötchen oder Baguettebrot reiben. Die Zwiebel abziehen und würfeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, herausnehmen und zusammen mit dem Spinat pürieren. Gerie¬benes Brot, Mascarpone und Eier unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Piment gut abschmecken. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine möglichst runde, flache feuerfeste Form von 24 bis 26 Zentimetern Durchmesser mit Butter ausstreichen. Das Kartoffel¬püree in einen Spritzbeutel geben und rosettenförmig in die Form füllen. In die Mitte die Spinatmischung geben. Für etwa 40-45 Minuten in den Backofen stellen.

 

brachten spanische Seefahrer die Kartoffel aus Amerika mit, wo sie von den Inkas als eines ihrer Hauptnahrungsmittel angebaut wurde. Erst viel später kam sie auch nach Deutschland. Sie fand jedoch zunächst kein großes Interesse. Friedrich der Große erkannte ihren Wert. Um den immer wiederkehrenden Hungers-nöten zu begegnen, erzwang er mit seinem „Kartoffelbefehl" den Anbau. Und nun würde die inzwischen entwickelte Vielzahl leckerer Kartoffelgerichte allein schon einen guten Teil seines Beinamens rechtfertigen.

 


ZUCCHINI-AUFLAUF

MIT MINZE

 

500 g Zucchini

1 Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen

1 großes Bund

marokkanische Minze

4-5 EL Olivenöl

Salz

frisch gemahlener

schwarzer Pfeffer

1/8 Liter süße Sahne

4 Eier

200 g Doppelrahm-

Frischkäse

2-3 Msp. Paprikapulver,

edelsüß

2-3 Msp. Piment

2 Msp. Kreuzkümmel

Butter für die Form

 

Die Zucchini waschen und ungeschält in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen abziehen. Die Zwiebel würfeln und den Knob-lauch zerdrücken. Die Minze waschen, trockentupfen, die Blättchen von den Stielen zupfen. Die Hälfte des Öls in einer weiten Pfanne erhitzen. Die Zucchini unter Wenden einige Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer wür¬zen und herausnehmen.

Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten, den Knoblauch zu¬fügen, 2 Minuten in der Pfanne belassen und herausnehmen. Zwiebel, Knoblauch und Minze mit dem Schneidstab des Hand-rührers pürieren. Sahne, Eier sowie den Frischkäse zufügen und vermischen. Mit Salz, wenig Pfeffer, Paprikapulver, Piment und Kreuzkümmel gut abschmecken. Den Backofen auf 200 °C vor¬heizen.

Eine feuerfeste Auflaufform oder 4 Portionsformen mit Butter aus¬streichen. Die Zucchinischeiben fächerförmig anordnen. Die Eier-Minz-Mischung darüber gießen und den Auflauf für etwa 25 Minuten in den Backofen stellen.

S

eit der Antike wird Minze als Würze verwendet. Heute ist sie vor allem im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nord¬afrika sehr beliebt. Aus der fast unübersehbaren Zahl an Arten, die die stark duftende Pflanze durch Selbstkreuzung hervorge¬bracht hat, ist grüne Minze die am meisten angebaute Sorte. Ihre ätherischen Öle, vor allem Menthol, geben diesem Auflauf die besondere Note.


 

 

SPARGEL-AUFLAUF MIT EI

 

Den Spargel schälen und in etwa 4 Zentimeter lange Stücke schneiden. Wasser zum Kochen bringen. Salz, Zucker und Butter zufügen und den Spargel hinein-geben. Je nach Dicke des Spargels in etwa 15 Minuten gar kochen, er sollte noch Biss haben. Abgießen und das Spargelwasser aufbewahren.

Für die B6chamelsauce die Butter erhitzen. Das Mehl einstreuen, goldgelb durchschwitzen lassen und nach und nach unter Rühren mit 1/2 Liter Spargelbrühe auf¬füllen. Die Sahne zugießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Bei mäßiger Temperatur 8 Minuten kochen lassen.

Den Backofen auf 200-210 °C vorheizen.

Eine feuerfeste Auflaufform mit Butter ausstreichen. Die Spargel-stücke in die Form schichten, mit der B6chamelsauce übergießen und 4 kleine Vertiefungen ein-drücken. Da hinein jeweils 1 Ei¬gelb gleiten lassen. Den Auflauf mit Käse bestreuen und für etwa 20 Minuten in den Backofen stellen.

 

einschmecker freuen sich

alle Jahre wieder auf den Mai. Dann beginnt die Zeit des Spargel¬stechens. Mit Recht gilt frischer Spargel als eine besondere Delikatesse. Schon den Ägyptern muss er vor mehr als 4500 Jahren geschmeckt haben, sonst wäre ihm wahrscheinlich die Ehre einer Reliefdarstellung in den Grabkammern der Pyramiden nicht zuteil geworden.

Nicht nur den köstlichen

Geschmack wusste man zu schät¬zen, auch seine Heilkräfte waren bekannt. Der griechische Arzt Hippokrates (um 460 v. Chr.) empfahl seinen Patienten Spargel¬gerichte bei Übergewicht und Hautproblemen. Er ist kalorien¬arm und besitzt einen geringen Anteil an Kohlenhydraten, des¬halb eignet sich dieses Gemüse vor allem für Diabetiker. Und die harntreibende Wirkung dürfte aus eigener Erfahrung bekannt sein ...


 

STEINPILZ-APFEL- GRATIN

 

J

Die Steinpilze gut mit einem Pin¬sel reinigen und möglichst wenig von den Stielenden abschneiden. Die Pilze in Scheiben schneiden. Die Äpfel waschen, vom Kern¬gehäuse befreien, vierteln und ebenfalls in Scheiben schneiden. Eine Auflaufform mit Butter aus-streichen und Pilze sowie Äpfel dachziegelartig einschichten. Den Thymian und Oregano waschen, trockentupfen, die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Über die Pilze und Äpfel streuen. Den Backofen auf 180-190 °C vorheizen.

Die Schalotte und die Knoblauch-zehe abziehen. Zusammen mit Creme fraiche, Sahne, Zitronen¬saft und Eiern in einen Mixer geben und pürieren. Mit Salz und

 

Pfeffer würzen. Über die Pilze und Äpfel gießen und für

20-25 Minuten in den Backofen stellen.

A

uf Märkten und in Gesche ten sind die Körbe vom Spät¬sommer bis in den Winter hinein randvoll mit Pilzen gefüllt. Der edle Steinpilz, ein dickfleischiger Waldbewohner, zeichnet sich besonders durch sein markantes, wohlschmeckendes Aroma aus. In der Kombination mit dem feinen Apfelaroma wird dieses Gratin zu einem kulinarischen Erlebnis.

 


         GRATINIERTER KOHLRABI

IN MORNAYSAUCE

 

 

Die Kohlrabi schälen und in gleichmäßige mundgerechte Scheiben oder Stücke schneiden. Die zarten Blätter des Kohlrabi waschen und hacken. Die Butter in einem Topf erhitzen und den Kohlrabi sowie die Blätter hinein-geben, unter Rühren 5 Minuten andünsten. Knapp 1/4 Liter Wasser zufügen, salzen und pfeffern. Abgedeckt bei mäßiger Tempe¬ratur etwa 12 Minuten kochen lassen.

Währenddessen die Mornaysauce herstellen. Die Butter in einem Topf erhitzen. Das Mehl ein-streuen und goldgelb durch-schwitzen lassen. Unter Rühren nach und nach die Milch angießen. Etwa 8 Minuten bei niedriger Temperatur kochen las-sen. Mit Salz und Pfeffer würzen, öfters rühren und nicht ansetzen lassen. Vom Herd nehmen und den Käse einrühren. Den Back-ofen auf 200-210 °C vorheizen. Eine feuerfeste Auflaufform oder 4 Portionsteller mit Butter aus-streichen. Die Sauce mit dem Eigelb legieren. Den Kohlrabi samt verbliebener Flüssigkeit zu der Sauce geben und alles ver¬mischen. In die Form füllen und in die obere Schiene des Back¬ofens stellen. Etwa 25 Minuten goldgelb überbacken.

O

b rotviolett odergrün, das knackige Fleisch des Kohl¬rabi, der ursprünglich im Mittel¬meerraum beheimatet war, ist immer weiß. Botanisch gesehen gehört Kohlrabi zu den Kohlge¬wächsen, von der Form her ist er eher den Rüben zuzuordnen. Doch sein Geschmack erinnert weder an Kohl noch an den einer Rübe. Aus seiner Familienzu¬gehörigkeit und dem lateinischen wie auch italienischen Wort „rapa" für Rübe entstand im deutschen Sprachraum die heutige Bezeichnung Kohlrabi. Sein zartes Aroma kommt bei diesem Auflauf zur vollen Entfaltung.


MOHRRÜBEN-FLAK MIT

KORIANDER-SAUCE

 

Für die Koriandersauce den Kori-ander waschen, trockentupfen, die Blättchen von den Stielen zupfen, einige für die Garnitur zurückbehalten und den Rest hacken. Den Frischkäse mit Milch verrühren. Den Koriander unterziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kühl stellen. Für den Mohrrübenflan 4 kleine Timbale- oder Soufflgörmchen gut mit Butter ausstreichen und in den Kühlschrank stellen. Die Schalotten abziehen und fein würfeln. Die Mohrrüben waschen, schälen und in Scheiben schnei¬den. Den Ingwer schälen und hacken. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Schalotten darin einige Minuten andünsten, ohne dass sie Farbe annehmen. Die Mohrrüben zufügen und wenige Minuten dünsten. Die Brühe zu¬geben und mit Salz, Pfeffer sowie Koriander würzen. Abgedeckt bei mäßiger Temperatur etwa 15 Minuten kochen lassen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Sahne angießen, erhitzen, die Mohrrüben vom Herd nehmen und pürieren. Die Speise¬stärke mit den Eiern verrühren und zufügen. In die Förmchen füllen und leicht auf die Tisch¬platte stoßen, damit alle Luft-bläschen entweichen.

 

Die kleinen Förmchen in eine große Auflaufform oder in die Fettpfanne des Backofens stellen. Warmes Wasser angießen, so dass sie halb oder höchstens bis zu zwei Dritteln im Wasserbad stehen und für 30-35 Minuten in den Backofen stellen. Mit einem Hölzchen die Garprobe machen. Den Inhalt der Förmchen mit einem spitzen Messer am Rand entlang lockern und auf Teller stürzen. Warm mit der kalten Koriandersauce servieren.

O

b Mohrrübe, Möhre, gelbe Rübe oder Karotte genannt, sie ist heute eines der wichtigs¬ten Gemüse und wird auch auf der ganzen Welt angebaut. Funde aus den jungsteinzeitlichen Pfahlbauten am Bodensee belegen außerdem, dass es schon sehr früh geschätzt und kultiviert wurde.

Die Wurzel hat es ja auch in sich: je rötlicher ihre Farbe, desto höher der Gehalt an Carotin, einer Vorstufe des Vitamin A. Die Bundmöhren, die von Frühling bis Sommer angeboten werden, schmecken am feinsten, können jedoch nicht lange bevorratet werden.

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