Sonntag, 20. November 2011

Bhutan Himalaya Travel Reise Natur SelMcKenzie Selzer-McKenzie


Bhutan Himalaya Travel Reise Natur SelMcKenzie Selzer-McKenzie

Bhutan Himalaya Travel Reise Natur SelMcKenzie Selzer-McKenzie

Ein Reisebericht von D.Selzer-McKenzie
Das unabhängige Königreich Bhutan (Dzongkha: འབྲུགཡུལ་, Druk Yul, gesprochen: Dru Ü, Land des Donnerdrachens) ist ein Binnenstaat in Südasien. Das Land ist zudem Gründungsmitglied der SAARC (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation).

Bhutan liegt in Südasien und grenzt im Süden an die indischen Bundesstaaten Sikkim, Westbengalen, Assam und Arunachal Pradesh (von Westen nach Osten), sowie im Norden an Tibet (China). Die Oberflächengestalt Bhutans ist vom Himalaya geprägt. Über 80 Prozent des Landes liegen über 2.000 Meter Höhe. Das Land hat mit 38.394 km² etwa die Größe der Schweiz.

Das Land gliedert sich in drei Landschaften. Im Süden, an der indischen Grenze, verläuft die Duar-Ebene, eine schmale Niederung, die zu den Ausläufern des Ganges-Brahmaputra-Tieflandes gehört. Nördlich davon steigt das Land steil an. Die 2.000 bis 3.000 Meter hohen Berge des Vorderhimalaya sind das Hauptsiedlungsgebiet. An der Grenze zu Tibet liegt die Hochgebirgsregion Lunana. Höchster Berg des Landes ist der Kula Kangri mit 7.554 Meter. Der 7.570 Meter hohe Gangkhar Puensum ist der weltweit höchste Berg, der noch nie von einem Menschen bestiegen wurde. Mehr als zwei Drittel des Königreiches sind bewaldet.

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      Topographie
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      Satellitenbild

Siehe auch: Liste der Flüsse in Bhutan
Klima [Bearbeiten]

Das Klima Bhutans ist in den einzelnen Landesteilen sehr unterschiedlich. Während im Süden subtropisches bis tropisches Klima vorherrscht, verfügen die Täler Zentralbhutans über ein gemäßigtes Klima mit kühlen Wintern und heißen Sommern. Im Gebirge sind die Winter extrem streng und die Sommer kühl. Besonders in den südlichen Gebieten des Landes kommt es während der Regenzeit häufig zu Überschwemmungen.
Ökologie [Bearbeiten]

In seiner Verfassung hat Bhutan den Umweltschutz festgeschrieben. Bereits vor dem gesetzlichen Schutz waren alle wirtschaftlichen Unternehmungen dem Umweltschutz untergeordnet. Bhutan verfügt über einen einmaligen Naturreichtum. In den Schulen wird den Kindern die Wichtigkeit des Umweltschutzes vermittelt. Wegen der relativ geringen Bevölkerungsdichte und der zerklüfteten Berglandschaft wird im Vergleich zu anderen Ländern der Region nur wenig Land für die Landwirtschaft genutzt. Etwa zwei Drittel des Landes sind bewaldet. Die Wälder werden ökologisch nachhaltig genutzt, Brandrodung ist bei Strafe verboten. Als Nationalparks und Tierreservate sind 26% des Landes geschützt.[4][5] Bhutan setzt auf sanften Tourismus.
Natur [Bearbeiten]

Die zum großen Teil unberührten Wälder beherbergen eine große Zahl geschützter und seltener Tiere und Pflanzen - alle typischen Arten Asiens. Wie unlängst bekannt wurde, leben Tiger in Bhutan bis auf über 4000 Meter Höhe in den Bergen, die Tigerpopulation wird im Jahr 2010 auf 80 - 150 Exemplare geschätzt.. Auch Leoparden, Nebelparder, Bären und Schneeleoparden leben als weitere Fleischfresser in der Region. Einige Herden von asiatischen Wildelefanten treiben sich in den Wäldern herum. Serau, Moschustier, Hirsch, Wildschwein und Blauschaf sind die wichtigen Beutetiere der Carnivoren. Da weltweit jede Klimazone über eine eigene Flora und Fauna verfügt, findet man in Bhutan auf kleinstem Raum eine enorme Artenvielfalt, da die verschiedenen Höhenstufen unterschiedliche Artenspektren aufweisen. Es finden sich tropische Arten unten im Tal (z.B. Elefant), Arten der gemäßigten Zone (z.B. Hirsch, Wolf) in den mittleren Höhen wie auch Hochgebirgsarten (z.B. Schneeleopard, Wildschafe) in den Bergen bis auf über 5000 Meter Höhe. Die Herpetofauna (Amphibien und Reptilien) ist ebenso vielfältig - Himalaya-Salamander (Tylotriton) finden sich ebenso wie Königskobra, Lochottern (Trimeresurus) und Warane. Die Himalaya-Zone ist für Vogelkundler interessant durch eine Vielzahl von Fasan-Arten, Kranichen und Geiern.

Das Land hat große Flächen als Nationalparks ausgewiesen: Im Phibsoo Wildlife Sanctuary gibt es Tiger, Nebelparder, Goldlanguren (Affenart) , Gaure (das größte Wildrind der Erde), Elefanten und Nashornvögel. Jigme Dorji Nationalpark beherbergt Blauschafe, Schneeleoparden, Takine, Seraue, Kleine Pandas, Tiger und Kragenbräen. Der Black Mountain Nationalpark ist die Heimat von Serau, Kleinem Panda, Tiger, Kragenbär, Nebelparder, Goldlangur, Schwarzhalskranich, Satyrtragopan und Nashornvögeln. Der grenzüberschreitende Royal Manas Nationalpark liegt teilweise Indien. In ihm gibt es noch ein stabile Population der Panzernashörner. Daneben findet man dort auch Tiger, Kragenbären, Nebelparder, Goldlanguren, Gaure, Elefanten und Nashornvögel. ThrumshingLa Nationalpark ist bekannt für Seraue, Kleine Pandas, Tiger, Kragenbären, Kappenlanguren, Satyrtragopane und Nashornvögel. Bumdiling Wildlife Sanctuary beherbergt Blauschafe, Schneeleoparden, Seraue, Kleine Pandas, Tiger, Kragenbären, Kappenlanguren, Schwarzhalskraniche, Satyrtragopane und Nashornvögel. Zu den genannten kommt noch der weitverbreitete Indische Leopard.
Bevölkerung [Bearbeiten]

Die Bevölkerung Bhutans setzt sich aus drei Gruppen zusammen: den im westlichen Hochland lebenden, im Mittelalter aus Tibet eingewanderten Ngalongs, einer Schicht, der auch das Königshaus angehört, und den im östlichen Bergland lebenden, ethnisch den Bergstämmen Nord-Ost-Indiens nahestehenden Sarchops, wobei beide Gruppen durch ihre Zugehörigkeit zum Buddhismus verbunden sind, sowie als dritte Gruppe den im Tiefland an der indischen Grenze überwiegenden Süd-Bhutanern (nepalesische Bhutaner oder Lhotshampas). Etwa drei Viertel der Bevölkerung gehören zum tibetischen Völkerkreis. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 66 Jahren.[6]
Kinder vor dem königlichen Palast von Thimphu
Tänzer

Die Nepalesen hatten sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts im Süden Bhutans angesiedelt, und zwar zunächst mit Einwilligung der Regierung, die auf zusätzliche Arbeitskräfte angewiesen war. Im Jahre 1958 wurden die Grenzen geschlossen. Ein Staatsbürgerschaftsgesetz aus demselben Jahr eröffnete den in Südbhutan ständig lebenden ethnischen Nepalesen die Möglichkeit, formelle Staatsangehörigkeit in Bhutan zu erwerben. Auch nach 1958 sind gleichwohl weitere Nepalesen in den Süden Bhutans eingewandert. Der Bevölkerungszufluss, insbesondere aus dem dichtbesiedelten Nepal, aber auch aus Indien, war nicht zu kontrollieren.

Eine im Jahre 1980 durchgeführte Volkszählung ergab ein Anwachsen des nepalesischen Bevölkerungsanteils auf über 50 Prozent. Dies löste in der herrschenden Schicht Bhutans die Befürchtung aus, dass die traditionelle tibeto-buddhistische Kultur des Landes überfremdet und die Monarchie durch eine von der nepalesischen Bevölkerungsgruppe getragene Demokratie gefährdet werde.

Im Jahre 1985 wurde ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz erlassen, das die Anerkennung als bhutanische Staatsangehörige vom erneuten Nachweis des ständigen Wohnsitzes vor dem 31. Dezember 1958 abhängig machte. Auch materiell-rechtlich nahm das Gesetz von 1985 einen rückwirkenden, belastenden Eingriff in die Staatsbürgerstellung vor. Dadurch wurde eine große Anzahl der nepalesischen Volkszugehörigen in plötzliche Beweisnot gebracht; für sie bestand die Gefahr, zu Ausländern und illegalen Einwanderern erklärt zu werden.

Seit 1988 betreibt die Regierung eine Politik der kulturellen Assimilierung. Diese, auch als „Bhutanisierung“ bezeichnete Politik, bestand in einer verstärkten Betonung des Staatsgrundsatzes von tsa wa sum (Einheit der drei Elemente: König, Regierung und Königreich oder Land) und der Auferlegung kultureller Assimilationspflicht an die Ngalong-Traditionen in Gestalt eines Gebots, den herkömmlichen Verhaltenskodex der herrschenden Gruppe zu befolgen, die nationale Kleidung der ethnischen Bhutaner zu tragen und die Sprache der Ngalongs als alleinige Staatssprache zu benutzen.

In der folgenden Zeit kam es zu erheblichen Unruhen in Südbhutan, denen die Regierung mit einem verstärkten Einsatz von Armee und Polizei begegnete. Seit Mitte 1991 begann eine Kampagne der Einschüchterung und Vertreibung, entweder mit der Behauptung fehlender oder nicht nachweisbarer Staatsangehörigkeit oder unter Abnötigung „freiwilliger“ Auswanderungserklärungen. Eine große Anzahl der nepalesischen Volkszugehörigen - insgesamt etwa 100.000 - flüchteten nach Nepal, wo sie in Flüchtlingslagern leben.

Die im Exil lebenden Bhutaner nepalesischer Volkszugehörigkeit gründeten 1990 die Bhutan Peoples Party (B.P.P.), die die Interessen der Südbhutaner vertritt. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung in Südbhutan in den Jahren 1990 bis 1992 wurde Mitgliedern und Sympathisanten der B.P.P. ein sogenanntes „NOC“ (No Objection Certificate), das für den Zugang zu Schulen, höherer Bildung und Berufen des öffentlichen Dienstes erforderlich ist, verweigert. Im Februar 1992 wurde diese Praxis wieder aufgegeben. Mitglieder und Anhänger der B.P.P. wurden inhaftiert und auch misshandelt. In einigen hundert Fällen konfiszierten Regierungstruppen den Grundbesitz von Personen, die als Staatsfeinde eingestuft wurden, brannten ihre Häuser nieder oder verwüsteten sie.
Städte [Bearbeiten]

35 % der Bevölkerung lebt in Städten; über 60 % der Einwohner leben von der Landwirtschaft.[1]

Die größten Städte sind (Stand 31. Mai 2005): Thimphu (79.185 Einwohner), Phuentsholing (20.537 Einwohner), Gelaphu (9.199 Einwohner) und Wangdue (6.714 Einwohner).

    * Siehe auch: Liste der Städte in Bhutan

Religion [Bearbeiten]
Kloster Taktsang, auch bekannt als „Nest des Tigers“.

Die Staatsreligion, der etwa 72 % der Bevölkerung anhängen, ist die tantrische Form des Mahayana-Buddhismus (Vajrayana), verteilt auf die Drukpa-Kagyü und die Nyingma. Bhutan ist das einzige Land, das den Mahayana-Buddhismus als Staatsreligion praktiziert. Neben der Philosophie Buddhas hat sich, vor allem durch indische und nepalesische Immigranten, auch der Hinduismus (25 %) in Bhutan etabliert. Es gibt ferner auch Minderheiten von Muslimen (3 %) und Christen in Bhutan (mitsamt der Katholischen Gemeinde Bhutans).

Die Staatsgründung Bhutans im 17. Jahrhundert durch Shabdrung Nawang Namyal, den Abt eines Drukpa-Kagyü-Klosterordens in Tibet, ist eng mit dem Buddhismus verbunden. Der Bau der Klosterburgen (Dzongs) in Bhutan diente der militärischen Verteidigung gegen den rivalisierenden Gelugpa-Klosterorden, der wiederholt versuchte, seinen machtpolitischen Einfluss auf Bhutan auszudehnen. Unter König Jigme Dorje Wangchuk verloren die Drukpa-Klöster ihren Grundbesitz, den die Regierung an landlose Bauern verteilte. Finanzielle Zuwendungen aus dem Staatshaushalt stellen die Existenz der Klöster sicher. In der Nationalversammlung sind ferner 15 Sitze für Vertreter des Klerus reserviert, die von einem buddhistischen Gremium bestimmt werden. Das spirituelle Oberhaupt des Drukpa-Klosterordens ist der Je Khenpo, er genießt neben dem König eine hohe Stellung im politischen System Bhutans. Neben den Drukpa sind auch die Nyingma-Tradition nach Pema Lingpa und die Drikung-Kagyü-Schule in Bhutan vertreten. Die Königsfamilie von Bhutan stammt von Pema Lingpa ab.
Geschichte [Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Geschichte Bhutans

Über die Geschichte der ursprünglichen Bewohner des Landes, die Thepu, liegen keine schriftlichen Aufzeichnungen vor. Belegt ist, dass im 8. Jahrhundert n. Chr. indische Missionare den Buddhismus in das damals hinduistische Feudalfürstentum brachten, das im folgenden Jahrhundert unter tibetische Herrschaft geriet. Die indisch-hinduistischen Einflüsse wurden gewaltsam beseitigt und der Buddhismus in Gestalt des tibetischen Lamaismus im 12. Jahrhundert zur Staatsreligion erklärt. Damals entstanden viele Klöster, die zu Stützen der feudalen Gesellschaft wurden. Aus der Mischung von Thepu und Tibetern entwickelte sich das Volk der Bhotija.
Dzong (Festung) von Trongsa

Shabdrung Ngawang Namgyel (zhab-drung ngag-dbang rnam-rgyal 1616–1651), der nach Bhutan flüchten musste, da seine Anerkennung als Wiedergeburt des Pema Karpo (pad-ma dkar-po) von dem Tsang Desi abgelehnt wurde, gelang während seiner Herrschaft ab 1616 die Einigung der bis dahin unabhängigen Fürstentümer des Landes zu einem theokratischen Reich. Der in Tibet geborene religiöse Würdenträger wird als der Gründer des Staates und als Stifter bhutanischer Identität angesehen. Mit seinen kulturellen Errungenschaften - er gliederte alle Regionen des Landes in ein schriftlich verwaltetes Reich - legte er den Grundstein zur heutigen bhutanischen Gesellschaft. Der Staat erhielt den bis heute gültigen Namen Druk Yul (Land der Drachen). Nach seinem Tod 1651 geriet das Land in Anarchie, wehrte sich jedoch erfolgreich 1710 und 1730 gegen Angriffe durch die verbundenen tibetisch-mongolischen Truppen. Die Staatsgewalt wurde formell zwischen einem geistlichen Oberhaupt (rgyal-tshab; von britisch-indischen Autoren als Dharma Raja bezeichnet) und einem weltlichen Oberhaupt (sde srid phyag-mdzod, von britisch-indischen Autoren als Deb Raja bezeichnet) geteilt, praktisch lag sie aber in den Händen der Priester (Lamas). Diese stellten die Statthalter (Pönlop), die die Steuern und Abgaben von den Bauern eintrieben und die Gerichtsbarkeit ausübten. Zwischen den feudalen Machtgruppen kam es immer wieder zu Kämpfen, in die sich von Tibet aus sowohl der Dalai Lama als auch der Panchen Lama einmischten.

1772 begann der fast hundertjährige Grenzkonflikt mit der britischen Ostindien-Kompanie. Nach der Eroberung Assams im Jahre 1826 erstrebte die britische Kolonialmacht die direkte Kontrolle der Grenzpässe und okkupierte 1864 und 1865 (Vertrag von Sinchula) den Bezirk Dewangiri und andere Gebiete Bhutans. Mit britischer Unterstützung riss 1895 der Statthalter Ugyen Wangchuk die Herrschaft an sich. 1907 wurde er in Punakha zum König gewählt und führte die erbliche Maharajawürde ein (Wangchuk-Dynastie). Im Vertrag von 1910 erkannte Großbritannien formell die Unabhängigkeit Bhutans an, behielt sich aber die Kontrolle der Außenpolitik vor.

Am 8. August 1949 schloss Bhutan mit Indien einen Freundschaftsvertrag, demzufolge Indien die außenpolitischen Beziehungen Bhutans wahrnimmt und Wirtschaftshilfe (Bau von Straßen und Kraftwerken) leistet. Ein indischer politischer Resident hatte seinen Sitz in Gangtok (Sikkim). Gegen die gemäßigten Reformen des Königs Jigme Dorje Wangchuk (Regierungszeit 1952–1972) und dessen Anlehnung an Indien richtete sich eine von Offizieren und Beamten geführte Verschwörung (5. April 1964 Ermordung des Ministerpräsidenten Jigme Dorji; 1. August 1965 Attentat auf den König).

Im November 1964 übernahm der König die gesamte Staatsgewalt. Das 1953 geschaffene Parlament (Tsongdu) erhielt 1968, als Bhutan konstitutionelle Monarchie wurde, gewisse Gesetzgebungsrechte. Der königliche Rat und der Ministerrat bilden die Exekutive. Politische Parteien blieben bis 2007 verboten. Unter König Jigme Dorje Wangchuk wurden die Privilegien der Lamas eingeschränkt und Maßnahmen zum Abbau der feudalen Verhältnisse eingeleitet (Abschaffung der Leibeigenschaft, Vorbereitung einer Bodenreform zur Beschränkung des Großgrundbesitzes auf 120 Hektar, Beginn staatlicher Fünfjahrpläne, Entwicklung des Bildungswesens, Verleihung des Bürgerrechts an den nepalesischen Bevölkerungsteil). Am 12. Februar 1971 erlangte Bhutan die völkerrechtliche Anerkennung (Aufnahme in die UNO) der de facto schon zuvor bestehenden Eigenstaatlichkeit.

Nach dem Tode Jigme Dorje Wangchuks wurde Kronprinz Jigme Singye Wangchuk im Jahre 1972 zum neuen König ausgerufen (offizielle Krönung am 2. Juni 1974).

1981 erfolgte die Ausweisung tibetischer Flüchtlinge, die eine Annahme der bhutanischen Staatsbürgerschaft ablehnten.

Politischer Widerstand gegen ein im Jahre 1985 eingeführtes Staatsbürgerschaftsgesetz war 1990 der Grund für die Unruhen und die Vertreibung von mehr als 100.000 nepalesischen Bhutanern (Lhotsampas) aus Südbhutan nach Nepal. Im August 1998 beschränkte König Jigme Singye Wangchuck gegen den Willen des Parlaments seine eigene Macht und unterstellte sich der Autorität des Parlaments.

Für 2008 verkündete der König die Einführung einer Verfassung, mit dem Ziel, Bhutan zu einer demokratisch-konstitutionellen Monarchie zu machen. Seitdem sollten sich im Land politische Parteien konstituieren dürfen und das Land wird von gewählten Volksvertretern regiert werden. Der König selbst hatte angekündigt, mit Einführung der Verfassung zurückzutreten. Überraschend dankte König Jigme Singye Wangchuk, der das Land seit der Unabhängigkeit autokratisch regiert hatte, jedoch schon am 14. Dezember 2006 im Alter von 51 Jahren zugunsten seines Sohnes Jigme Khesar Namgyel Wangchuk ab. Gründe für den ursprünglich erst für 2008 vorgesehenen Wechsel wurden nicht bekannt. In seiner ersten Ansprache erklärte der 26-jährige König, die demokratische Entwicklung des Landes voranbringen zu wollen. Die erste Auslandsreise des Königs führte ihn im Februar 2007 nach Indien, wo ein revidierter Freundschaftsvertrag abgeschlossen wurde, wodurch Bhutan nun außenpolitisch und rüstungswirtschaftlich voll souverän wird. Am 6. November 2008 wurde Jigme Khesar Namgyel Wangchuk zum 5. Drachenkönig gekrönt.[7] Zukünftig sollen alle Könige an ihrem 65. Geburtstag die Krone an den Thronfolger abgeben.
Politik [Bearbeiten]

Seit der Unterzeichnung der Verfassung durch den König am 18. Juli 2008 ist Bhutan auch formal eine konstitutionelle Monarchie.[8] Das politische System Bhutans entspricht seit den Wahlen zum Oberhaus 2007 und Unterhaus 2008 erstmals westlichen Vorstellungen einer Demokratie. Besonders richtet sich Bhutan nach den Vorgaben des Westminster-Modells und folgt explizit dem Parlamentsmodell Großbritanniens. Daher gibt es in Bhutan ebenfalls ein Zwei-Kammer-System, jedoch wird das Oberhaus als Nationalrat und das Unterhaus als Nationalversammlung bezeichnet[9]
Legislative (Parlament) [Bearbeiten]

Die Geschichte der Legislative beginnt mit der Nationalversammlung (Tshogdu) welche erstmals 1953 auf Initiative von König Jigme Dorje Wangchuck geschaffen wurde. Sie bestand aus 150 Mitgliedern, die jedoch nicht direkt von der Bevölkerung gewählt wurden, sondern 105 Mitglieder wurden von Dorfvorstehern gewählt (die Kandidaten werden von einflussreichen Familien der Dörfer vorgeschlagen), 35 wurden vom König ernannt sowie 10 vom buddhistischen Klerus entsandt. Die Abgeordneten (Chimis) wurden für drei Jahre gewählt. Die Nationalversammlung erfüllte weitgehend eine Akklamationsfunktion. Eine Opposition existierte nicht.

Am 31. Dezember 2007 wurde eine neue Nationalversammlung gewählt, die die Rolle der Legislative übernehmen soll, und sich unter anderen Bedingungen zusammensetzt als in den Jahren zuvor. Die Nationalversammlung besteht aus 47 gewählten Volksvertretern, ist ausschließlich Träger der Regierungsmacht, keiner Kontrolle durch ein anderes Verfassungsorgan unterworfen und kaum durch verfassungsrechtliche Regelungen eingeschränkt. Die Nationalversammlung setzt sich zudem aus zwei Parteien zusammen. Jene werden in einem Wahlgang unter verschiedenen Parteien ermittelt und sind die stimmenstärksten Parteien. Aktuell teilen sich die Friedens- und Wohlstandpartei (DPT) mit 45 Sitzen und die People’s Democratic Party (PDP) mit 2 Sitzen die 47 Sitze in der Nationalversammlung. Die Legislaturperiode beträgt 3 Jahre und es ist das Prinzip des Mehrheitswahlrechts gegeben.

Die andere Kammer des Parlaments, der Nationalrat, hat 25 Mitglieder, davon 5 durch den König ernannt, und besitzt in der Gesetzgebung lediglich ein aufschiebendes Veto. Es ist jedoch am Gesetzgebungsprozess beteiligt. Zur Erarbeitung von politischen Konzepten und Gesetzgebungsprozessen sind daher in beiden Kammern Ausschüsse und Arbeitsgruppen vorhanden. Die Mitglieder im Nationalrat dürfen jedoch keiner Partei angehören.

2008 soll auch eine Verfassung erlassen werden, die das Verhältnis zwischen König und Legislative/Exekutive regeln soll.[10]

Die letzten Wahlen zum Unterhaus fanden am 24. März 2008 statt.
Exekutive (Regierung) [Bearbeiten]

Die Regierung Bhutans setzt sich seit 2003 aus zehn Ministern zusammen, die von der Nationalversammlung gewählt werden. Die Amtszeit der Regierung beträgt fünf Jahre. Der Premierminister wird nach einem Rotationsverfahren unter den Ministern ernannt.
Staatsoberhaupt [Bearbeiten]

Staatsoberhaupt ist der König (Druk Gyalpo) Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Er ist seit der Abdankung seines Vaters Jigme Singye Wangchuck im Jahr 2006 Amtsinhaber und wurde im Jahr 2008 von seinem Vater zum “Drachenkönig” gekrönt.[11]

Die Nationalversammlung kann dem König theoretisch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit das Misstrauen aussprechen und diesen zum Rücktritt (zugunsten seines Thronfolgers) zwingen.
Politische Parteien [Bearbeiten]

Parteien waren bis vor einigen Jahren in Bhutan verboten. Oppositionsgruppen hatten sich in Nepal und Indien gebildet. Die Forderungen der Exil-Opposition konzentrieren sich auf die Gleichberechtigung aller ethnischen Gruppen, die Einführung eines demokratischen Mehrparteiensystems und eine Revidierung des Staatsbürgergesetzes von 1985.

2003 wurde ein neues Wahlgesetz verabschiedet, das allen bhutanischen Staatsbürgern ab 21 Jahren das Wahlrecht zugesteht. Der im März 2005 vorgelegte Verfassungsentwurf sieht eine Zulassung politischer Parteien vor, eine Änderung des kontroversen Staatsbürgergesetzes soll hingegen nicht erfolgen. 2007 wurden erstmals Wahlen für ein Oberhaus abgehalten und März 2008 wurde erstmals ein Unterhaus gewählt. Dabei erhielte die Bhutanische Partei für Frieden und Wohlstand (Druk Phuensum Tshogpa, DPT) 45 der 47 vergebenen Parlamentssitze. Mit der Wahl ist die vom neuen König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck eingeleitete Demokratisierung abgeschlossen und Bhutan zu einer konstitutionellen Monarchie geworden.[12]
Innenpolitik [Bearbeiten]

Der von König Jigme Dorje Wangchuck (Regierungszeit: 1952–1972) eingeleitete innenpolitische Reformprozess (Einberufung einer Nationalversammlung, Aufhebung der Leibeigenschaft, Aufnahme Bhutans in die UNO) war eine Reaktion auf politische Ereignisse und Veränderungen im regionalen Umfeld Bhutans. Mit der politischen Unabhängigkeit Indiens (1947), der Gründung der Volksrepublik China (1949), der Besetzung von Tibet (1951), der Flucht des Dalai Lama (1959) und dem indisch-chinesischen Grenzkrieg (1962) wurde deutlich, dass die Phase der jahrhundertelangen (selbstgewählten) Isolation Bhutans beendet werden musste.

Der Sturz des Fürsten von Sikkim (1973), politische Unruhen/Forderungen von Nepalis im benachbarten indischen Bundesstaat Westbengalen nach Schaffung eines autonomen Gurkhalandes (1988) sowie der Zusammenbruch der absoluten Monarchie in Nepal (1990/91) verlangten auch in Bhutan weitere (innen-)politische Veränderungen. Der von König Jigme Singye Wangchuck (Regierungszeit: 1972–2006) forciert betriebene Öffnungsprozess hat dabei in den letzten Jahrzehnten zur Herausbildung neuer gesellschaftlicher Interessengruppen geführt. Ihre Einbindung in das politische System Bhutans ist der Hintergrund für den im März 2005 vorgelegten Verfassungsentwurf.

Der König verkündete am 17. Dezember 2005, dass er 2008 zurücktreten werde. Sein Sohn, der Kronprinz Jigme Khesar Namgyel Wangchuck werde 2008 als fünfter König des Landes inthronisiert. Überraschend übernahm der Prinz jedoch bereits am 14. Dezember 2006 die Amtsgeschäfte.

Die bhutanische Rechtsprechung basiert auf dem indischen und dem britischen Common Law.

Bis 1999 war in Bhutan das Fernsehen verboten, angeblich um damit die Verwässerung der eigenen Kultur zu verhindern.

Da Bhutan seit dem 17. Dezember 2004 ein nikotinfreies Land werden soll, wurde der Handel mit Tabak ab diesem Datum mit hohen Geldstrafen (umgerechnet 175 Euro) belegt und das Rauchen auf öffentlichen Plätzen verboten. Begründet wurde die Maßnahme mit religiösen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen. Das Rauchen von Tabak ist zwar im privaten Umfeld (im eigenen Haus, im Hotelzimmer) noch immer erlaubt, aber es gibt für die 1 Prozent Raucher in Bhutan nur noch wenige Möglichkeiten, legal an Tabak zu gelangen. Für den Eigenverbrauch dürfen Tabakwaren in kleinen Mengen aus dem Ausland mitgebracht werden, auf die man allerdings einen Zollzuschlag von 100 Prozent zahlen muss. Mit Blick auf ein durchschnittliches Monatseinkommen von rund 9 Euro wird hiervon nur wenig Gebrauch gemacht und angesichts der hohen Geldstrafen wird auch nur selten gegen das neue Gesetz verstoßen.
Außenpolitik [Bearbeiten]

Seine geographische Lage als Pufferstaat zwischen der Volksrepublik China im Norden und Indien im Süden setzen dem außenpolitischen Handlungsspielraum Bhutans enge Grenzen.

Die Beziehungen zu Indien waren in der Vergangenheit nicht ohne Spannungen. Der Bau strategischer Straßen im Lande in den 1960er Jahren erfolgte auf Drängen Indiens. Militärisch besteht eine enge Zusammenarbeit (u. a. Waffenlieferungen, Ausbildungshilfe). Wirtschaftlich sind beide Länder eng miteinander verflochten: die Währungen Indiens und Bhutans sind im Verhältnis 1:1 aneinander gekoppelt. Der Beitritt Bhutans zu internationalen Organisationen (UNO, Blockfreien-Bewegung, IMF, Weltbank, FAO) erfolgte auch vor dem Hintergrund des Versuches, sich vom Einfluss Indiens außenpolitisch zu emanzipieren.

Die Beziehungen zur Volksrepublik China sind trotz einer ungeregelten Grenzziehung zwischen beiden Ländern relativ unbelastet. Die Grenzen zwischen beiden Ländern wurden 1959 (von Bhutan) geschlossen, China baut jedoch Straßen auf bhutanischem Territorium, was schon des Öfteren zu kleinen Spannungen geführt hat. Von China angebotene Entwicklungshilfe wurde von Bhutan bislang aus Rücksicht auf Indien abgelehnt. Bhutan und China verfügen über keine diplomatischen Beziehungen.

Die Beziehungen zu Nepal sind seit der Ausweisung und Flucht (1990) von mehr als 100.000 Südbhutanern nepalischer Abstammung erheblich belastet. Die im Südosten Nepals lebenden Flüchtlinge werden durch UNHCR-Hilfslieferungen versorgt. Bilaterale Gespräche zwischen Thimphu und Kathmandu über eine zumindest teilweise Rückführung der Flüchtlinge verliefen bislang ohne Ergebnis.

Die Zusammenarbeit mit Österreich und der Schweiz ist unter allen Ländern Europas, die Entwicklungshilfe an Bhutan leisten, besonders hervorzuheben. Beide Länder stehen für eine beispielhafte Entwicklungskooperation, da sie vor dem Hintergrund ähnlicher topographischer Verhältnisse prädestiniert sind, optimale Lösungen für Bhutans Probleme zu entwickeln.

Die Entwicklungszusammenarbeit Österreichs OEZA engagiert sich in folgenden Sektoren:

    * Energie: Errichtung von Wasserkraftwerken in Rangjung, Basochhu und Dagachhu,
    * Hochgebirgsökologie: wissenschaftliche Kooperation im Gebirge, Kontrolle von Gletscherseen
    * Tourismus: sanfter Tourismus, Errichtung einer Hotelfachschule
    * Kultur: Erhaltung des Kulturerbes.

Die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz, die von Helvetas abgewickelt wird, konzentriert sich in folgenden Sektoren:

    * Landwirtschaft (Pferdezucht, Viehzucht, Käseherstellung),
    * Brückenbau,
    * Ausbildung im Landwirtschaftssektor.

Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]

Bhutan gliedert sich in 20 Distrikte (dzongkhag), deren Gruppierung nach vier Zonen (dzongdey) nicht mehr offiziell ist. Die Distrikte sind in der Mehrzahl nach ihren Hauptstädten benannt worden. Einige große dzongkhags werden zudem weiter in Kreise (dungkhag) gegliedert. Auf der untersten Ebene werden die Distrikte in Gruppen von Dörfern, sogenannte Gewogs eingeteilt.
Zonen (farbig) und Distrikte (nummeriert) Bhutans:
 Eastern  Southern  Central  Western

   1. Bumthang
   2. Chukha
   3. Dagana
   4. Gasa
   5. Haa
   6. Lhuntse
   7. Mongar
   8. Paro
   9. Pemagatshel
  10. Punakha

           

  11. Samdrup Jongkhar
  12. Samtse
  13. Sarpang
  14. Thimphu
  15. Trashigang
  16. Trashiyangtse
  17. Trongsa
  18. Tsirang
  19. Wangdue Phodrang
  20. Zhemgang

Wirtschaft [Bearbeiten]
Landwirtschaft in Bhutan

Alle wirtschaftlichen Interessen des Landes werden dem Umwelt- und Naturschutz untergeordnet, weswegen das Land über eine Naturbelassenheit verfügt, die heutzutage, relativ auf die Landesgröße gesehen, nahezu unvergleichlich auf der Welt ist. So sind z.B. immer noch zwei Drittel Bhutans bewaldet. Schon in der Schule wird den Kindern intensiv beigebracht, wie wichtig der Umwelt- und Naturschutz ist und es wird viel praktisch, direkt draußen in der Natur, gelehrt.

Dagegen ist die Arbeitslosigkeit vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Städten relativ hoch und der Lebensstandard relativ niedrig.

Die volkswirtschaftliche Basis von Bhutan ist schmal. Die Landwirtschaft ist nicht produktiv und wird weitgehend durch Subsistenzniveau bestimmt. Reisüberschüsse werden nicht produziert, vielmehr ist die Regierung gezwungen, Reis zur Versorgung der Bevölkerung zu importieren. Mit dem zu erwartenden Bevölkerungswachstum wird sich Bhutan künftig mit Problemen der Nahrungsmittelversorgung konfrontiert sehen.
Wirtschaftliches Gefälle [Bearbeiten]

Bhutan weist ein deutliches regionales Entwicklungsgefälle auf. Während der Westen wirtschaftlich von Wasserkraftprojekten und mit Thimphu als Zentrum politischer Entscheidungen von der Verteilung der Entwicklungshilfegelder profitiert, sind Zentral- und Ostbhutan hingegen wirtschaftlich deutlich zurückgeblieben.

Statistisch betrachtet gilt Bhutan als eines der ärmsten Länder der Erde. Dennoch liegt das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen seiner Bevölkerung deutlich höher als im Nachbarland Indien. Der frühere König Jigme Singye Wangchuk prägte in diesem Zusammenhang das Schlagwort vom „Bruttosozialglück“ seiner Bevölkerung, das er als wichtiges Ziel der Wirtschaftspolitik Bhutans formulierte. Bhutan hat zu diesem Zweck mit der Kommission für das Bruttonationalglück sogar eine eigene Staatskommission eingesetzt.[13] Bhutan ist neben Ecuador eines der wenigen Länder, die ein nicht wachstumsorientiertes Wirtschaftsmodell in der Verfassung verankert haben.

2007 lebten 23,2 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, die offiziell mit einem Monatseinkommen von 1096 Ngultrum (etwa 16 Euro) angesetzt wird.[14]
Landwirtschaft [Bearbeiten]

Schwerpunkt der landwirtschaftlichen Produktion ist der Süden Bhutans. Die Flucht/Vertreibung von mehr als 100.000 Südbhutanern (1990–1991) führte dort zu Einbrüchen in der Reisproduktion. Mit der Neuansiedlung von Ngalongs aus Westbhutan soll dieses Problem behoben werden. Kleine Industriebetriebe (Zement, Holzverarbeitung, Konserven) konzentrieren sich überwiegend in Südbhutan.
Tourismus [Bearbeiten]

In vielen Reiseführern steht die falsche Information, dass das Land die Zahl der Touristen beschränke, die einreisen dürfen. Es werden teilweise Zahlen von nur 5000 Touristen pro Jahr genannt. Die Realität sieht hingegen anders aus: durch die vorher zu planende Reise beschränken eher ökonomische Faktoren die Anzahl der Touristen (beispielsweise freie Hotelbetten oder erhältliche Flugtickets). Durch ständigen Ausbau der Infrastruktur steigen auch die Zahlen der Touristen jährlich stark an. Die Zeitung kuenselonline veröffentlicht immer wieder Zahlen vom „Department for Tourism“. So besuchten 2005 rund 13.600, 2006 rund 17.400, 2007 rund 21.100 und bis Oktober 2008 bereits 21.700 Touristen das Land[15]. 2010 stieg die Zahl der Touristen auf 40.873, inklusive 12.410 Reisenden aus den Nachbarländern.[16]

Im Jahr 2007 wurde das erste private Hotel in Bhutan, das „Zhiwa Ling“, eröffnet.[17] Für Individualtouristen gilt derzeit (April 2010) eine Reisepauschale von 240 US-Dollar pro Tag. Es handelt sich hierbei um eine tägliche „Mindestumtauschrate“, mit der Unterkunft, Verpflegung, Reiseführer usw. verrechnet werden können.[18]

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